Schütze deine Ohren!

Das brauchst du für ein optimales Shape-Resultat!

Du hast das richtige Brett für dich ausgesucht und das Material, welches du für dein Surfboard verwenden möchtest, bestimmt. Bevor du mit dem Shapen wie wir es dir in Teil 3: Vom Blank zum Surfbrett zeigen, beginnen kannst, musst du nun einige Vorrichtungen treffen. Dies erleichtert dir die Arbeit um ein gutes Resultat zu erzielen, mühelos die Finplugs setzen zu können, dein Brett zu laminieren und du dein individuelles Graphic designen kannst!

Es geht nicht ohne Shapeständer!

Wenn du es professionell angehen möchtest, kannst du dir einen stabilen und sogar höhenverstellbaren Shapeständer bauen! Dazu benötigst du runde oder eckige Metallstangen in unterschiedlichen Größen, so dass das eine in das andere Rohr passt. Bohre im Innenrohr ein paar Löcher in gleichmäßigen horizontalen Abständen. Jetzt kommt der etwas schwierigere Teil, bei dem du dir auswärtige Hilfe holen solltest: Es geht ans Schweißen!

Am Außenrohr muss ein Hebel mit einem Bolzen angeschweißt werden, der im Innenrohr durch die Löcher passt und die Vorrichtung dadurch einfach höhenverstellbar werden lässt. Bist du damit fertig, kannst du am oberen Teil des Innenrohrs jetzt zwei kleine Platten gegenschrauben oder schweißen. Wie breit die Lücke zwischen den Platten sein muss, hängt von der Dicke des geshapten Boardes ab. Oben kommt nochmals je links und recht eine Platte horizontal, um das Brett schön auflegen zu können. Polstere am Schluss das ganze mithilfe von Schaumstoff oder Stofflagen aus! Jetzt kannst du die Ständer in deiner geplanten Werkstatt festschrauben!

Der mobile Shapeständer

du möchtest keine fixe Werkstatt einrichten, etwas mobiler sein, aber über den gleichen Komfort des professionellen Shapeständers verfügen? Dann pack ihn auf einen alten Autoreifen! Der ist schwer und bietet dieselbe Stabilität wie wenn du ihn am Boden festschraubst – und wenn du den Platz wechseln willst, rollst du den Ständer einfach mit!

Deine Shaping-Werkstatt – warum die Beleuchtung so wichtig ist!

Mit der richtigen Raumbeleuchtung siehst du alle Schattierungen, Unebenheiten und die kleinsten Abstufungen auf deinem Brett. Das erleichtert dir das Shapen enorm! Optimal sind Lichter platziert auf ca. 1m Höhe. Unten sollte der Raum hell und oben dunkel sein. Wobei die Farbe dabei keine Rolle spielt. In unserem Beispiel Shapen wir in der Werkstatt von Magma auf Fuerteventura mit einem weiß-schwarzen Raum. Denke außerdem an eine gute Belüftung. Installiere wenn möglich einen Abzug, der die Luft und damit den Feinstaub regelmäßig raussaugt!

Deine Checklist für die Tools, die du brauchst

Werkstatt – wichtig: richtiges Licht Glasfasermatte
Shapeständer Geodreieck
Blank: Achtung Materialwahl Gehörschutz
Spachtel Atemschutzmaske
Sandsack zum Beschweren des Boards Schutzbrille
Klebeband Handschuhe
Lochbohrer Schablonen
Fräse Weicher Bleistift
Messer / Cutter Schleifblock
Harz Schleifpapier
Härter Schleifmaschine
Waage Hobel
Abdeckpapier Besen
Spraydose Maßstab
Klarlack Pinsel

Atemschutzmaske

Montier die Atemschutzmaske!

Sobald es ans Glassen und Schleifen geht, arbeitest du mit Feinstaub zusammen, bei dem es besser wäre, ihn nicht in die Lungen zu kriegen! Denn für dieses wichtige Organ gibts bestimmt schöneres als mit Glasfasern und Harz zugepflastert zu werden! Darum: Um eine Atemschutzmaske kommst du nicht herum! Dabei gibt es verschiedene Stärken und Filter!

Zu guter letzt: Music!

Denn Shapen geht nie leichter als wenn dein Mood stimmt! Ist deine Stimmung im Keller? Lass sie erstmal wieder steigen bevor du zum Shapen ansetzt!  Bring dich in Stimmung, relax and go with the flow – nur so wird aus deinem Brett ein Kunstwerk!