Surfen sieht easy aus – aber wie fühlt es sich als Surfanfänger an?
Du kennst Surfen vielleicht aus Filmen, von Instagram oder aus dem letzten Urlaub, als du neidisch vom Strand zugeschaut hast. Alle stehen scheinbar mühelos auf, gleiten lässig Richtung Strand, grinsen in die Kamera – und du fragst dich:
„Wie hart kann das schon sein? Ich bin doch halbwegs sportlich…“
Die ehrliche Antwort: Surfen ist nicht schwierig, weil du „zu unsportlich“ bist – sondern, weil es eine komplexe Sportart ist, die Meer, Körper und Kopf gleichzeitig fordert. Und genau da kommt ein guter Beginner-Surfkurs ins Spiel.
In diesem Guide nehmen wir dich als Surfanfänger mit in deinen ersten Surftag im FreshSurf Surfcamp auf Fuerteventura: Vom ersten Kennenlernen am Cotillo Beach, über Softboards (ja, die „Riesenbretter“ sind Absicht) bis hin zu Strömungen, Wind & Wellenverständnis.
Du erfährst:
Was dich als Surfanfänger bei FreshSurf erwartet
Du kommst als Surfanfänger ins Surfcamp – vielleicht allein, vielleicht mit Partner, Freundin oder Crew. Bei FreshSurf sind wir genau dafür da: Surfen lernen in kleinen Gruppen, mit viel Geduld, Humor und ehrlichem Feedback.
In unserem Surfkurs für Surfanfänger auf Fuerteventura lernst du:
-
die Grundlagen von Sicherheit im Meer
-
wie du mit einem Softboard umgehst
-
wie du richtig paddelst und aufstehst (Take-off)
-
wie du die ersten Weißwasserwellen surfst
-
wie du Wind, Wellen und Strömungen einschätzt
Der Kurs ist so aufgebaut, dass du nach einigen Tagen die Basics drauf hast, um später selbstständig weiterüben zu können – ob bei uns im Surfcamp oder woanders auf der Welt.
Warum du als Surfanfänger auf einem „Riesen“-Softboard startest
Kennst du das Bild von Pros auf super schmalen, kurzen Boards?
Wenn du als Surfanfänger damit ins Wasser gehst, ist Frust praktisch vorprogrammiert.
Ein gutes Anfänger-Board ist lang, breit & hat eine ganze Menge Volumen!
Warum?
Weil es dir Stabilität, mehr Auftrieb und damit deutlich mehr Wellen verschafft – und genau das brauchst du am Anfang: viele Wiederholungen, viele Versuche, viele Erfolgsmomente..
Die Vorteile von Softboards im Beginner-Kurs
Wir setzen in unseren Beginner-Kursen ganz bewusst auf Softboards, weil sie:
- dir das Paddeln erleichtern
- dir beim Aufstehen mehr Zeit und Stabilität geben
- leichter Wellen mit wenig Power „einsammeln“
- Stürze deutlich sanfter machen (dank weicher Oberfläche und Gummifinnen)
- das Verletzungsrisiko für dich und andere im Wasser reduzieren
Je mehr Volumen, desto mehr Spaß – und desto schneller lernst du.
Warum Surfanfänger mit einem Softboard surfen sollten?
Wenn du tiefer in das Thema einsteigen willst, empfehlen wir dir unseren Blogartikel
– dort findest du noch mehr Infos zu Boardgrößen, Sicherheit, Haltbarkeit und dem späteren Umstieg aufs Hardboard
Dein erster Surftag bei uns – Schritt für Schritt
Damit du dir alles besser vorstellen kannst, gehen wir deinen ersten Surfkurs-Tag am Cotillo Beach einmal gemeinsam durch.
Ankommen und Kennenlernen
- Treffpunkt ist der Surfshop in El Cotillo.
- Du lernst deine Surflehrer:innen und deine Gruppe kennen.
- Wir checken gemeinsam Level, Erfahrung und deine Wünsche für die Woche.
Uns ist wichtig: Du fühlst dich sicher, gesehen und nicht „abgehängt“.
Material-Check
Du bekommst:
- Wetsuit in der passenden Größe
- Softboard, das zu Körpergröße, Gewicht & Level passt
- Leash und gegebenenfalls weitere Sicherheitsinfos
Dein Coach erklärt dir direkt:
- wie du Board & Leash richtig trägst
- wie du mit deinem Board ins Wasser gehst
- was du besser nicht tun solltest (z. B. Board werfen)
Warm-up & Theorie am Strand
Bevor du ins Wasser gehst, gibt es:
- ein kurzes Warm-up (Gelenke, Schultern, Core – keine Bootcamp-Hölle)
- eine Einweisung in Sicherheit & Verhaltensregeln
- erste Theorie:
- Wie entsteht eine Welle?
- Was ist Weißwasser?
- Wie legst du dich richtig aufs Board?
Hier übst du auf dem Sand schon deinen Take-off – also den Bewegungsablauf vom Liegen ins Stehen.
Erste Wellen im Weißwasser
Dann geht’s ins Wasser – ins Weißwasser, nicht gleich in die großen grünen Wellen.
Du lernst:
- dich im Meer zu orientieren
- dein Board im Weißwasser zu kontrollieren
- die ersten Wellen im Liegen anzufahren
- die ersten Take-offs im Weißwasser zu stehen
Aller Anfang ist schwer – auch als Surfanfänger
Ja, du wirst oft runterfallen.
Nein, das heißt nicht, dass du „schlecht“ bist.
Jede Welle ist Feedback – und dein Coach ist die ganze Zeit an deiner Seite, gibt individuelle Tipps und korrigiert Kleinigkeiten, die einen großen Unterschied machen.
Meer verstehen: Strömungen, Wind & Wellenform
Für viele Surfanfänger ist das Meer erstmal eine komplett neue Umgebung. Es wirkt gleichzeitig magisch und ein bisschen bedrohlich.
Deshalb bringen wir dir frühzeitig bei, das Meer zu „lesen“.
Strömungen (Lateralströmung & Unterströmung)
Du lernst:
- woran du Strömungen vom Strand aus erkennst
- wie du sie für dich nutzen kannst (z. B. als „Lift“ Richtung Line-up)
- wie du dich verhältst, wenn du in eine stärkere Strömung gerätst
Dieses Wissen ist einer der wichtigsten Bausteine, um später auch mal ohne Surflehrer sicher ins Wasser gehen zu können.
Warum Wind die Wellenform verändert
Im Beginner-Kurs erklären wir dir grob den Unterschied zwischen:
-
Offshore-Wind (vom Land Richtung Meer):
lässt Wellen sauber, steiler und länger brechen – das „Postkarten-Setup“. -
Onshore-Wind (vom Meer Richtung Land):
drückt die Wellen „platt“, macht sie chaotischer und unruhiger.
Warum Wind die Wellenform verändert
Noch mehr Infos über den Einfluss von der Windrichtung auf die Wellen und warum das für (angehende) Surfer so interessant ist.
Für Anfänger können leicht onshore-geprägte Bedingungen sogar Vorteile haben, weil die Wellen softer und verzeihender sind – perfekt, um entspannt im Weißwasser erste Erfahrungen zu sammeln.
Wir schauen uns vor jeder Session gemeinsam die Bedingungen an – so lernst du ganz nebenbei, Swell, Wind und Tiden zu verstehen.
Title
FAQ für Surfanfänger – die häufigsten Fragen vor dem ersten Kurs
Bin ich zu alt, um mit Surfen anzufangen?
Nein.
Entscheidend sind deine Motivation, deine gesundheitliche Basis und die Bereitschaft, dir selbst Zeit zu geben. Wir hatten schon viele Gäste, die jenseits der 40 oder 50 ihre erste Welle gesurft sind – und sich dabei gefühlt haben wie 16.
Wie fit muss ich sein?
Du musst kein Marathonläufer sein, aber:
- sicher schwimmen können
- ein durchschnittliches Fitnesslevel mitbringen
- bereit sein, dich ein bisschen aus deiner Komfortzone zu bewegen
Der Rest kommt über die Tage ganz automatisch.
Wie viele Tage sollte ich einplanen?
Unser Anfänger-Surfkurs umfasst in der Regel 2–5 Tage – so hast du genug Zeit, um die Basics zu verinnerlichen und Fortschritte zu sehen. Mehr Tage = mehr Wiederholungen = mehr Sicherheit. Denke dran, dir auch mal eine Pause zu gönnen! Erfahrungsgemäß machen viele Gäste gerne nach 2 oder 3 Tage eine Surfpause, um danach mit voller Kraft wieder durchzustarten.
Was brauche ich an Equipment?
Du brauchst nur:
- Badesachen
- Handtuch
- Sonnencreme (hoher LSF, möglichst reef-friendly)
- Trinkflasche
Board, Wetsuit & Leash bekommst du von uns.
Dein erster Surftag ist nur der Anfang
Surfen lernen als Beginner bedeutet:
- du lernst, ein komplett neues Element zu verstehen
- du trainierst deinen Körper auf eine natürliche, funktionale Art
- du stellst dich Ängsten, die du vielleicht schon lange mit dir rumträgst
- du sammelst Erfolgsmomente, die weit über den Urlaub hinaus wirken
Im FreshSurf Surfcamp auf Fuerteventura begleiten wir dich genau bei diesem Prozess – mit professionellen Coaches, klarer Didaktik und einer Atmosphäre, in der du du selbst sein darfst.




