Trinkt mehr Wasser!

Wasser

Den Satz kennt jeder wahrscheinlich nur zu gut von seiner Mutter. Wo sie Recht hat, hat sie Recht!

Unser Körper besteht zu ca. 50 % aus Wasser. Kein Wunder also, wieso der menschliche Stoffwechsel nur funktioniert, wenn dem Körper ausreichend Wasser zur Verfügung steht.

Flüssigkeit ist hier auch nicht gleich Flüssigkeit – Säfte oder Sportgetränke zählen nicht zu einer gesunden Ernährung. Diesen werden häufig zu viel Zucker zugesetzt, womit sie den Blutzuckerspiegel unnötig in die Höhe treiben. Wenn man genügend Geld hat, sollte man sich einen Wasserfilter anschaffen. Somit muss man auch keine Wasserflaschen mehr schleppen, sondern kann das aus dem Wasserhahn gezapfte Wasser filtern. Vermeidet, auch wenn in Deutschland das Leitungswasser recht gut ist, das Wasser hieraus ohne Filterung zu trinken. Oftmals kann der Chlorgehalt größere Schäden im Verdauungssystem anrichten. Wem Wasser dann immer noch zu langweilig ist, kann ein paar Früchte reinpacken. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Wasser mit Zitrone und Minze?

 

Esst ausgewogene Mahlzeiten!

Fixiert euch nicht nur auf einen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung – eure Mahlzeiten sollten aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett bestehen. Diese drei Makronährstoffe helfen dabei den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht und euch den Tag über bei Kräften zu halten. Hier ist die Mengenangabe wiederrum von Person zu Person unterschiedlich. Manche Menschen haben eine bessere Leistung mit einer höheren Aufnahme von Kohlenhydraten, während andere mit einer höheren Aufnahme von Fetten und Proteinen leistungsfähiger sind. Dies muss jeder für sich selbst herausfinden, denn für jeden Mensch passt eine andere Form der Ernährung. Wichtig ist einfach nur, dass die Mahlzeiten ausgewogen sind.

 

„Gute“ Kohlenhydrate sind die Lösung!

„Kohlenhydrate sind der Grund, weshalb viele Leute an Übergewicht und einer Gewichtszunahme leiden.“

Ein Mythos, der gleich zu Anfang wiederlegt werden sollte. Wenn man sich schlecht ernährt, wenig bis gar nicht schläft, seinem Körper nichts Gutes tut und gleichzeitig auch noch nie gelernt hat, auf ihn zu achten, ist die Wahrscheinlichkeit einer Gewichtszunahme viel höher.

Kohlenhydrate sind der Treibstoff für unseren Körper, womit sich eine langfristige Ausschließung dieser verheerend auf unser Hormonsystem auswirken kann. In Hinsicht einer Ernährung für Surfer sind Kohlenhydrate essentiell um eine geeignete Energieproduktion zu gewährleisten.

Nun sind natürlich nicht alle Kohlenhydrate „gute“ Kohlenhydrate. Der Fokus sollte hierbei auf nährstoffreichen Kohlenhydraten liegen.  Zu viele Menschen konsumieren den Großteil ihrer Kalorien in Form von verarbeiteten Getreide-Kohlenhydraten. Die Mehrheit der Menschen würde viel mehr von einer geringeren Menge des Getreideverbrauchs (auch Vollkornprodukte) profitieren. Fokussiert euch lieber auf hochwertiges Obst und Stärke als Kohlenhydrate. Dies bedeutet nicht, dass Vollkornprodukte o.ä. aus der Küche verbannt werden sollte – im Gegenteil: es sollte einfach auch darauf geachtet werden, dass sie sich von nährstoffreichen Nahrungsquellen ernähren.

Potato Wedges

Nun gibt es in Bezug auf Kohlenhydrate das viel diskutierte Thema Gluten. Es gibt Menschen, die eine Glutenunverträglichkeit haben oder meinen sie zu haben. Wie dem auch sei – ob ihr Gluten vertragt oder nicht, solltet ihr auch für euch selbst herausfinden. Glaubt nicht immer den Medien, schließlich ist es euer Körper und ihr wisst am besten, was dieser verträgt und benötigt!

Was verstehe ich denn nun unter „guten“ Kohlenhydraten?

Ganz einfach: esst mehr Süßkartoffeln, Kartoffeln, Obst  und ab und an auch mal ein leckeres Curry mit weißem Reis. ;-)

 

Esst mehr Gemüse :-)

Gemüse Paprika

Hier muss man denke ich nicht mehr viel zu sagen, oder? Die Übersicht sagt schon alles: esst mehr Gemüse! So viel ihr wollt, denn oftmals enthält Gemüse nur sehr wenig Kalorien und darf somit quasi ohne schlechtes Gewissen verschlungen werden.

 

Organisch essen

Leider muss bei einer organischen Ernährung oft auch das Geld stimmen. Besonders wenn es um Fleisch geht, sollte vermehrt der Fokus auf Bio-Fleisch oder vielleicht auch Fleisch vom örtlichen Metzger liegen. Schließlich ist das Fleisch auch nur so gesund, wie das Tier selbst.

Rindfleisch

Sucht euch statt mal wieder Fleisch vom Discounter zu kaufen, einen Bauernmarkt vor Ort, der euch mit gutem Fleisch versorgt. Obst und Gemüse kann man ebenso auf Wochenmärkten kaufen. Zudem gibt es die EWG (Environmental Working Group), die eine „Dirty Dozen“ Liste hat, welche man herunterladen kann. Hier erfährt man welches die am stärksten kontaminierten Obst und Gemüse Sorten sind und welche am wenigsten von Pestiziden befallen sind.

 

Kleine Änderungen von Zeit zu Zeit sind der erste Schritt in ein gesünderes Leben

Nehmt euch bitte eines zu Herzen: seid nicht zu festgefahren wenn es um Diäten geht. Von manchen Diäten kann man sich ein paar nützliche Tipps holen, aber macht keine Diät zu eurem Essensstandard. Ihr werdet schon einen großen Nutzen haben, wenn ihr einfach die Grundlagen, die euch in den drei Teilen im Blog vorgestellt wurden. Wenn ihr dies erreicht habt, könnt ihr anfangen bestimmte Lebensmittel aus eurem Speiseplan zu eliminieren und vielleicht auch mal Super-Foods miteinzubauen.

Letztendlich geht es doch darum, dass wir uns wohl fühlen und unserem Körper langfristig etwas Gutes tun! So, stay healthy guys!

 

Mehr zum Thema GESUNDE ERNÄHRUNG FÜR SURFER

Zum Teil 1: Grundlagen einer gesunden Ernährung für Surfer

Zum Teil 2: Fette, Kohlenhydrate und Milchprodukte

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