Du möchtest gerne Surfen lernen, bist auf der Suche nach einem guten Surfcamp und fragst dich, woran du ein gutes Surfcamp erkennen kannst? Wir werden dir heute einige Tipps geben und dir ein paar Dinge aufzeigen, an denen du ein gutes Surfcamp erkennst.

Warum braucht man überhaupt ein gutes Surfcamp, kann man sich das nicht selbst beibringen? Surfen ist eine tolle Sportart, aber mit einigen Gefahren verbunden, denen man als Greenhorn im Alleingang schnell begegnen kann. Falls du gerne eine Tracht Prügel vom Ozean kassieren möchtest, dann lass dich nicht aufhalten. Ansonsten entscheidest du dich vielleicht doch für ein gutes Surfcamp, in dem du mit Sicherheit und viel Spaß das Surfen erlernen wirst. Du hast dich also dafür entschieden, in einem  Surfcamp Wellenreiten zu lernen und es dir nicht selbst beizubringen – eine gute Entscheidung! Wir erläutern dir im Folgenden die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gibt.

Falls es das erste Mal ist, dass du mit dem Thema Surfen in Berührung kommst, lass dir Zeit bei deiner Recherche und der Auswahl eines guten Surfcamps. Deine ersten Surferfahrungen werden darüber entscheiden, ob Surfen eine Sportart für dich ist und du Feuer fängst, oder ob du frustiert den Neoprenanzug an den Nagel hängst. Überlege dir, was dir wichtig ist bei einem guten Surfcamp, was du willst und worauf du bei deiner Auswahl achten wirst. Es gibt Surfcamps, die über eine eigene Surfschule verfügen und andere, die mit externen Surfschulen kooperieren. Du kannst dir sicher sein, dass ein Surfcamp mit eigener Surfschule in allen Bereichen darauf achtet, eine bestimmte Qualität anzubieten. Dies gilt für das Personal, genauso wie für Material, Ordnung und Sauberkeit, etc.

Das Surflehrer – Surfschüler Verhältnis

Mit einem guten Verhältnis zwischen Surflehrer und Surfschüler wird die Basis für eine persönliche und individuelle Betreuung geschaffen. Dabei ist natürlich der private Surfunterricht in der Regel die teuerste Option mit der intensivsten Betreuung.

Unserer Meinung nach bedarf es jedoch dieser intensivsten Form der Betreuung am Anfang nicht unbedingt. Je weiter du fortgeschritten bist, desto wichtiger wird das Angebot von Private Coachings in einem guten Surfcamp.

Ein gutes Surfcamp arbeitet mit einem Surflehrer für maximal 5 Surfschüler. So kann der Surflehrer den Überblick behalten und auf jeden einzelnen Surfschüler individuell eingehen.

Ausbildung der Surflehrer – Rettungsschwimmer und Erste Hilfe

Alle Surflehrer sollten über eine professionelle und fundierte Ausbildung verfügen. Unter den Aspekt der Ausbildung sollte auch fallen, dass die Surflehrer ausgebildete Rettungsschwimmer sind und über aktuelle Erste Hilfe Scheine verfügen. Viele Surfcamps und Surfschulen werben damit, dass ihre Surflehrer über eine Ausbildung der ISA (International Surf Association) verfügen. Diese Ausbildung dauert zum Teil nur eine Woche. Ob du das als fundiert ansiehst, überlassen wir dir selbst.

Daneben existieren Ausbildungen vom Deutschen Wellenreitverband oder von anderen staatlichen Verbänden, wie dem Spanischen, Französichen, Portugiesischen oder Kanarischen Wellenreitverband. Die Ausbildungen, der eben aufgeführten Verbände dauern länger als nur eine Woche und gehen mehr in die Tiefe. Es werden auch Themen wie Trainingslehre, Anatomie, etc. behandelt. Alle Surflehrer, die über einen solchen Schein verfügen, müssen zudem ein gewisses Niveau beim Surfen aufweisen. Achte bei der Auswahl eines guten Surfcamps  also auf die Ausbildung der Surflehrer und Frage gegebenen Falles an, über welchen Surflehrerschein diese verfügen.

Gutes Kurskonzept

Ebenso wichtig ist ein gutes Konzept vom Surfkurs. In einem guten Surfcamp wird bereits auf der Website oder spätestens auf Nachfrage erläutert, was dich vor Ort erwartet. Wie lange eine Surfsession dauert und welche Inhalte dich dort erwarten. Du solltest auf eine entsprechende Vorbereitung mittels Surftheorie sowie Aufwärmübungen und Trockenübungen an Land achten. Leichtes, dynamisches Dehnen beugt Zerrungen vor und mit Take-off-Training auf dem Trockenen kann der Bewegungsablauf besser verinnerlicht werden.

Ebenso gehört zu einer guten Surfeinheit eine entsprechende Einweisung am Surfspot, ausreichende Wasserzeit mit individuellen Tipps und Feedback des Surflehrers sowie ein abschließendes Feedback zum Surfkurs. Die Surfeinheiten sollten aufeinander aufbauen und die Lehrer sollten dich Schritt für Schritt ans Surfen heranführen.Angefangen von der Boardkontrolle, der richtigen Position auf dem Brett, über das Paddeln, bis hin zum Take-off sollte alles am ersten Tag bereits enthalten sein. Eine gute Surfschule kombiniert zudem entsprechende Theorieeinheiten mit den Praxiseinheiten, um dich auf das selbstständige Surfen vorzubereiten.

Surf-Theorie und Fokus auf Sicherheit

„Oh no, wir sind doch hier nicht in der Schule, muss das sein?“ Ja, Surftheorie ist natürlich nicht so cool, wie das Surfen in den Wellen, aber sie schafft eine Grundlage und vermittelt wichtige Themen, wie Sicherheit, Wetter- und Wellenkunde, Swell-Entstehung, Materialkunde, Surf Etiquette oder das Lesen der Wellenvorhersage. Je mehr du hier mitnimmst, desto einfacher wirst du es haben, wenn du später alleine surfen gehst. Wenn du das Gefühl hast, dass dich die Theorie nur langweilt, dann überleg dir einfach, ob du wüsstest, wie du dich verhalten musst, wenn du zum Beispiel von einer Strömung aufs offene Meer hinausgezogen wirst oder wie du die Wellenvorhersage für den nächsten Tag an deiner Surfdestination lesen würdest. Manchmal ist es ganz gut, noch etwas mehr Input zu bestimmten Themen zu erhalten und man ist definitiv nie zu alt, um etwas Neues zu lernen. Achte also darauf, dass dein gutes Surfcamp entsprechnde Theorieeinheiten anbietet und darauf, dass besonderen Wert auf Sicherheit gelegt wird.

Fokus auf Sicherheit

Sicherheit ist das A und O beim Surfen. Es ist wichtig, dass du weißt, wie du richtig fällst und dass du direkt erläutert bekommst, wie du deinen Kopf schützt. Wenn du unter Wasser das erste Mal durchgewirbelt wirst, gibt es einige Tipps, wie du dabei ruhig bleiben kannst und die Orientierung behältst. Ein gutes Surfcamp erläutert dir Notfallnummern, was du vor und nach dem Surfen tun oder unterlassen solltest, mit welchen Zeichen die Surflehrer mit dir im Wasser kommunizieren werden, was es am Strand zu beachten gibt und viele weitere Kleinigkeiten. Je mehr das Thema Sicherheit in deiner ersten Woche und im Vorfeld auf der Website eines Surfcamps angesprochen wird, desto sicherer wirst du dich auch in den Surfkursen fühlen.

Surfkurse für verschiedene Zielgruppen, Level und Anspruchsgruppen

Ein wichtiger Punkt für dich sollte sein, welche Ziel- und Altersgruppe das für dich am besten geeignete Surfcamp hat. Es gibt viele Camps zum Beispiel in Frankreich, deren Altersgruppe weit unter 25 Jahren liegt und wo eher das Feiern und Party machen im Vordergrund steht. Dann gibt es Camps, die eine gemischte Altersstruktur haben – wo auch Familien Surfen lernen und es bunt gemischt ist – oder auch Surfcamps, die z.B. die Altersgruppe Ü30 im Fokus haben. Je nachdem, was du willst und suchst, ob du Natur und Erholung oder Städtetrips, Ausflüge und Party im Fokus hast, solltest du dein Surfcamp aussuchen. Es gibt so viele verschiedene Surfcamps, mit den unterschiedlichsten Fokusgruppen, wie:

  • Surfcamps für Studenten
  • Surfcamps für Mädchen und Frauen
  • Surfcamps für Familien oder Surfcamps für Alleinreisende
  • Surfcamps für Ü30 oder Surfcamps für Erwachsene
  • Surfcamps für Kinder oder Surfcamps für Jugendliche

Suche dir ein gutes Surfcamp unter den vielen Angeboten unter deiner Fokusgruppe heraus und checke dann die eben  erwähnten Kategorien.

Gute Auswahl an Material – gepflegte Surfboards verschiedener Größen, Neoprenanzüge

Ein gutes Surfcamp bietet dir eine umfangreiche Auswahl an Surfmaterial (Surfboards, Funboards, Shortboards, Softboards, Neoprenanzüge, etc.). Wichtiger als eine riesige Auswahl ist, dass die Surfbretter von guter Qualität und gut in Schuss sind. Zu oft sollten die Bretter nicht repariert werden, da sie, wenn sie zu oft Wasser gezogen haben, recht schwer und unhandlich werden. Ein gutes Surfcamp pflegt sein Material und stellt dir für den Anfängersurfkurs ein Softboard zur Verfügung. Softboards sehen vielleicht nicht so cool aus, wie kleine Bretter, sind aber super zum Surfen Lernen deutlich besser geeignet, da sie sehr stabil im Wasser liegen und über eine weichere Oberfläche sowie Gummifinnen verfügen, die die Verletzungsgefahr deutlich reduzieren. Ebenso solltest du darauf achten, ob die angebotenen Neoprenanzüge desinfiziert werden. In einem guten Surfcamp werden Wetsuits nach der Verwendung ausgewaschen und desinfiziert. Dafür verwendet man am besten ein ökologisch abbaubares Bodyshampoo, mit einem PH-Wert von Null.

Flexibilität der Surfschule bezüglich Surfspots und Gezeiten

Ein gutes Surfcamp variiert die Zeiten der Surfkurse. Falls die Kurse jeden Tag zur gleichen Uhrzeit am gleichen Spot angeboten werden, dann läuft hier definitiv etwas falsch. Ein gutes Surfcamp sucht jeden Tag nach dem besten Spot und den besten Gezeiten, in Abhängigkeit vom Surflevel seiner Schüler. Es ist wichtig, dass Bedingungen und Tidenstände (Ebbe und Flut) mit in die Überlegungen der Surfkursplanung einbezogen werden.

Es gibt viele Faktoren, die die Surfqualität beeinflussen. Dazu gehören Wind- und Swellrichtung, Wellengröße, Ausrichtung des Surfspots, Zustand von Riffen und Sandbänken am Surfspot sowie der Gezeitenstand und die Periode der Wellen. Flexibilität zeichnet ein gutes Surfcamp aus! An keinem Spot der Welt gibt es jeden Tag zur gleichen Uhrzeit die besten Bedingungen zum Wellenreiten Lernen.

Individuelles Feedback, Tipps, Foto- und Videocoaching

Achte darauf, ob die Surflehrer individuelles Feedback geben. Ein Surflehrer sollte dich mindestens fünf mal pro Surfstunde alleine aus dem Wasser holen und mit dir alleine an deiner Technik feilen und nur dir bestimmte Tipps geben, damit du dich individuell weiterentwickeln kannst. Werden vor Ort eine Foto- oder Videoanalyse angeboten (ohne dafür extra bezahlen zu müssen), so ist dies ein besonderer Pluspunkt eines guten Surfcamps mit entsprechend professionellem Surfkurskonzept. Leider werden die hier schnell die Illusionen genommen, aber du erhältst ein super Feedback zu deinen Fortschritten und kannst alles oftmals besser umsetzen, wenn du dich auf einem statischen oder dynamischen Bild siehst. Noch ein Vorteil ist, dass du die Bilder und Videos als Erinnerung mit nach Hause nehmen kannst. Je besser du surfst, desto besser und wichtiger wird eine Videoanalyse. Mit diesem Tool kannst du dein Lernen exponentiell steigern und du lernst schneller, wo du dich im Wasser positionieren musst und was du bei deinem nächsten Wellenritt verbessern kannst. Erwarte nicht zu viel von dir – denn es ist anfangs ein komisches Gefühl, wenn man sich selbst auf Video oder Fotos beim Surfen sieht. Aber der Lerneffekt rechtfertigt dieses Gefühl und je besser du wirst, desto weniger wird auch das komische Gefühl und desto stolzer wirst du über auf deine Fortschritte sein.

Absolute Ehrlichkeit beim Feedback – Feedback ohne Schleimerei

Wie wir gerade schon erwähnt haben, ist individuelles Feedback super wichtig, aber bitte ohne Arschkriechen und Rumschleimen. Es ist okay, wenn dir ein Surflehrer die Wahrheit sagt und diese nicht immer schön verpackt. Nichts bringt dich mehr voran, als eine direkte Art der Kommunikation. „Dein Surfbrett ist zu klein!“ „Vielleicht solltest du noch einmal in den Anfängerkurs zurückgehen und einen Tag am Strand üben!“ „Nimm lieber ein größeres Surfbrett!“ „Sag mal, hast du schon einmal etwas von den Surf Etiquetten gehört?“ „Du paddelst nicht genug, was ist da los?“

Solche Aussagen können wehtun, aber sie tragen im Kern die Wahrheit und diese solltest du hören. Als Surfer überschätzt man sein Können gerne und erzählt von einer 2 m Welle, die für erfahrene Surfer 50 cm hoch war. Schiebe deinen Stolz beiseite und dreh halt die Ehrenrunde im Anfängerkurs, der Surflehrer wird sich schon etwas dabei gedacht haben. Vielleicht kann er dort besser auf dich eingehen, als im Line-up und sich mehr Zeit für deine individuellen Fehler nehmen. Und noch ein Tipp in eigener Sache: Falls du etwas wissen möchtest und ehrliches Interesse an bestimmten Aspekten hast, frag nach. Jeder Surflehrer freut sich über ernsthaftes Interesse am Surfen.

Weiterbildung und Trainingsmöglichkeiten an Land

Ein gutes Surfcamp bietet dir neben dem Surfen noch Trainingsmöglichkeiten an Land. Dies kann Crossfit sein, aber auch ein eigenes Yogastudio. Falls Functional Training oder Dry Surf Training angeboten wird, so hebt dies das Level eines guten Surfcamps in Richtung sehr gut! Auch Carver oder Surf Skate Training ist eine tolle Möglichkeit, dein surferisches Können an Land zu verbessern und an Fehlern zu arbeiten.

Alternativen zum Surfprogramm – Ausflüge und andere Angebote

Der Surfsport ist zu 100% von der Natur abhängig. Falls diese nicht „kooperiert“ oder mal wieder macht was sie will, so kann es schon einmal passieren, dass es an einem Tag gar keine Wellen oder viel zu große Wellen gibt, sodass es nicht möglich ist, den Surfkurs durchzuführen. Ein gutes Surfcamp bietet dir für diesen Fall Alternativen an. Dies können zusätzliche Surftheorieeinheiten sein, Yoga, Ausflüge zu Shaperwerkstätten, DrySurf, SurfSkaten oder andere Angebote, wie Sicherheitstrainings oder ähnliches, was anstelle eines Surfkurses angeboten wird.

Gutes Surfcamp auf Instagram, Facebook – in den sozialen Medien

Ein gutes Surfcamp lässt sich außerdem in den Sozialen Medien finden und gibt dir so einen Eindruck und einen Einblick in den Alltag des Surfens. Du erhältst einen individuellen, täglich aktuellen und privateren Einblick in die Welt des Surfcamps vor Ort. Eventuell findest du auch Blogbeiträge von Reisenden oder Fotos von Gästen, die dein Bild bestärken oder dich auch abschrecken könnten.

Serviceleistungen und Kundendienst – der Gast sollte im Mittelpunkt stehen

Ein gutes Surfcamp wirst du an der Geschwindigkeit des Antwortens erkennen und daran, ob die Email persönlich formuliert wurde. Schreib dein ausgewähltes Surfcamp an und schau dir an, ob auf dich und deine Wünsche individuell eingegangen wird und inwiefern du zusätzliche Informationen erhältst. Ein gutes Surfcamp beantwortet bereits auf der Website viele Fragen. Viele verfügen über eine FAQ Seite oder haben auf den Unterseiten bereits viele potentielle Fragen beantwortet. Bei einem guten Surfcamp stehst du als Person im Mittelpunkt und solltest dich nicht wie eine Nummer fühlen.

Offizielle Lizenzen, Versicherungen und Auszeichnungen

Ein gutes Surfcamp ist offiziell anerkannt, verfügt über alle Versicherungen und hat eine offizielle Ladenadresse. Ein gutes Surfcamp arbeitet nicht von zu Hause oder aus einer Garage, sondern empfängt seine Surfschüler in einem Office mit Theoriebereich. Wenn ein Surfcamp offiziell ankerkannt ist, so wird es dies auch auf seiner Website bewerben, denn dies ist ein absolutes Muss und Qualitätskriterium.

Falls ein gutes Surfcamp auf Tripadvisor, Holidaycheck, Facebook Gruppen oder anderen Plattformen besonders ausgezeichnet ist und empfohlen wird, so wirst du dies auch schnell online nachlesen können. Google doch einfach mal Sachen wie Review Surfcamp. Feedback Surfcamp, Hinweise zu … und du wirst sicherlich in vielen Foren und auf den unterschiedlichsten Seiten fündig werden. FreshSurf hat zum Beispiel eine eigene Bewertungsseite, auf der du entsprechende Reviews nachlesen kannst. Schau doch mal unter Bewertung Surfcamp FreshSurf.

Organisation der An- und Abreise & Hilfe in jeder erdenklichen Form

Ein gutes Surfcamp bietet dir verschiedene Möglichkeiten der Anreise. Dabei sollte ein persönlich oder von einem Kooperationspartner durchgeführter Shuttle-Service von und zum Flughafen angeboten werden. Du solltest Empfehlungen für Mietwagenfirmen erhalten und die Preise und Zeiten für eine Anreise per Bus, Taxi oder sonstigen Anbietern erhalten bzw. auch schon online vorfinden.

Welche Unterkunftsform oder Unterkunftsarten bietet ein gutes Surfcamp

Wie möchtest du wohnen? Welchen Standard wünschst du dir? Möchtest du lieber in einem Zelt oder lieber in einem Apartment wohnen? Was für Optionen der Unterkünfte bietet ein gutes Surfcamp? Das Angebot kann von einem Mehrbettzimmer über ein Einzelzimmer bis hin zu einem eigenen Apartment oder Studio reichen. Eventuell werden verschiedene Standards angeboten. Es kann ein Hostel oder Hotel im Angebot vorhanden sein, eine Surfvilla, ein Surfhouse oder eine Surf-WG. Du hast unzählige Möglichkeiten und kannst in einem guten Surfcamp aus einer breiten Palette an Unterkunftsangeboten wählen.

Ausgewogene und gesunde Ernährung

Ein gutes Surfcamp bietet dir verschiedene Optionen bezüglich der Verpflegung. Achte darauf, dass die Verpflegung reichhaltig, abwechslungsreich, qualitativ hochwertig und gesund ist. Es sollten Speisen für Vegetarier und Veganer im Angebot sein, aber auch auf Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten Rücksicht genommen werden. Ein gutes Surfcamp bietet einen abwechslungsreichen Speiseplan. Viele Surfcamps bieten kein Abendessen an, bieten dafür jedoch teilweise umfassende Informationen über Restaurants in der Umgebung oder veranstalten einige Male die Woche gemeinsame Abendessen oder bieten BBQs an. Kleinere Events und Aktionen sind immer ein gutes Zeichen, dass es sich um ein gutes Surfcamp handelt.

Und wie findest du jetzt ein gutes Surfcamp oder eine gute Surfschule für dich?

Ob du lieber eine gute Surfschule oder ein gutes Surfcamp wählst, das ist reine Geschmackssache. In einem Surfcamp hast du meist alle Angebote aus einer Hand, wenn du eine reine Surfschule wählst, musst du dich  um eine passende Unterkunft selbst kümmern und hast mehrere Ansprechpartner für deinen Surfurlaub. Im Surfcamp lernst du Menschen wahrscheinlich schneller und intensiver kennen, da du mit ihnen zusammen wohnst, isst und lebst. Wenn man nur einen Surfkurs wählt, kann man seinen Tag individueller gestalten und muss keine Rücksicht auf andere nehmen. Ein gutes Surfcamp lässt dir jedoch die freie Entscheidung um dich selbst zu entfalten. „Alles kann, nichts muss“ sollte in einem guten Surfcamp das Credo sein.

Auf der Suche nach dem passenden Surfcamp kann man schon Krämpfe in den Fingern vom vielen googlen bekommen. Einfacher wird es mit Tipps und Hinweisen sowie Empfehlungen von Freunden, Verwandten, Facebook Gruppen oder z.B. auf Tripadvisor. Dies sollte jedoch nicht der ausschlaggebende Faktor sein. Schau dir die Webseite des Surfcamps an, frag Dinge nach, die noch unklar sind und hör auf dein Bauchgefühl. Letztendlich wird sich dann vor Ort herauskristallisieren, ob deine Entscheidung die richtige war. Vielleicht werden einige Erwartungen nicht erfüllt, dafür aber andere übertroffen.

Sei offen für Neues, lass dich auf die örtlichen Gegebenheiten ein und gib den anderen Mitsurfern eine Chance dich kennenzulernen. Verzieh dich nicht in dein Schneckenhaus und beweg dich aus deiner Komfortzone heraus. Ein Lächeln wirkt oftmals Wunder! Falls du etwas vermisst oder etwas nicht eingehalten wurde, so sprich dies direkt an und gib dem Surfcamp die Chance vor Ort noch eine entsprechende Lösung zu finden. Jeder Anbieter und jedes gute Surfcamp ist daran interessiert, dass die Gäste zurfrieden und glücklich nach Hause gehen und von einem tollen Surfurlaub erzählen.

Woran du ein gutes Surfcamp erkennst
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