28.12.2015_Blog

El Niño

ist spanisch und heisst übersetzt der Junge oder das Kind. In diesem Fall wurde das extreme Wetterphänomen, welches zu antizyklischen Strömungen im Pazifik führt, so getauft und steht konkret für das Christuskind. Selbsterklärend kommt der Name von dem Zeitpunkt seines Auftretens zur Weihnachtszeit.

Was genau beim El Niño passiert?

Das Wasser des Pazifiks wird normalerweise durch Passatwinde von Südamerika nach Südostasien gepresst. Das verursacht unter anderem, dass der Wasserspiegel vor Indonesien rund einen Meter höher ist als der vor Chile. Auch die Wassertemperatur ist im Westen um rund 8 Grad höher als im Osten. Bei einem El Niño flauen die Passatwinde vor Peru ab. Die Warmwasserschicht strömt nun von Südostasien nach Südamerika und erwärmt das Wasser dort um mindestens 3 Grad. Die Erwärmumg vor der Küste Südamerikas seht in in der Grafik oben super dargestellt!

Wetterkapriolen vorprogramiert.

Auswirkungen davon sind sich verlagernde Regengebiete, mehr und stärkere Tropenstürme, Dürren und Fischsterben – um nur einige zu nenen. El Niños treten im Durchschnitt alle 6-7 Jahre auf! Mehr dazu und eine super Kurzerklärung findet ihr im Video von wetteronline:

© Quelle: spektrum.de/wissen/was-sie-ueber-den-super-el-nino-2015-wissen-muessen/1366158

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