Nach den ersten sommerlichen Gefühlen im Februar zeigte sich der März wieder von seiner etwas raueren Seite. Der Wind frischte auf, ein paar Regentage mischten sich unter die Wochen und auch die Temperaturen wurden zwischenzeitlich wieder etwas kühler. Doch genau diese Mischung machte den Monat besonders und gab uns die perfekte Gelegenheit, die Insel noch intensiver zu entdecken.

Regenbogen Berg

Entdeckungen rund um den heiligen Berg Tindaya

Ein besonderer Ausflug führte uns zum Montaña de Tindaya, einem der mystischsten Orte der Insel, ganz in der Nähe von La Oliva.

Der Berg selbst darf nicht bestiegen werden, da er als heiliger Ort gilt. Schon die Ureinwohner Fuerteventuras, die Majoreros, sahen in ihm einen spirituellen Platz. Doch auch ohne Gipfelbesteigung entfaltet Tindaya seine ganz eigene Wirkung. Bei einem Spaziergang rund um den Berg spürt man schnell diese besondere, fast schon ruhige Energie, die diesen Ort umgibt.

Umgebung tindaya
tindaya
close up tindaya

Roadtrip in den Süden Fuerteventuras

Ein paar Tage später zog es uns in den Süden der Insel. Sonntags findet dort ein lebendiger Bauernmarkt statt – ein echtes Highlight für alle, die lokale Produkte lieben. Zwischen frischem Obst und Gemüse, selbstgemachtem Gebäck und würzigem Ziegenkäse lässt es sich wunderbar stöbern und probieren.

Nach dem Markt ging es für uns weiter an den Strand, genauer gesagt an den Sotavento Beach. Die Sonne war zurück, das Meer rauschte leise im Hintergrund und wir konnten einfach nur den Moment genießen. Genau diese Mischung aus Aktivität und Entspannung macht die Insel für uns immer wieder so besonders.

sueden
markt
sotavento

Sonnenmomente & Fortschritte im Wasser

Zur Mitte des Monats zeigte sich die Sonne wieder häufiger und schenkte uns viele dieser kleinen, perfekten Inselmomente. Jeder einzelne Sonnenstrahl wurde ausgekostet, ob beim Frühstück draußen, bei Spaziergängen oder natürlich im Wasser.

Auch in den Surfkursen gab es wieder viele Highlights: erste grüne Wellen, neue Fortschritte und jede Menge glückliche Gesichter im Line-up.

Strand
private Coaching Julian
surfunterricht

Ruhe, Natur & Genuss

Ein weiterer Tagesausflug führte uns nach Betancuria – ein kleiner, historischer Ort, eingebettet in einer beeindruckende Berglandschaft.

Beim Schlendern durch die Gassen, begleitet vom Zwitschern der Vögel und dem Blick auf die umliegenden Berge, kehrt sofort eine tiefe Ruhe in einem ein.

Zur Stärkung ging es für uns ins La Sombra, wo wir bei Live-Musik vegane Burger genießen konnten. Danach durfte natürlich ein „Leche y Leche“ nicht fehlen – ein kanarischer Kaffee mit so viel Schaum und Kondensmilch, dass der Löffel darin stehen bleibt. Süß, cremig und einfach unglaublich lecker!

Pünktlich zum Sonnenuntergang ging es zurück nach El Cotillo, ein perfekter Abschluss für einen rundum gelungenen Tag.

Betancuria
leche y leche
Sundowner

Ein besonderer Gast

Neben all den Ausflügen und Surfsessions gab es im März noch eine ganz besondere Begegnung: Eine Gästin brachte einen kleinen Hundewelpen mit – Ruby.

Ruby hatte keinen einfachen Start ins Leben. Sie wurde auf Fuerteventura von einem Auto angefahren, kam ins Tierheim und musste operiert werden, weshalb sie ihr hinteres Bein noch nicht vollständig belasten kann. Doch wer sie erlebt hat, hätte das kaum vermutet: voller Energie, verspielt, frech und unglaublich lebensfroh.

Im Handumdrehen hat sie sich in unsere Herzen geschlichen und den Alltag bei uns bereichert. Mittlerweile ist Ruby in ihrem neuen Zuhause in Deutschland angekommen und wir sind uns sicher, dass sie dort genauso viel Freude verbreitet wie bei uns.

hund

Wir nehmen all diese Erinnerungen mit in den nächsten Monat und freuen uns schon jetzt auf alles, was kommt – auf neue Wellen, neue Gesichter und viele weitere Inselmomente, die darauf warten, erlebt zu werden!