surfboard in the air

Du willst also surfen lernen und stellst dir bereits vor, wie du auf wunderschönen grünen Wellen die schönsten Tricks ausübst und im Sonnenuntergang ins Meer hinauspaddelst. Nun ja, ganz so einfach ist es das leider nicht mit dem Surfen lernen. Denn eines schon einmal vorab – Zum Surfen braucht man Zeit und Geduld.

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Deshalb ein paar Facts, die dir als Surfbeginner vielleicht das ein oder andere Mal die Augen öffnen werden.

Surfen ist generell wohl eine der schwierigsten und komplexesten Sportarten die es gibt. Zum einen ändert sich nicht nur dein Umfeld ständig, denn keine Welle ist wie die andere, zum anderen gibt es an jedem Tag unterschiedliche Einflussquellen wie Wind, Tide uns Swells, die die Wellen beeinflussen. Und das an jedem einzelnen Tag.

Es ist wohl eine Art Hass-Liebe die uns mit dem Surfen verbindet und uns vor immer neuen Herausforderungen stellt. Hast du erst einmal die Leidenschaft fürs Surfen entdeckt gibt es auch für dich kein Zurück mehr – es hat dich gepackt, das Surffieber.

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Eines steht wohl fest, gut Ding braucht Weil – beim Surfen ist vor allem eines gefragt, Geduld! Es wird so einiges an Zeit brauchen und Übung bis du Fortschritte machst! Dranbleiben und üben, üben, üben. Sei geduldig mit dir selbst und stell keine zu hohen Erwartungen an dich selbst.

→ Wie in jedem anderen Sport spielt auch die richtige Wahl des Equipments eine bedeutende Rolle. Besonders beim Surfen kann die Wahl des Boards entscheiden ob du 10 Wellen surfst oder keine einzige. Es geht nicht um das beste Board oder die schönste Form, sondern darum, das richtige Board für deine Skills auszuwählen. Es wird dir als Beginner also sehr wenig bringen, dich direkt mit einem Shortboard in die Wellen zu stürzen, nur weil es „cooler“ ist. Grundsätzlich willst du als Surfanfänger viel Volumen, sprich ein Softboard oder ein Longboard sind ideal, da sie dich stabil auf der Wasseroberfläche tragen. Lass dich dabei gerne von Locals oder den Leuten im Surfshop beraten.

→  Wenn du wirklich richtig surfen lernen willst, suche dir einen erfahrenen Surfbuddy, der die die wichtigsten Basics vermittelt oder wende dich an eine Surfschule um an einen Kurs teilzunehmen. Gerade am Anfang solltest du die Basics auch richtig lernen bevor du dir die falsche Technik aneignest und es später wieder umlernen musst.

→ Auch wenn du einmal einen schlechten Tag hast und keine einzelne Welle erwischt. Bleib positiv! Auch der beste Surfer hat mal einen schlechten Tag! Schwing dich am nächsten Tag einfach wieder aufs Board und gib dein Bestes.

→ Wähle den richtigen Spot, denn auch dieser hat großen Einfluss auf deinen Surferfolg. Der Spot kann entscheiden ob es der schönste Surftag deines Lebens wird oder dein schlimmster. Meistens ist es empfehlenswert am Beachbreak im Weißwasser zu starten, aber auch hier gibt es natürlich Strände für Beginner und Strände für Fortgeschrittene. Und auch das kann sich von Tag zu Tag ändern aufgrund der Bedingungen. Auf Magicseaweed kannst du zum Beispiel verschiedene Spot und deren aktuelle Bedingungen checken. Am besten ist es natürlich nicht nur selbst an den Spot zu gehen und es sich vor Ort anzuschauen, sondern auch erfahrene Surfer an der Seite zu haben, die die Bedingungen auch richtig einschätzen können.

→ Ja, auch im Surfen gibt es Regeln, die im besten Fall auch jeder beachtet um ein faires Surfen zu garantieren. Sprich keine Drop-Ins, don’t Snake, lass dein Surfboard nicht los, respect the locals und so weiter. Im Großen und Ganzen – sei positiv, respektvoll und selbstlos. Teile das Meer und die Wellen anstatt sie nur für dich zu beanspruchen. Es ist doch immer schöner, seine Freude mit gleichgesinnten zu Teilen. ;)

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