Du sitzt Zuhause mal wieder auf dem Trockenen und hast Sehnsucht nach dem Wellenreiten? Kein Problem! Inzwischen gibt es in ganz Europa zahlreiche künstliche Wellenparks, in denen du ohne weite Anreise trainieren kannst. Wir erklären dir, was eine künstliche Welle ist und wie sie erzeugt wird. Zudem bekommst du alle Standorte auf einen Blick, damit du direkt los starten kannst!
Wie entehen künstliche Wellen?
Jeder Surfer dieser Welt wünscht sich immer die idealen Wellenbedingungen – was in einem natürlichen Umfeld unmöglich ist zu finden. Einige Genies fanden jedoch einen Weg, doch solche Orte zu schaffen. Möglich machen es künstlichen Wellen! Sie entstehen in speziell konstruierten Anlagen, die Wasser gezielt in Bewegung setzen. Je nach System erzeugen sie entweder stehende Wellen in einem kontinuierlichen Strömungskanal – ideal zum dauerhaften „im Spot“ Surfen – oder laufende, ozeanähnliche Wellen in großen Lagunen, die wie im Meer heranrollen und brechen. Über Beckenform und Untergrund lassen sich unterschiedliche Surfzonen gestalten: Lefts/ Rights, A-Frames sowie steilere oder softere Sections.
Für welches Level sind künstliche Wellen geeignet?
Sie bieten die optimalen Bedingungen für Anfänger bis Profi. In einem sicheren und sehr vorhersehbaren Umfeld, können Manöver und Tricks geübt werden. Oder du kannst dich erstmal mit dem Surfboard und deinem Gleichgewicht vertraut machen. Vor Ort ist immer ein Team zur Stelle, dass dir zur Seite steht. Anfangs wird im Stehen geübt und von der Seite auf das Surfbrett gestiegen. Sobald du Gleichgewicht und mehr Sicherheit hast, kannst du dich auf die längeren Wellen begeben.
Top 7 künstliche Wellen Europas
Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Indoor-Wellenanlagen (oft stehende Wellen in überdachten Becken) und Outdoor-Wellen (große Freibecken oder künstliche Seen/Flüsse). Ein bekanntes Beispiel für eine Flusswelle ist die Eisbachwelle in München, die seit rund 40 Jahren von erfahrenen Surfern genutzt wird.
Im Folgenden die Top 7 künstlichen Wellen-Parks in Europa – ideal für Landlocked-Surfer:
Alaïa Bay (Sion, CH)
The Wave Bristol (UK)
Lost Shore Surf Resort (Edinburgh, Schottland)
O₂ SURFTOWN MUC (München / Hallbergmoos, Deutschland)
Wellenwerk Berlin (Deutschland)
Surf Langenfeld (Nordrhein-Westfalen, Deutschland)
CityWave Vienna (Österreich)
1. Alaïa Bay (Sion, CH) – Outdoor-Lagune (Wavegarden Cove); alpines Setting, Sessions für alle Levels.
2. The Wave (Bristol, UK) – Outdoor-Lagune (Wavegarden Cove).
3. Lost Shore Surf Resort (Edinburgh, UK) – Outdoor-Lagune (Wavegarden Cove); großer Resort-Charakter mit Unterkunft & Gastro.
4. O₂ SURFTOWN MUC (München, DE) – Outdoor-Lagune; ganzjährig surfbar.
5. Wellenwerk Berlin (DE) – Indoor-stehende Citywave; ganzjährig surfbar.
6. Surf Langenfeld (NRW, DE) – Outdoor-stehende UNIT Surf Pool-Welle im See; „Endless Wave“ im Freien.
7. citywave Vienna (AT) – Outdoor-stehende Citywave; regelmäßig Contests & Events.
Kosten
Die Preise für künstliche Wellen variieren je nach Anlage, Level und Dauer der Session. In der Regel liegen sie zwischen 30 € und 120 € pro Surfeinheit. Auch wenn du schon Erfahrung im Meer gesammelt hast, wirst du in vielen Wellenparks zunächst als Anfänger eingestuft – einfach, weil sich das Surfen auf einer künstlichen Welle etwas anders anfühlt.
Mach dir darüber keine Gedanken – mit einem Einsteigerkurs kannst du dich schnell an das neue Gefühl gewöhnen und direkt Spaß haben! Coaches und Equipment sind in den meisten Fällen bereits im Preis enthalten.
Viele Wellenparks bieten zudem Surfkurse über mehrere Tage, angeschlossene Camps oder Unterkünfte. Und auch für Pausen ist gesorgt: Meist gibt es gemütliche Cafés, Restaurants oder Aussichtspunkte.




