Die Wochen im Mai waren geprägt von langen Abenden und vielen schönen Momenten im Surfhouse.
Nach den Surfkursen wurde gemeinsam gekocht, gegrillt und gelacht. Oft saßen wir noch bis spät Abends zusammen, erzählten Geschichten vom Tag und genossen die warmen Temperaturen, die langsam schon den Sommer ankündigten.
Ein besonderer Lieblingsort im Mai war die Dachterrasse vom Bamba in El Cotillo. Mit einem kühlen Getränk in der Hand den Sonnenuntergang beobachten, während die kleinen Gassen des Ortes langsam ruhiger werden, genau diese Stimmung macht El Cotillo für uns so besonders.
Danach zog es uns oft noch durch die Straßen des kleinen Fischerdorfs. Vorbei an Restaurants, kleinen Bars und dem Geräusch der Wellen im Hintergrund wurde noch lange über Surf-Sessions, Reisen und das Leben am Meer gesprochen.
Kurztrip nach Lanzarote
Mitte des Monats machten Rita und Emilia einen Kurztrip nach Lanzarote. Mit dem Auto ging es von Corralejo aus auf die Fähre Olsen, mit der es dann in 25 Minuten rüber nach Lanzarote ging.
Der erste Halt war das Lagomar Museum, das Anfang der 1970er Jahre von dem berühmten kanarischen Künstler César Manrique entworfen und in enger Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Jesús Soto erbaut wurde.
Danach ging es weiter in den kleine Küstenort Famara, der wie ausgestorben schien. Die Klippen, der Wind und das raue Meer schafften eine ganz besondere Atmosphäre, die uns etwas verzauberte. Wir liesen uns im Restaurant El Chiringuito nieder und genossen eine Paella mit frischen Meeresfrüchten. Mit vollen Bäuchen ging es in unsere Unterekunft in San Bartolome.
Am nächsten Morgen schlenderten wir durch das Örtchen Teguise, tranken dort einen Café bevor es wieder an die Küste ging. Zuerst nach Punta Mujeres, einem sehr kleinen Ort. Dort machten wir einen Spaziergang der Küste entlang, bis sich der Hunger meldete und wir uns in einer Bocateria niederließen. Wir aßen je ein Bocadillo, das ist ein spanisches Sandwich aus Weißbrot, meist Baguette mit Ziegenkäse oder Schinken.
Gestärkt ging es an den wunderschönen Strand Caleton Blanco, dort genossen wir die Sonne und das angenehm kühle Meer. Unser letzter Stopp, bevor es wieder zurück auf die Fähre und nach Fuerteventura ging, war der schwarze Sandstrand Playa del Janubio. An diesem Strand gibt es ein hohes Aufkommen, von dem für die Insel berühmten Olivin. Olivin ist ein grünes Mineralgestein, das durch Vulkanausbrüche an die Oberfläche kommt. Nach dem Erkalten der Lava wird das weichere Gestein durch Erosion abgetragen, wodurch die widerstandsfähigen, olivgrünen Steine freigelegt werden.
Am Abend ging es dann auf die Fähre und zurück nach el Cotillo, von der Fähre aus konnten wir der langsam untergehenden Sonne zu sehen und wie sie Lobos in ein warmes Licht hüllte.
Surfen auf Fuerteventura – auf der Suche nach den besten Wellen
Die Tage in el Cotillo drehten sich wieder viel ums Surfen, an der north shore entlang immer auf der Suche nach den besten Wellen.
Auch in den Surfkursen gab es viele Glücksmomente und Gäste, die mit schönen Erinnerungen an die letzte Welle wieder zurück nach Hause in den Alltag reisten. Aber immer mit dem Wissen, ein #zuhauseammeer zu haben.
Tagesausflug nach Ajuy
An einem Tag ging es für eine Tageausflug zur Insel Erkundung nach Ajuy, einem Ort an der Westküste der Insel mit schwarzem Sandstrand und den für den Ort bekannten Höhlen. An der Steilküste entlang läuft man zuerst an Kalksedimenten aus der Kreidezeit vorbei, bis man nach ca. 30 Minuten in die Höhle kommt. Eine große Höhle, durch die aber genug Tageslicht kommt, um etwas zu sehen. Auf dem Rückweg trafen wir sogar auf die, für die Insel bekannten Streifenhörnchen. Soo süß.




