Sicherheit im Wasser - Der Strand in El Cotillo

Sicherheit im Wasser ist uns ein großes Anliegen. Ob Eis schlecken, im Wasser plantschen oder einfach nur in der Sonne liegen: Der Strand ist ein wunderbarer Ort zum Entspannen und Spaß haben. Der Strand ist aber auch nicht ungefährlich. Jährlich ertrinken laut WHO weltweit 372 000 Menschen, viele weil sie sich überschätzen oder die grundlegendsten Regeln missachten. Wir haben euch ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen ihr euren nächsten Ausflug zum Strand sicher genießen könnt.

Sicherheit im Wasser beginnt schon zuhause

Sicherheit an Land: Achte auf die Warnflaggen!

Eigentlich gibt es an jedem bewachten Strand Flaggen, die euch zeigen, wie die aktuellen Bedingungen sind. Rot bedeutet normalerweise starke Brandung und viel Strömung – also ACHTUNG. An manchen Stränden heißt eine rote Flagge auch „Baden verboten“. Gelb heißt meistens gemäßigte Brandung und Strömung. Es kann also sein, dass das Wasser etwas rau ist, aber nicht zu gefährlich. Grüne Flaggen zeigen gute Bedingungen – also ruhiges Wasser mit wenig Strömung. Seid aber auch bei grünen Flaggen immer aufmerksam.

Sicherheit an Land: Check die Wettervorhersage!

Gewitter

Elektrizität und Wasser vertragen sich bekanntlich nicht gut. Check also die Wettervorhersage auf Gewitter und meide den Strand, wenn ein Gewitter aufzieht. Danach solltest du mindestens 30 Minuten warten, bevor du zurück ins Wasser gehst.

Sicherheit im Wasser beginnt auch bevor du ins Wasser gehst

Achte auf Strömungen!

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Mit den Wellen kommt viel Wasser an den Strand. Dieses Wasser bleibt natürlich nicht am Strand. Es fließt an ganz bestimmten Stellen wieder wieder ins offene Meer. Diese Strömungen nach draußen werden Rip-Strömungen genannt. Wenn du trotz aller Vorsicht doch in eine Rip-Strömung gerätst, ist ganz wichtig Ruhe zu bewahren. Versuch nicht, gegen die Strömung zurück zum Strand zu schwimmen. Versuch parallel zum Strand zu schwimmen, bis du aus der Strömung raus bist. Erst dann solltest du wieder versuchen, Richtung Strand schwimmen. Falls du es nicht zurück zum Strand schaffst, winke mit den Armen und mach so viel Lärm, wie du kannst, damit dich jemand sieht und Hilfe holen kann. Beachte unsre Hinweise zu Strömungen, dann beginnt deine Sicherheit im Wasser schon hier in der Theorie.

VORSICHT WELLEN!

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Ja, es klingt logisch, aber wir können es trotzdem nicht oft genug sagen. Sicherheit im Wasser beginnt damit, dass du die Kraft der Wellen am Strand nicht unterschätzen solltest. Sie können Verletzungen von einfachen Verstauchungen, über ausgekugelte Schultern bis hin zu Rückgratverletzungen verursachen. Ganz besonders gefährlich ist der sogenanngte Shorebreak – also Wellen, die direkt vor dem Strand brechen. Wenn du also im Wasser bist, solltest du immer ein Auge auf’s Meer haben. Dreh den Wellen nicht den Rücken zu. Noch ein Tipp: Wenn du von der Welle gegen den Grund des Ozeans gedrückt wirst, dann sollte deine Devise „Ruhig bleiben!“ lauten. Wenn du jetzt anfängst, mit aller Kraft gen Wasseroberfläche zu strampeln, und panisch wirst, wird die Luft, die du benötigst, um heil wieder an die Oberfläche zu kommen, im Nu verbraucht sein. Zähle langsam die Sekunden: 21, 22, 23, usw. irgendwann wird dich der Auftrieb deines Körpers automatisch wieder Richtung Oberfläche ziehen.

Wellenentstehung und Strömungen

Strömung und Wellenentstehung

Sicherheit im Wasser: Mehr Informationen und Tipps rund um die Themen der Wellenentstehung sowie Strömungslehre findest du, wenn du hier klickst:

Sicherheit im Wasser

Sicherheit im Wasser bedeutet: Du solltest schwimmen können!

Schwimmen

Ich weiß, eigentlich ist das logisch. Wenn du dich nicht wenigstens mit Hundepaddeln eine Weile über Wasser halten kannst, solltest du nicht ins Wasser gehen. Besser noch ist es, wenn du richtig schwimmen kannst. Denk dran, dass das Schwimmen im Meer anders ist, als das Schwimmen im See oder im Schwimmbad. Wellen und Strömung sind auch für gute Schwimmer oft Herausforderungen. Außerdem ist der Grund am Meer nicht glatt und gerade. Es gibt Löcher oder plötzliche Untiefen, wo einen Schritt vorher noch alles flach war. Wenn du mit Kindern oder Erwachsenen unterwegs bist, die nicht schwimmen können, stell sicher, dass sie vorsichtig sind und hab ein Auge auf sie.

Sicherheit im Wasser: Achte auf Tiere im Wasser!

Quallen

Im Wasser gibt es viele verschiedene Tiere. Nur wenige davon, sind für den Menschen gefährlich. Achte am Strand auf Infoschilder, die dich auf Gefahren hinweisen. Haie sind in manchen Regionen wie Südafrika, Réunion, Florida, Nord-Kalifornien oder Australien immer wieder ein Thema. Zum Sonnenauf- und -untergang sind Haie am aktivsten, dass bedeutet: bleib aus dem Wasser. Doch in der Regel ist diese Gefahr eine recht überschaubare. Laut Statistiken sterben im Jahr durchschnittlich sechs Menschen durch Haiangriffe, 350 Menschen durch Skorpione, 9.000 Menschen durch Schlangenbisse und 94.000 Menschen durch Mücken.

Hier auf Fuerteventura gibt es keine Haie und eigentlich keine Tiere, die wirklich gefährlich sind. Trotzdem kann es ganz schön weh tun, wenn du z.B. auf ein Petermännchen trittst. Petermännchen haben einen langen Stachel auf der Rückenflosse und vergraben sich mit Vorliebe in Strandnähe im Sand. Der Stich ähnelt dem einer Biene. Wenn du also gegen Bienen allergisch bist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du auch gegen den Stich eines Petermännchens allergisch bist. Wenn du nicht allergisch bist, reicht es, den betroffenen Körperteil in heißes Wasser zu halten.

Achtung vor deinem eigenen Board und dem anderer Surfer

Der Hauptgrund für Verletzungen sind zumeist das eigene Board oder das anderen Surfer. An vielen Spots der Erde wird es immer voller im Wasser und es befinden sich neben Surfern auch Kiter, Windsurfer, SUPer, Foiler, etc. im Wasser. Viele Surfer wissen leider oft nicht, wie man sich richtig verhält oder was sie da gerade machen (was bei dir spätestens jetzt ja nicht mehr der Fall ist) und lassen ihre Boards unkontrolliert im Wasser umherfliegen. Manchmal ist es zwar unmöglich, das eigene Board bei einem Waschgang festzuhalten, aber gerade bei einem „Duckdive“ solltest du das Board nicht einfach loslassen, besonders wenn andere Surfer um dich herum sind. Wenn es um das Thema Sicherheit im Wassesr geht, dann werden herrenlose Boards oft zu einer gefährlichen Waffe und haben schon für schlimme Verletzungen gesorgt. Dabei ist es egal, ob man mit den Rails, den Finnen oder mit der Leash eines anderen Surfers in Kontakt kommt. Alles kann Verletzungen verursachen. Pass also gut auf dich auf!

Sicherheit im Wasser heißt: Überschätze deine Fähigkeiten nicht!

Überschätzung

Ein Hauptgrund für wirklich schlimme Verletzungen und Tod durch Ertrinken ist oftmals die eigene Selbstüberschätzung. Wellen sehen vom Land aus in der Regel immer kleiner aus als sie dann im Wasser tatsächlich sind. Sicherheit im Wasser bedeutet hier: wenn du dir nicht sicher ist, ob es für dich selbst zu groß im Line-up ist, dass du immer mit einem Surfer sprechen solltest, der gerade aus dem Wasser kommt oder abwartest, bis ein Surfer die Welle surft. Denn mit einem Surfer in der Welle erhält man einen Guten Anhaltspunkt für die Größe der Welle. Der eigene Kraft-Haushalt sollte ebenfalls immer im Auge behalten werden. Merkst du, dass dir langsam die Power ausgeht, dann höre auf deinen Körper und verausgabe dich nicht zurück. Denk immer daran, auch auf dem Rückweg könnte deine Leash einmal reißen und dann ist es oftmals eine lange Strecke um an Land zurück zu schwimmen. Strömungen machen den Weg zurück manchmal auch noch zusätzlich komplizierter und du solltest immer eine Kraftreserve im Tank haben.

Sicherheit im Wasser bedeutet: Bleib nüchtern!

Sicherheit im Wasser heisst - Kein Alkohol am Strand

Alkohol beeinträchtigt dein Urteilsvermögen. Wenn du also schon ein paar Cocktails intus hast, halte dich fern vom Wasser – egal ob Schwimmbad, See oder Meer. Außerdem wirkt Alkohol stark entwässernd, du dehydrierst also schneller. Damit erhöhst du die Gefahr, einen Hitzschlag oder eine Hitzeerschöpfung zu erleiden. Trinke also ausreichend Wasser und halten dich aus der prallen Sonne raus – vom Wasser ganz zu schweigen. Wenn du wieder nüchtern bist, macht ein Bad im Meer dafür doppelt soviel Spaß.

Und last but not least – Schütze deine Haut!

Sicherheit im Wasser bedeutet keinen Sonnenbrand

Schütze  deine Haut mit Sonnencreme und Kleidung vor der Sonne und halte dich zur Mittagszeit hauptsächlich im Schatten auf. Schon ein schlimmer Sonnenbrand kann das Risiko auf Hautkrebs verdoppeln. Und denk dran – auch in den Augen kann man Sonnenbrand bekommen. Schütze also deine Augen mit einer Sonnenbrille.

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