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Bereits zum dritten Mal war Thomas aus München Gast in unserem Surfcamp. Obwohl es in München Möglichkeiten zum Surfen gibt, hat Thomas in den letzten Jahren das Stand Up Paddling für sich entdeckt. Das „Stehpaddeln“ ist die Trendsportart auf dem Wasser und die am schnellsten wachsende Sportart überhaupt. Mit zahlreichen Seen bietet das Münchner Umland aber auch perfekte Bedingungen hierzu. Über seine Touren berichtet Thomas dann auf seinem Blog SUPmatrose. Bei seinem jetzigen Besuch war er mit dem SUP-Board in den Wellen unterwegs. Wir haben mit ihm über seine Begeisterung und ersten SUP-Wellenritte gesprochen.

SUPMatrose Thomas im Interview

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Thomas, wie bist du zum Stand Up Paddling gekommen?

Zum ersten Mal auf einem SUP-Board stand ich 2012 auf dem Main vor der wunderbaren Skyline Frankfurts. Und bereits da wurde die Begeisterung für den Sport bei mir geweckt. Nach weiteren Kursen und ersten Touren habe ich mir 2015 dann mein erstes eigenes Board zugelegt. Seitdem bin ich bei guten Bedingungen meist auf den südbayerischen Seen zu finden – davon haben wir ja glücklicherweise besonders viele und schöne. Das erste Mal im offenen Meer paddeln war ich 2014 beim ersten Aufenthalt bei euch.

Was reizt dich am Stand Up Paddling?

Stand Up Paddling ist für mich zur perfekten Freizeitaktivität geworden. Board schnappen und los geht’s. Ob sportlich und schnell oder entspannt in den Sonnenuntergang paddeln – die Bandbreite finde ich einfach klasse. Und mit Seen, Flüssen oder dem Meer gibt es unzählige schöne Spots, die es zu entdecken gilt.

Apropos Meer. Jetzt warst du mit unserem Partner SUP School Fuerteventura mit dem SUP-Board in den Wellen. Wie war’s?

Für viele ist Surfen in der Welle die schönste Form des Stand Up Paddlings. Und genau deshalb wollte ich es ausprobieren. Am ersten Tag warteten in Puerto Lajas Wellen auf mich, die für den Einstieg und erste Ritte genau richtig waren. Nach ein paar Technik-Tipps sowie dem Check des Spots an Land ging es ins Wasser und ab Richtung Wellen. Für mich ging es schnell darum, die Theorie in die Praxis umzusetzen und die ersten Wellen anzupaddeln und zu surfen. Das Timing ist hierbei wichtigste Voraussetzung für den perfekten Ritt. Durch die erhöhte Position im Wasser – im Gegensatz zum Surfer steht man ja bereits – hat man einen guten Überblick über die Wellen und kann sich ‚seine’ Welle suchen. Und dann geht es schnell: Board drehen, ausrichten und mit schnellen, kurzen Zügen die Welle anpaddeln. Das Board nimmt immer mehr Fahrt auf. Man gleitet und surft. Ein unbeschreibliches Gefühl, als es bei mir zum ersten Mal geklappt hat.

Das klingt nach einem Erfolgserlebnis. Wie lief es am zweiten Tag?

Am zweiten Tag paddelten wir in die Wellen vor Corralejo. Ich wollte so viele Wellen wie möglich reiten und dabei meine Technik verbessern. Die ankommende Katamaran-Schnellfähre bescherte mir dabei eine der schönsten Wellen an diesem Tag. Im Laufe der Session kam die Flut und wir mussten leider immer länger auf schöne Welle warten. Aber die letzte Welle war noch einmal besonders schön und ich bin gefühlt 100 Meter gesurft.

Du hattest anscheinend richtig Spaß?

Ja, es war richtig klasse! Ich würde sogar sagen, dass mir das Surfen mit dem SUP noch etwas mehr Spaß gemacht hat als das klassische Wellenreiten. Und ich will so schnell wie möglich wiederkommen, um mit dem SUP in die Welle zu gehen.

Du bist jederzeit bei uns willkommen. Wir danken dir für das Gespräch und freuen uns auf deinen nächsten Besuch in El Cotillo!

 

Einen ausführlichen Bericht zum SUP-Wellenreitkurs könnt ihr auf Thomas Blog SUPmatrose lesen.

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