When your dream speaks

Ein Film von Bruno Zanin

„Dieses Projekt war mir so wichtig, dass ich mein ganzes Vermögen dafür ausgegeben habe.“

Wir finden: es hat sich gelohnt! – 20 Minuten zurück lehnen und dem zuschauen, was wir so lieben!

5 Monate verbrachte Bruno zusammen mit Profi-Surfern auf Bali, filmte sie während ihrer Surfsessions und schaffte es, die ganze Schönheit des Meeres mit seinen Wellen in Bildern festzuhalten.

 

Wie alles begann

Schon als Bruno klein war, liebte seine Familie den Strand, das Surfen und all die guten Vibes, die das Meer mit sich bringt. So hatte er von Anfang an den Traum, von einen Surffilm – allein von ihm geschrieben, gedreht und geschnitten. Als er anfing als Filmmacher zu arbeiten, wurde der Traum immer mehr zur Realität.

Alles kam anders, als gedacht

Ricardo dos Santos, Profi-Surfer und guter Freund von Bruno war einer der Hauptcharaktere, die in Brunos erstem Kurzfilm surfen sollten. Doch nach einigen tollen Trips und vielen guten Surfsessions kam alles anders…

„But then, all this fu**** sad sh** happened!“

Ricardo wurde Opfer eines Gewaltverbrechens – so verlor das Meer nicht nur einen seiner besten Surfer, sondern Bruno seinen besten Freund. In all seiner Verzweiflung machte Bruno es sich zur Aufgabe, Ricardo weiter leben zu lassen und von ihm zu erzählen – seinen Film drehte er aber nicht weiter, weil der Hauptdarsteller gestorben war.

Der Traum

In einem Traum traf Bruno Ricardo wieder und berichtete ihm von seinen neuen Plänen: Ricardo fragte, wie es mit dem Film liefe, wie er werde und wie lange Bruno noch bräuchte, um ihn zu fertig zu stellen. Bruno erzählte ihm, dass er den Film nicht weiter drehe, da er sein gesamtes Vermögen schon dafür ausgegeben hatte. Ricardo antwortete ihm, er solle weiter machen und fragte, wer denn nun alles in dem Film mitspiele. Als Bruno eine Liste von Profi-Surfern aufzählte und Ricardo seinen Namen nicht hörte, wurde er ein wenig sauer… seine Szenen wurden doch schon gedreht!

Ein Neustart

Gleich am nächsten Tag legte Bruno los mit dem neuen Film – dabei bekam er von allen Seiten Unterstützung. Auch Ricardos Freunde, die selbst Profi-Surfer sind halfen Bruno dabei, seinen Traum zu verwirklichen: und so reiste Bruno 2 Monate mit einer Crew bestehend aus Profi-Surfern nach Indonesien – all dies in Gedenken an einen Profi-Surfer und guten Freund.

„Legends never die…!!!“

Surfen im Sonnenuntergang gehörte zu dem Dreh des Films

Zum Interview

Wir hatten das Glück von Bruno unterstützt zu werden und ihm ein paar Fragen zum Film stellen zu dürfen:

FreshSurf: Am Angang des Films spricht die Hauptfigur von einem Engel, der ihm ein Geheimnis erzählt – welches ist dieses Geheimnis?

Bruno: Das Geheimnis ist, dass es einen Platz gibt, an dem Reichtum bedeutet, glücklich zu sein. Mein Platz ist Indonesien, aber ich glaube er könnte auch an jedem anderen Ort sein, an dem sich mein Herz gut fühlt. Dein Herz, deine Gefühle und deine Träume können jeden Ort zu diesem Besonderen machen.

FreshSurf: Für dich ist dieser Ort Indonesien – dort wurde auch der Film gedreht. An welchen Spots seid ihr gesurft und was macht diese so einzigartig?

Bruno: Wir sind Wellen herum um Bali, Sumbawa, Lombok und die Mentawai Inseln gesurft. Alle diese Inseln sind so unterschiedlich und jede einzelne wirkt, wie ein anderes Land. Die Energie der Wellen dort ist wahnsinnig, die Vibes, das Lachen der Menschen, die Perfektion – alles fließt in dieselbe Richtung und gute Dinge geschehen dort so oft. Die letzte Surfsession des Films wurde auf Kandui – eine der Mentawai-Inseln – gedreht und war die Beste! Ich konnte ganz einfach sehen, wie Ricardo die leeren Wellen surfte, ich fühlte, dass er dort war – mit uns! Wir erwischten den größten und perfektesten Swell Indonesiens – ich bin mir sicher, dass wir es ihm zu verdanken haben!

FreshSurf: Ricardo dos Santos war einer der ProfiSurfer, die in deinem Film surften. Was machte ihn zu diesem besonderen Surfer?

Bruno: Ok, lass uns über Ricardo reden… oder Richarger! Kennst du diese Menschen, für die nichts unmöglich ist?  Ricardo war einer von ihnen – ein Mensch der nie aufgab und dich auch nie im Stich lassen würde! Er war eine so inspirierende Persönlichkeit und half mir wo er nur konnte. Aber nicht nur mir, sondern auch jedem anderen – er war so etwas wie ein Held! Wie gut er surfen konnte wissen wir alle – er hatte die besten Barrel-Skills. Doch nicht nur das: Er war der erste, der mir sagte, dass ich es schaffen würde Filmemacher zu werden, weil ich gut bin. Ricardo wusste alles – ging es ums Business, war er clever und blieb immer ernst, doch waren wir mit unseren Freunden zusammen, war er der erste, der sich lustige Spitznamen für alle ausdachte – der beste Typ, den ich kenne!

FreshSurf: Der Erzähler sagte auch, dass wir glauben müssen, um unsere Ängste zu überstehen. Welche Ängste meint er?

Bruno: Für mich sind es die Ängste, die uns täglich auf unserem Weg begleiten. Wir müssen diese Ängste besiegen und daran glauben, dass wir es können… so, wie Ricardo es auch tat. Doch diese Nachricht sollte jeder auf seine eigene Art und Weise interpretieren.

FreshSurf: Was ist das wichtigste, das wir aus deinem Film mitnehmen sollten?

Bruno: Lachen, Träume, Surf Performances, gute Wellen, gute Vibes und Liebe! Ich wollte gute Erinnerungen schaffen. Filmst du oder machst du ein Foto von etwas, fierst du einen Moment ein, den Jahre später Menschen noch einmal sehen können. Jedes Mal, wenn ich „RECORD“ auf meiner Kamera drückte, steckte ich mein ganzes Herz, meine ganze Energie in die Sache, um etwas Besonderes zu schaffen. Ich wollte nicht noch einen Surffilm mit guten Surf-Performances und Mädchen im Bikini drehen. Ich wollte etwas Neues schaffen, das Menschen anders fühlen lässt…

Hier geht es zum Trailer

 

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