El Cotillo Beach

Nun sitze ich hier in El Cotillo, im Office von FreshSurf und zwei Wochen sind tatsächlich schon wieder um??? Ich habe schon viele Eindrücke gesammelt und kann auf jeden Fall sagen, dass ich mich hier richtig wohl fühle. Gleich vom ersten Moment an, als ich am Flughafen auf die Stark-Brothers traf, wusste ich, hier bist du richtig. Ein Praktikum in einer Surfschule – das rockt. 

Wie ich meine ersten Erlebnisse und Erfahrungen hier auf Fuerteventura erlebt habe, erfährt ihr hier.

Ankunft in Puerto del Rosario

Die ersten Flieger landen Anfang Juli auf Fuerteventura und ich war dabei. Eine gewisse Unsicherheit und Anspannung aufgrund der verschärften Sicherheitsmaßnahmen (COVID-19) ist zu spüren. Viele haben lange auf den ersehnten Urlaub gewartet und auch ich freue mich schon seit Wochen auf die Auszeit im Ausland, auf mein Praktikum in einer Surfschule. Erst als wir beim Landen wieder Boden unter den „Füßen“ haben, realisiere ich, es ist wahr, dass Fuerteventura für die nächsten 3 Monate meine Heimat ist – mein zu Hause am Meer.

Der Flughafen liegt direkt am Meer und die Augen der Passagiere beginnen zu strahlen. Ich bin mir sicher, nicht nur ich wäre am Liebsten gleich in das türkisblaue Wasser gesprungen.

Die Einreise war unkompliziert und ging ganz schnell. Herzlich werde ich in Empfang genommen und schon machen wir uns auf den Weg nach El Cotillo, der Base von FreshSurf.

Durch die Marslandschaft nach El Cotillo

Auf der Fahrt in das kleine Fischerdörfchen El Cotillo komme ich aus dem Staunen gar nicht heraus. Die Landschaft von Fuerteventura ist speziell, aber wunderschön. Ich bin überzeugt, dass es so auch auf dem Mars aussieht und das ein oder andere Marsmännchen läuft hier bestimmt auch herum.

Zu Hause am Meer

Die ersten Nächte verbringe ich gemeinsam mit unseren surfbegeisterten Gästen im gemütlichen Surfhouse, nur ein paar Gehminuten vom Strand entfernt. Zum Frühstück treffen wir uns auf der Terrasse und besprechen, wer diesmal den Kampf gegen die nervige Gelse (Mücke) gewonnen hat. Außerdem analysieren wir das Wetter. Doch schnell wird klar: Erstens kommt es immer anders, zweitens als man denkt. Der zuerst vermutete Regentag entpuppt sich als wunderschöner Tag voll Sonnenschein und strahlend blauem Himmel – also ich geh dann mal an den Strand.  

Wer ein Praktikum in einer Surfschule macht, beginnt mit einem Surfkurs

Surfkurs first!
Bevor es mit der Arbeit im Office losgeht, darf ich am Montag mit zum Surfkurs. Wieder wird mir bestätigt, dass ein Praktikum bei FreshSurf zu machen, definitiv die richtige Entscheidung war. 😉

Ich bin etwas aufgeregt, denn das letzte Mal als ich am Surfbrett stand, ist schon ein paar Jährchen her. Doch die Strände rund um El Cotillo bieten für jedes Surflevel die passenden Bedingungen und bei den Surflehrern von FreshSurf fühlt man sich auf jeden Fall gut aufgehoben.

Also los geht es: Wir schnappen unser Surf-Equipment und starten zum Strand. Rein in die Wetsuits, aufwärmen und schon stehen wir im Wasser.

Nach ein paar „Waschmaschinen-Durchgängen“, wie Surflehrer Pablo so schön sagt (klingt schlimmer, als es ist) und einigen Nasenspülungen ist auch meine Scheu gelegt. Die Unterwasser-Purzelbäume beginnen Spaß zu machen und mein Vertrauen wächst. Am Ende gelingen mir schon ein paar Take-Offs und alle freuen sich über ihre persönlichen Erfolgserlebnisse.

Ich bin super happy und zufrieden über diesen Tag und freu mich auf mein Bett. ;)

Office Time

Upps, fast vergessen: wir sind ja auch hier, um zu arbeiten. 😉

Die nächsten Tage darf ich mich im Office einarbeiten und lerne Annika, die zweite Praktikantin kennen. Gemeinsam unterstützen wir das Freshsurf-Team für die nächsten Monate und machen es möglich, dass ihr hier bei uns eine unvergessliche und entspannte Zeit verbringt. Wir freuen uns auf unser gemeinsames Praktikum in einer Surfschule, bei FreshSurf.

El Cotillo erwacht aus seinem Dornröschenschlaf

Wenn wir nicht im Office oder im Wasser sind, erkunden wir El Cotillo und die Insel. Nicht nur die Touristen freuen sich, wieder hier zu sein, auch die Einheimischen öffnen freudig ihre Türen und es kehrt Leben in das verschlafene Fischerdörfchen zurück. El Cotillo wirkt im ersten Moment etwas unscheinbar, doch der kleine Ort hat so einiges zu bieten. Kulinarisch trifft es definitiv jeden Geschmack: vom Burger-Laden bis zur Tapas-Bar, hier wird jeder satt. Wer gerne shoppen geht, dem empfehle ich, etwas Platz im Koffer zu lassen. Es gibt hier einige tolle Läden mit regionalen und selbstgemachten Sachen – da kann man kaum widerstehen. 

Wir nehmen euch mit: Schaut also regelmäßig auf dem Blog vorbei, folgt Freshsurf auf Facebook und Instagram und begleitet uns auf unseren Erfahrungen und Erlebnissen hier auf Fuerteventura.