Wie lerne ich Surfen?

Surfen lernen – Tipps & Tricks um das Wellenreiten zu erlernen

 

11 Tipps, die dich auf deine erste Welle bringen und dir die folgende Frage beantworten:“Wie lerne ich surfen?“

 

Wie lerne ich surfen?

  • Steigere deinen Erfolg beim Surfen mit diesen Schritten!
  • Vermeide diese Fehler und du wirst noch schneller Fortschritte beim Surfen machen!
  • Halte dich an diese Regeln und du wirst deinen Platz im Line-up ganz leicht finden!
  • Welche Gefahren gibt es beim Surfen – lies selbst!
  • Eine kleine Checkliste zum Surfen lernen. Diese Tipps helfen dir sicherlich!
  • Diese Ausrüstung benötigst du zum Surfen lernen!
  • Häufige Fragen zum Surfen lernen!
  • Fazit zum Thema: Wie lerne ich surfen?

Noch mehr Tipps und Tricks findest du in unserem Beginners Guide zum Surfen Lernen!

Inhaltsverzeichnis

Ein Surfkurs ist immer eine gute Option, um mit dem Surfen zu starten

Wenn du noch nie auf einem Surfbrett gestanden hast und es gerne direkt von Anfang an richtig lernen möchtest, dann empfehle ich dir einen Anfängersurfkurs.

Hier lernst du die Grundtechniken und ein gewisses Maß an Theorie, was bei dir für Sicherheit und Verständnis für deine Umgebung sorgen wird.

Wie so ein Surfkurs bei FreshSurf auf Fuerteventura abläuft erfährst du hier!

Erste Erfahrungen im Surfkurs auf Fuerteventura

surfkurs fuerteventura

Mit den folgenden Tipps wirst du deinen Erfolg beim Wellenreiten erlernen dann definitiv weiter steigern können.

1. Checke deine Umgebung und führe einen Spot-Check vor dem Surfen durch

wie surfen lernen spot check

Bevor du ins Wasser springst, schau dir den Surfspot erst einmal ganz genau an und mache dich mit den Gegebenheiten vertraut. Du kannst auch vorab bereits im lokalen Surfshop oder in einer Surfschule nach wichtigen Hinweisen zu dem von dir angestrebten Surfspot erfragen oder sprich einfach mit Surfern, die du vor Ort am Surfspot antriffst.

Auf die folgenden Aspekte solltest du auf jeden Fall achten:

  • In welche Richtung brechen die Wellen und an welchem Punkt brechen diese. Bei einem Beachbreak werden die Wellen in einer Zone brechen, nicht immer am gleichen Punkt.
  • Wie groß sind die Wellen heute? Sind sie vielleicht etwas zu groß für dich und solltest du vielleicht an einem anderen Spot eher ins Wasser gehen.
  • Wo geht man ins Wasser und wo paddeln andere Surfer raus?
  • Wo sitzen die Anfänger und wo halten sich die Fortgeschrittenen auf?
  • Wo befindet sich demnach die Weißwasser-Zone und wo ist das Line-up?
  • Werden die Surfer abgetrieben beim Paddeln? (Achtung: Strömung)
  • Wo ist der Ausstieg aus dem Wasser?
  • Gibt es Steine, Hindernisse oder ähnliches, was dir gefährlich werden könnte?

2. Checke dein Equipment und „dich selbst“ – Wichtiger Punkt bei der Frage Wie lerne ich surfen?

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Ebenso wichtig wie der Spot-Check ist es, dass dein Equipment in perfektem Zustand ist. Hierbei solltest du die folgenden Punkte checken:

  • Ist mein Brett ohne Löcher und ist es mit dem richtigen Wax (für die richtige Temperatur) gewachst?
  • Ist die Leash fest am Board befestigt und ist das „Leash-Bändchen“ in einem einwandfreien Zustand?
  • Ist der Klettverschluss, mit dem du deine Leash an deinem Knöchel befestigt in einem guten Zustand? So kannst du vermeiden, dass dir das Board nicht vom Fuß gerissen wird und du ohne Board im Line-up bist.
  • Sind die Finnen fest mit dem Board verschraubt und nicht locker?
  • Sonnencreme, Essen & Trinken, Aufgewärmt?
  • Bist Du psychisch und körperlich in guter Verfassung?
  • Fühlst Du Dich fit?

Nachdem du dich mit dem Surfspot vertraut gemacht hast und dein Equipment gecheckt hast, kannst du dich auf ein kleines Warm-up vorbereiten um langsam in Schwung zu kommen.

3. Surf Warm-Up vor dem Wellenreiten – wärme dich gut auf!

Eine gute Vorbereitung auf deine Surf-Sessions ist das A und O beim Surfen.

Je besser du geistig und körperlich vorbereitet bist, umso schneller wirst du auch Fortschritte machen. Das beginnt bei der richtigen Ernährung und der richtigen mentalen Einstellung und hört beim Surf-Training zu Hause und auf dem Trockenen auf. Je besser du in Form bist, umso länger wirst du auch auf dem Wasser bleiben und an deinen Surfkünsten feilen können.

Nimm dir ruhig mal ein paar Minuten vor deinem nächsten Surf für ein kleines Aufwärmprogramm und du wirst sehen wie gut du dich danach fühlst.

Außerdem wir du leistungsfähiger und kannst so auch Verletzungen vermeiden bzw. minimierst das Verletzungsrisiko.

So könnte ein Surf-Warm-up aussehen!

Warm up beim idealen Surfkurs

4. Paddeln im Allgemeinen und Rauspaddeln am Surfspot

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Wie lerne ich surfen fragst du dich? Nun, lerne erst einmal die richtige Paddel-Technik, spare Kraft und gelange schneller ins Line-up. Auch das Lesen von Strömungen solltest du bald beherrschen. So vermeidest du unnötigen Kraftaufwand. Hier haben wir dir die besten Tipps fürs Paddeln beim Surfen zusammengestellt.

Neben der Technik ist das „Wo“ von besonderer Bedeutung. Wellen brechen sich an einer Sandbank oder einer Steinformation unter Wasser. Diese Wassermassen werden zuerst Richtung Ufer gedrückt und fließen dann dort, wo es am wenigsten Widerstand gibt. Diese Bereiche werden oft als Channel (also als Kanal) bezeichnet. Wenn du im Channel rauspaddelst, kannst du viel Kraft sparen. Du erkennst den Kanal daran, dass die Wasseroberfläche dort unruhig ist, dort keine Wellen brechen und er von anderen Surfern zum rauspaddeln ins Line-Up genutzt wird.

WICHTIG: Solltest du, egal ob mit oder ohne Surfboard, in einer Strömung festhängen, dann versuche NICHT, gegen diese Strömung anzupaddeln. Du wirst nur deine Energie verschwenden! Eine Strömung ist in der Regel nicht viel breiter als zehn, 20 Meter. Versuche also, parallel zum Strand zu paddeln. Schon nach ein paar Metern wirst du merken, dass die Strömung schwächer wird, bis du kurz darauf komplett aus der Strömung raus bist. Jetzt kannst du gen Strand paddeln und dich ausruhen.

Hier findest du ein paar Typen von Surfern, die du im Line-Up antreffen wirst. So bist du top vorbereitet!

5. Wellenquerung – Wellen ausweichen, durchtauchen oder drüber paddeln

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Wenn du ins Line-Up paddelst, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du dein Board durch die Brandung, bzw. durch die Wellen manövrieren kannst.

Beim ins Wasser gehen: Lege das Board auf die Wasseroberfläche, seitlich von deinem Körper und schiebe es neben dir her. Wenn eine kleine Welle oder etwas Weißwasser auf dich zukommt, drücke hinten auf das Tail mit deiner hinteren Hand, so dass sich die Nose anhebt. Stabilisiere das Board mit deiner vorderen Hand und so „hebst“ du das Surfbrett sanft über die ersten Miniwellen.

Du bist circa hüfttief im Wasser, positionierst dich auf deinem Brett, balancierst es aus und fängst an zu Paddeln.

Wichtig ist dabei Folgendes:

  1. Je schneller & kraftvoller du auf eine Welle zupaddelst, desto weniger wird sie dich zurück drücken.
  2. Biete der Welle so wenig Angriffsfläche wie möglich, indem du frontal auf sie zu paddelst.

Kommt jetzt eine kleine, noch ungebrochene Welle auf dich zu, so paddelst du kräftig darauf zu, hältst dich am Brett fest, machst dich so steif, wie es geht und „stichst“ quasi wie ein Speer durch die Welle hindurch.

Kommt eine kleinere, bereits gebrochene Weißwasserwelle auf dich zu, so kannst du diese am einfachsten in der Liegestütz-Position überwinden. Drücke dich hierfür mit der Brust nach Oben, während Du mit beiden Händen die Seiten des Boards festhältst. Das Weißwasser läuft dann zwischen Dir und dem Surfbrett hindurch.

Kommt eine größer, bereits gebrochene, Weißwasserwelle auf dich zu, so kannst du die „Turtle Roll“, oder auch „Eskimo Roll“ genannt, machen. Das Board wird dabei um 180° um die Längsachse gedreht, so dass die Unterseite mit den Finnen nach oben aus dem Wasser zeigt. Dabei hängst du wie ein Treibanker unter dem Board und wirst nicht weggespült.

Fortgeschrittene Surfer mit kleinen Brettern machen an dieser Stelle immer einen Duck Dive. Wie die Eskimorolle und der Duck Dive funktionieren, erfährst du in dem folgenden Video:

hier findest du noch eine tolle bebilderte Anleitung zum Erlernen der Eskimorolle bzw. Turtle Roll.;

Falls keine der hier erläuterten Durchtauchtechniken funktionieren und du dich unverhofft vielleicht einmal einer zu großen Welle gegenübersiehst, wo es keine Chance gibt durchzutauchen oder diese zu queren, so hast du noch eine letzte Möglichkeit. Diese solltest du aber bitte nur im Notfall anwenden.

Du springst vom Board runter und tauchst so tief es geht ab. Vor diesem sogenannten „Chicken Dive“ solltest du dich immer versichern, dass kein anderer Surfer hinter dir ist, denn dein Brett wird sich unkontrolliert im Wasser bewegen und stellt eine Gefahr für dich und andere Surfer dar.

WICHTIG

Paddel nie hinter anderen Surfern raus. Dies minimiert das Verletzungsrisiko im Fall der Fälle, dass ihr von der gleichen Welle erwischt werdet und unkontrolliert ineinander kracht.

6. Wellenkunde – Wellen richtig lesen und ein bisschen Surftheorie wenn es darum geht: Wie lerne ich surfen?

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Genaues Beobachten und richtiges Deuten der Wasserbewegung lohnt sich. Erfahrene Surfer wissen genau wie Wellen brechen und welche Wellen einen guten Ritt versprechen. Die perfekte Welle auszusuchen ist eine Wissenschaft für sich und erfordert einiges an Erfahrung und Praxis. Wellen zu lesen bedeutet zu verstehen wie, wo und wann Wellen brechen werden noch bevor sie es tun.

Weil das Surfen einer Close-out-Welle, also einer Welle die auf kompletter Länge bricht, nicht möglich ist, solltest du im Laufe der Zeit lernen, Wellen richtig zu lesen. Dabei wirst du mit der Zeit erkennen, welche Wellen nach links oder nach rechts bricht und welche sich zu surfen lohn. Was du dabei beachten solltest?

  1. Behalte die gerade Horizontlinie im Auge.
  2. Kommt ein Set, vergleiche die Horizontlinie mit dem Winkel der Welle.
  3. Suche den höchsten Punkt der Welle.
  4. Die Seite mit dem steileren Winkel oder „Wellental“  ist die Seite zu der die Welle brechen wird.
  5. Die Richtung in die die Welle bricht, ist die Richtung in die du surfen solltest.

Wenn du nun also eine „left-hand“ von einer „right-hand„-Welle unterscheiden kannst, die Richtung bestimmt dabei der Surfer, der die Welle absurft und nicht der „Zuschauer“ vom Strand aus; können wir uns dem Thema Closeout und Split-Peak widmen.

Wenn eine Welle keinen steileren Winkel erkennen lässt und beide Seiten vom höchsten Punkt aus gleich aussehen, nennt man das „Split -Peak„, oder auch „A-frame„. In diesem Fall bricht die Welle nach links und nach rechts. Wenn du am perfekten Punkt, also am Peak, auf die Welle stößt kannst du dir aussuchen, ob du sie nach links oder rechts abfährst.

Ein „Closeout“ hingegen ist unsurfbar. Die Wellenlinie ist in diesem Fall parallel zur Horizontlinie und es gibt keine Winkel oder surfbaren Wellentäler. Die Welle bricht einfach gerade über ihre Lippe und begräbt dabei „alles“ unter sich.

WICHTIG

Wie lerne ich surfen? Surfen lernst du durch viele Erfahrungen und durch Versuch und Irrtum. Auch wenn du am Anfang viele Wellen anpaddeln wirst, die sich im Nachhinein als keine gute Idee erweisen, so entwickelst du mit der Zeit ein Auge für surfbare Wellen und dafür, wann du am Besten lospaddelst um den größten möglichen Erfolg zu erzielen.

7. Fertig zum Aufstehen – „ready for Take-off“? Mit diesen Tipps bereitest du dich perfekt auf das Aufstehen auf dem Surfboard vor.

Du hast die richtige Position im Line-Up gefunden und möchtest die nächste Welle anpaddeln? Schau über Deine Schulter und richte dein Brett im rechten Winkel zur Welle aus. Positioniere Dich noch einmal gut auf dem Brett und halte die Beine geschlossen. Sobald die Welle nur noch ein paar Meter entfernt ist beginne ruhig, aber kräftig zu paddeln.

Um für den Take-Off ready zu sein, solltest du nun ungefähr die gleiche Geschwindigkeit wie die heranrollende Welle haben. Wenn Du spürst, dass Dein Board auf der Welle angleitet – also von der Welle erfasst wird – mache noch ca. 2-3 weitere Paddelbewegungen. Gehe außerdem leicht ins Hohlkreuz, um die Nase des Brettes aus dem Wasser zu halten. Jetzt bist du fertig für den Take-off

8. Der Take-off, Pop-up, das Aufstehen auf dem Surfboard!

wie surfen lernen take-off

Es gibt verschiedene Arten, wie du auf dem Surfbrett aufstehen kannst. Am Anfang lernst du wahrscheinlich den 3-Schritt-Take-off. Danach wirst du immer schneller werden und wenn du einen automatischen Ablauf in deinem Kopf hast, wird der 3-Schritt-Take-off in einen sogenannten Pop-up übergehen.

Hier siehst du, wie es geht:

 Wie dir der Pop-up gelingt?

  1. Paddel so lange, bis du und dein Surfbrett von der Welle erfasst und mitgenommen werden. Deine Blickrichtung ist dabei immer in Fahrtrichtung, d.h., da wo du hinschaust, da surfst du auch hin!
  2. Platziere die Hände flach auf dem Brett neben deinen Rippenbögen, seitlich deiner Brust und gehe etwas ins Hohlkreuz.
  3. Schiebe das hintere Knie leicht nach vorne, in etwa auf die Höhe vom vorderen Knie.
  4. Drücke dich mit den Händen und dem hinteren Fuß nach oben und bringe den vorderen Fuß zwischen die Hände. Dabei beschreibt deine Hüfte eine 90 ° Drehung.
  5. Richte dich auf dem Brett langsam etwas weiter auf, sobald du dich stabil und wohl auf den Brett fühlst.
  6. Überprüfe deine Blickrichtung, die Richtung, in die deine Arme Zeigen, deine Haltung und den Stand deiner Beine bzw. Füße.

Hier findest du noch einmal eine Anleitung mit Bildern, so kannst du auch schon zuhause üben.

Das hier sind die häufigsten Fehler beim Pop-up:

  • Du paddelst nicht lang genug.
  • Du hältst dich mit deinen Händen an den Rails fest und hast sie nicht oben auf dem Brett, neben deinen Rippenbögen positioniert.
  • Du schaust nach unten und nicht nach vorne. Dies hat einen sogenannten „Nosedive“ zur Folge, d.h. dein Board wird hinten angehoben und sticht vorne mit der Nase ins Wasser (du bist zu Beginn noch oben auf dem Board, … bald nicht mehr!)
  • Du stehst zu unkontrolliert auf und drehst deine Hüfte nicht.
  • Du richtest dich zu schnell auf und nimmst den Druck vom Board.

 

9. Der richtige Wipe-out beim Surfen

Das richtige Fallen beim Surfen will gelernt sein. Durch Ausprobieren gewöhnt man sich nach und nach an größere Wellen. Hat man sie einmal gesehen oder gesurft, ist die Angst beim nächsten Mal nicht mehr ganz so schlimm. 

Es gibt einige Punkte, auf die man beim Fallen und beim Wipe-out beachten sollte. Diese haben wir in einem ganzen Blogpost für dich zusammengefasst:

Der perfekte Wipe-out

Überschätzung

10. Cool-Down: Runterkommen, dehnen und entspannen nach einer Surf-Session

Nach dem Surfen ist vor der nächsten Surf-Session. Je besser du dich dehnst und entspannst, desto schneller wird sich dein Körper regenerieren. Du hast weniger Muskelkater, bist schneller wieder fit und kannst schneller wieder im Wasser deine Bestleistung abrufen.

Eine Yogastunde kann hier Wunder wirken um am nächsten Tag wieder geschmeidiger und beweglicher zu sein.

Cool-down nach dem Surfen

Muskelkater

11. Hab Spaß beim Surfen, auch wenn es mal nicht so klappt!

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Der beste Surfer ist derjenige, der den meisten Spaß am Surfen und während der Surfsession hat. Denk immer daran, eine gute Welle ist besser als gar keine. Sei dankbar für die tollen Momente, Menschen und Erlebnisse im Wasser. Fühle die Natur und sei einfach im Moment. Surfen wird dich vieles lehren, wenn du die Augen und Ohren offenhältst und dich komplett darauf einlässt.

 

 

Die 10 Schritte zum Surfen noch einmal in der Zusammenfassung

  1. Check von Umgebung und Gefahren – der Spot-Check vor dem Surfen lernen
  2. Check von Material und Equipment vor dem Surfen
  3. Warm-up: das richtige Aufwärmen und Dehnen vor dem Wellenreiten, um deinen Körper optimal vorzubereiten.
  4. Paddeln, Paddeltechnik und der richtige Ort zum Rauspaddeln
  5. Wellenquerung- und Durchtauchtechniken um ins Line-up zu gelangen und um Energie zu sparen.
  6. Wellen richtig lesen können und sich optimal positionieren
  7. Die letzten Vorbereitungen vor dem Take-off (noch schnell nachjustieren!)
  8. Der 3-Schritt-Take-off oder der Pop-up – das richtige Aufstehen beim Surfen
  9. Der richtige Wipe-out beim Wellenreiten lernen
  10. Einfach mal runterkommen: Der Cool-Down nach einer erfolgreichen Surfsession.
  11. Spaß haben ist die oberste Maxime beim Surfen lernen, egal wo auf der Welt!

Hier findest du die häufigsten Fehler beim Surfern lernen

Hier zeigen wir dir, welche Fehler die häufigsten Fehler beim Surfen lernen sind und wie du diese vermeiden kannst. Diese Fehler wird jeder Surfer in den ersten Jahren mehr oder weniger durchleben. Manche Punkte betreffen komplette Anfänger im Surfkurs oder aber später bei den ersten selbständigen Surfversuchen und Take-off Übungen.

Einige Punkte betreffen weniger den Surfkurs, da z.B. der Surflehrer für euch den richtigen Strand und Spot auswählt und schaut wo die Wellen brechen und wie die Strömungen sind. Trotzdem schadet es nichts, hier schon gewisse Vorkenntnisse zu haben. Viel Spaß beim lesen!

Häufige Fehler beim Surfen Lernen

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Surf Ettiquettes – Die Regeln des Surfens

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Wie überall auf der Welt gibt es auch beim Wellenreiten wichtige Regeln, an die man sich halten sollte.

 

Vohrfahrt achten!

Die wichtigste Regel im Surfen ist die Vorfahrtsregel: Vorfahrt hat derjenige Surfer, der seinen Takeoff am nächsten zum brechenden Teil der Welle macht! Sprich, paddelst du eine Welle an und die Welle bricht zum Beispiel links neben dir, dann ist es deine Welle, solange zwischen dir und dem brechenden Teil kein anderer Surfer ist. Falls da aber einer genauso wie du am Paddeln ist, dann zieh zurück und überlasse ihm/ihr die  Welle! Wenn du sie trotzdem nimmst, droppst du ihm/ ihr rein und du begehst den schlimmsten Regelbruch im Wellenreiten!

Eine Ausnahme gibt es aber: Offiziell gehört dem die Welle, der als Erstes auf der Welle steht (was in der Regel der ist, der auch am steilsten Teil der Welle paddelt). Longboarder und SUPler bekommen Wellen aber viel früher als Shortboarder, daher geht die Vorfahrt dann manchmal an sie.

 

Rauspaddeln aber richtig!

Hat man eine Welle bis zum Strand ge- surft, heißt es zurück in den Line-up mit dir, die nächste Welle wartet schon. Doch auch beim Rauspaddeln gibt es Regeln. Insbesondere  an  Beachbreaks  gibt   es selten wirklich definierte Channels, die einen sicher wieder zurück in den Line- up bringen. Das bedeutet, man muss durch die brechenden Wellen tauchen bzw. „duckdiven“. Die Regel hierbei besteht darin, nie einem surfenden  Surfer im Weg herumzuliegen. Wenn eine Welle samt Surfer auf dich zurauscht, dann paddel auf den schon gebrochenen Teil der Welle zu und NICHT noch knapp vor dem Surfer über  den ungebrochenen Teil. Denn sonst störst du den surfenden Surfer und im schlimmsten Fall rast der noch in dich hinein!

 

Versuche dich selbst zu beherrschen!

Nach Monaten ohne Surf paddelt man endlich mal wieder in einen Line-up und die Wellen laufen perfekt. Hier die Selbst- beherrschung zu bewahren grenzt  fast an Selbstgeißelung. Trotzdem sollte man nicht sofort an allen anderen vorbeipad- deln und sofort die erste Welle nehmen. Es gehört zum guten Ton, erst mal in den Line-up zu paddeln, sich schön hinten anzustellen und die ersten Sets an sich vorbeiziehen zu lassen. Alles andere sorgt für Unmut bei den lokalen Surfern, die wahrscheinlich schon lange darauf warten, endlich eine Welle zu bekommen.

Surf Ettiquettes - Regeln beim Surfen

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Wie lerne ich surfen? Auf diese Gefahren beim Surfen solltest du achten!

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Surfen ist kein ungefährlicher Sport. Wer aber die folgenden Zeilen aufmerksam liest, ist gut auf das Gröbste vorbereitet.

Strömungen
Strömungen sind bei fast jeder Surf-Session ein Thema. Ist eigentlich auch klar, denn wo Wasser in Form von Wellen gegen eine Küste geschoben wird, genau dieses Wasser ja kurz darauf wieder von der Küste in den Ozean zurückgeführt werden. Dieses Wasser ist die Strömung, die einem die Surf-Session zur Hölle machen kann, manchmal aber auch von Vorteil ist, wenn man sie als „Lift“ in das Line-up nutzt.

Die Kraft der Welle
Der Nürnberger Sebastian Steudtner ist einer der besten Big-Wave-Surfer der Welt. Wenn er sich von seinem Tow-in- Partner in diese Riesenwellen ziehen lässt, stürzen hinter ihm Tonnen an Wasser hinunter. Wenn Sebastian mal von den Wassermassen erwischt und tief gen Ozeangrund gedrückt wird, ist seine ein- zige Devise: „Ruhig bleiben!“ Wer jetzt anfängt, mit aller Kraft gen Wasseroberfläche zu strampeln, und panisch wird, wird die Luft, die es braucht, um heil wieder an die Oberfläche zu kommen, im Nu verbraucht haben und in echte Schwierigkeiten kommen. „Ich zähle einfach stumpf die Sekunden, bis es mich irgendwann wieder an die Oberfläche spült“, so Sebastian.

Das eigene Board und andere Surfer
Der Hauptgrund für Verletzungen sind entweder das eigene Board oder das der anderen Surfer. An vielen Spots der Erde wird es immer voller im Wasser. Viele Sur- fer wissen dabei leider nicht, was sie machen (was bei dir spätestens jetzt ja nicht mehr der Fall ist) und lassen ihre Boards unkontrolliert im Wasser umherfliegen. Manchmal ist es zwar nicht möglich, das eigene Board bei einem Waschgang festzuhalten, aber gerade bei einem „Duck- dive“ sollte man das Board nicht einfach loslassen, besonders wenn andere Surfer um einen herum sind. Herrenlose Boards werden zu einer gefährlichen Waffe und haben schon für schlimme Verletzungen gesorgt.

Sonnenrand
Eine definitiv nicht zu unterschätzende Gefahr ist die Sonne. Schon viele Surfer sind mit dicken Brandblasen am Morgen nach einer perfekten Session aufgewacht und mussten ins Krankenhaus. Auf dem Wasser wirken die UV-Strahlen beson- ders stark und durch die Kälte des Wassers unterschätzt man oft die Kraft der Sonne. Also im ordentlich eincremen und T-Shirts oder Rashguards tragen, Ohren und Augenlider beim Eincremen nicht vergessen!

Selbst-Überschätzung
Hauptgrund für wirklich schlimme Verletzungen und Tod durch Ertrinken ist die eigene Selbstüberschätzung. Wellen sehen von Land in der Regel immer kleiner aus als vom Wasser. Daher ist es wichtig, wenn man sich nicht sicher ist, ob es groß draußen ist, immer einmal einen Local zu befragen bzw. mindestens einmal abzuwarten, bis ein anderer Surfer eine Welle genommen hat. Denn mit einem Menschen in der Welle bekommt man ein gutes Gefühl für die echte Größe. Auch der eigene Krafthaushalt sollte immer im Auge behalten werden. Merkt man, dass einem nach der fünften Welle die Power ausgeht, ist es Zeit, den Rückweg anzutreten. Strömungen machen einem den Weg zurück an Land oft schwerer, als man denkt. Man sollte also immer etwas Paddel- Power in Reserve haben.

Mehr zum Thema Sicherheit beim Surfen findest du hier. Sicherheit ist das Thema, welches du dir immer vor Augen halten solltest, wenn du dich fragst: Wie lerne ich surfen?

Materialkunde zum Thema „Wie lerne ich Surfen?“

Welche Ausrüstung und welches Material du zum Surfen Lernen benötigst, fragst du dich? Diese Frage beantworten wir dir in unserem Blogpost rund um das Thema Materialkunde.

Hier erfährst du alles über die verschiedenen Boardtypen und Surfboardmodelle, über Neoprenanzüge, Leashes, Finnen und vieles mehr.