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Angsterlebnisse

Die Angst vorm Surfen kennen viele.
Oft ist es nicht nur die Welle selbst, sondern das Gefühl unter Wasser die Orientierung zu verlieren, keine Luft zu bekommen oder nicht schnell genug wieder aufzutauchen. Genau solche Momente können sich viel länger anfühlen, als sie tatsächlich sind. Als Kind macht man sich dazu keine Gedanken und findet diesen Rausch einfach nur super. Darum springt man auch immer und immer wieder in die Wellen. Doch die Kraft, die das Wasser dabei mit sich bringt, wird oft unterschätzt! Erst wenn man etwas älter ist und wieder mal von einer Welle durchgespült wird, macht man sich dazu Gedanken.

Vielleicht kennst du das:
Du stehst am Strand, schaust den anderen Surfern zu und freust dich eigentlich aufs Surfen. Doch plötzlich kommt Unsicherheit auf. Du siehst herumfliegende Boards, heftige Wellen oder jemanden, der verletzt aus dem Wasser kommt — und sofort ist sie da: die Angst.

Diese Angst ist nichts Ungewöhnliches.
Und sie bedeutet auch nicht, dass Surfen nichts für dich ist.

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Warum Angst beim Surfen normal ist

Angst ist erst einmal nichts Schlechtes.
Sie zeigt dir, dass du aufmerksam bist und eine Situation ernst nimmst. Gerade im Meer ist das sogar wichtig. Wasser, Wellen und Strömungen haben Kraft — und genau davor Respekt zu haben, ist sinnvoll.

Oft entsteht Angst, wenn wir etwas als gefährlich einschätzen oder schon einmal eine schlechte Erfahrung gemacht haben. Das kann ganz am Anfang passieren, aber auch später. Angst gibt es auf jedem Surflevel.

Art der Ängste

Angst im Wasser kann ganz unterschiedlich aussehen.

  • Angst vor der „Waschmaschine“ unter Wasser
  • Angst, keine Luft zu bekommen
  • Angst vor dem Reef oder dem Untergrund
  • Angst vor dem Take-off bei größeren Wellen
  • Angst vor dem Weg ins Line-up
  • Angst vor anderen Surfern und ihren Boards

Wichtig ist:
Diese Ängste sind real — aber sie müssen dich nicht davon abhalten, surfen zu lernen.

Angs Welle 9

Gegen Ängste ankämpfen

Der erste Schritt ist, deine Angst ernst zu nehmen und sie auszusprechen.
Sag deinem Surfcoach, deinem Surfbuddy oder deiner Surfschule offen, was dir Sorgen macht. Nur dann kann richtig auf dich eingegangen werden.

Besonders als Anfänger hilft dir eine gute Surfschule enorm.
Nicht nur im Wasser, sondern auch an Land. Theorie klingt manchmal trocken, gibt dir aber oft genau die Sicherheit, die später im Meer wichtig wird. Du lernst besser einzuschätzen, was am Spot passiert, wie du dich verhältst und worauf du achten solltest.

Du und die Anderen in deinem Kurs werden geschult, wie man sich in gewissen Situationen richtig im Wasser verhält. Somit kannst du schon mal sicher sein, dass alle mitbekommen haben, was sie mit ihren Brettern im Wasser zu tun haben. Zudem Wissen jetzt alle, wie sie mit der am Spot vorliegenden Strömung umgehen müssen. Wie auch immer dein Surflevel ist zu deiner Sicherheit suche dir immer ein Surfbuddy, der mit dir ins Wasser kommt oder im Notfall für dich Hilfe holen kann.

Ängste werden kleiner, wenn du Erfahrungen sammelst

Angst verschwindet selten von heute auf morgen.
Aber sie kann kleiner werden mit Wissen, Übung und guten Erfahrungen im Wasser. Schritt für Schritt lernst du, Situationen besser einzuschätzen und ruhiger zu bleiben.

Du musst also nicht warten, bis die Angst komplett weg ist.
Viel wichtiger ist, dass du lernst, mit ihr umzugehen.

Ab ins Wasser

Wenn du mit Respekt, guter Vorbereitung und der richtigen Begleitung ins Wasser gehst, kann aus Angst nach und nach Vertrauen werden. Falls du doch lieber mit einer guten Surfschule ins Wasser gehen möchtest, dann melde dich bei uns und schreib uns an. Ganz wichtig sag uns oder deinem Surfcoach immer Bescheid, wenn du vor irgendetwas Angst haben solltest.

“Du kannst die Wellen nicht aufhalten, aber du kannst lernen zu surfen.”