Kampf gegen Plastikverschmutzung

Sportkleidung aus Plastikmüll von Adidas?? Oh ja, da hast du richtig gelesen! 
Gemeinsam mit der Umweltorganisation Parley For The Oceans kämpft Adidas aktiv gegen die Verschmutzung der Meere und damit für plastikfreie Ozeane! Für die Adidas x Parley Kollektion stellt die Marke Sportschuhe und Sportoutfits aus recyceltem Plastikmüll her, der in Küstengebieten an den Strand gespült, aufgesammelt und wieder aufbereitet wurde!

 

 

Wer ist Parley & was tun sie für plastikfreie Ozeane?

Parley For The Oceans ist eine Umweltorganisation, die Menschen, Unternehmen, Marken und Organisationen zusammenführt, um gemeinschaftlich Lösungen zu finden, wie die Plastikverschmutzung der Meere bekämpft werden kann. Parley ist also vielmehr ein Kooperationsnetzwerk, um “kreative Köpfe, Zukunftsvisionäre und Weltveränderer” zu vereinen und Umweltproblemen aktiv und in erster Linie mit Kreativität entgegenzuwirken. Adidas ist eines der Gründungsmitglieder der Organisation und setzt sich mit innovativen Ideen für den Umweltschutz ein. 

Wie macht Adidas aus Plastikmüll nachhaltige Sportkleidung?

Gemeinsam mit seinem Global Cleanup Network sammelt Parley an Stränden, in Küstengebieten und auf Inseln Plastikabfälle, die anschließend zu Polyester-Garn, dem sogenannen Parley Ocean Plastic, verarbeitet werden. Diese Garne werden danach von Adidas für die Produktion von funktioneller Sportbekleidung und Sportschuhen weiterverarbeitet.

2015 stellten Adidas und Parley bei den Vereinten Nationen das Konzept für den ersten Performance-Sportschuh aus recycelten Plastikabfällen und illegal eingesetzten Tiefsee-Fischernetzen unserer Meere. Obwohl das Obermaterial nicht aus neu erzeugten Kunststoffen bestand, war die Qualität des Schuhs schon damals diesselbe. Kein Wunder, dass es nur ein Jahr dauerte, bis die erste Adidas x Parley Kollektion bereits für Kunden im Laden erhältlich war!

 

Tausende Tonnen Plastikmüll recycelt Adidas in nur einem Jahr

Im vergangenen Jahr 2019 wurden von Adidas und Parley gemeinschaftlich circa 2.810 Tonnen aus aus dem Ozean gefischten Plastikmüll zu insgesamt rund 11 Millionen Paar Sportschuhe verarbeitet. In der Zwischenzeit brachte Adidas nicht nur eine Sportschuh-Kollektion auf den Markt, sondern eine komplette Bekleidungs- und Funktionsbekleidungs-Linie. Wenn das mal kein Einsatz zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung in unseren Meeren ist…

Das Konzept wird konstant weiter entwickelt. Adidas und Parley sind unermüdlich auf der Suche nach neuen Materialien, mit denen neue Kunststoffe ersetzt werden können. Ziel des Unternehmens ist es bis 2024 Alternativen zu finden, sodass die Herstellung von neuem Polyester vollständig eingestellt werden kann. Zumindest an den Stellen, wo es möglich ist.

Was Adidas sonst noch unternimmt, um die Umwelt zu retten

Adidas hat Plastiktüten weltweit aus allen Shops verbannt und verzichtet in seiner Hautpflege-Serie auf winzige, aber äußerst schädliche Mikroperlen.

Außerdem veranstaltet das Unternehmen in diesem Jahr zum dritten Mal den sogenannten Run For the Oceans (RFTO), eine Initiative, die die Gesellschaft für das Problem der Plastikverschmutzung sensibilisieren soll. So werden Millionen von Menschen durch Sport darauf aufmerksam gemacht und ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass jeder Einzelne von uns etwas für eine plastikfreie Zukunft tun kann! Für jeden gelaufenen Kilometer spendet Adidas einen Dollar an das Parley Ocean Schools Bildungsprogramm. Dieses unterstützt die nächste Generation im Kampf für gesündere Weltmeere und einen sauberen Planeten.


“Eine LKW-Ladung Plastikmüll landet jede Minute im Meer. Wenn das so weitergeht,
wird es bis 2050 mehr Plastik als Fische in den Ozeanen geben.”


 

 

Als eine der wertvollsten Marken weltweit, nutzt Adidas seine enorme Reichweite und setzt sich mit seiner nachhaltigen Kollektion Adidas x Parley für eine plastikfreie Zukunft ein! Dafür wandelt das Unternehmen in Kooperation mit der Umweltorganisation Parley, Plastikabfall in nachhaltige und funktionale Bekleidungsartikel um. Als Rohmaterial für die Sportprodukte werden Kunststoffe recycelt. Plastikmüll in allen Farben und Formen, wie er tonnenweise in unseren Weltmeeren zu finden ist und jährlich Millionen von Meereslebewesen das Leben kostet!

Umweltschutz, der nicht nur funktionell und komfortabel ist, sondern wie wir finden, auch wahnsinnig gut aussieht!
Hier gehts auf direktem Weg zum Adidas Shop:

Nachhaltige Sportkleidung
     Adidas

Machs wie Adidas, werde aktiv und kämpfe für unsere Umwelt und damit für eine saubere Zukunft unseres Planeten!

Denn jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung und hilft dabei, unsere Zukunft auf dieser Erde etwas schöner und vor allem weniger plastikfreier zu machen! Du weißt nicht wie du am besten damit anfangen sollst?

Hier sind einige einfach umsetzbare und wertvolle Tipps für dich:

 

7 Tipps von Adidas, was du gegen Plastikverschmutzung in unseren Ozeanen tun kannst

1.   Nein zu Plastiktüten

Schlimm genug, dass Plastiktüten für viele Meeresbewohner aussehen wie Futter, dauert es auch noch bis zu 20 Jahre bis sie verrotten! Einmal verschluckt, heißt also nicht, dass sie keine Gefahr mehr für andere Meerestiere darstellen. Stirbt ein Tier, verrottet es meist schneller als die Plastiktüte im Inneren des Lebewesens. Diese gelangt deshalb häufig erneut ins Meer und bedroht somit das Leben weiterer Tiere. Achte deshalb darauf, immer einen Jutebeutel oder Ähnliches mit dir herumzutragen.

2.   Luftballons ade!

So schön Luftballons auch anzusehen sind, wie sie da am Geburtstag, einer Hochzeit oder an sonst einem besonderen Event in den blauen Himmel aufsteigen – schädlicher für unsere Ozeane geht wohl kaum! Sind es diese wenigen Minuten der Freude wert? Adidas schlägt vor, bei der nächsten Feier den beliebten Luftballon lieber mal wegzulassen und stattdessen eine recyclebare Piñata (bunte Pappfigur traditionell gefüllt mit Süßigkeiten) auzuprobieren. Die sind sowieso viel spaßiger!

3.   Warum nicht mal unverpackt?

Etwa 40 % des Plastikmülls unserer Welt wird durch Einweg-Verpackungen verursacht! Mittlerweile gibt es viele alternative Produkte zu herkömmlicher Supermarkt-Ware, die nicht zwanzig Mal mit Plastik umwickelt ist, sondern einfach unverpackt erwerbbar sind. Schaut doch mal beim Bäcker, Bauernhof, Unverpackt-Laden oder Markt, um die Ecke vorbei und kauft dort Brot, Gemüse, etc. frisch und direkt vom Hersteller – und das Beste daran: plastikfrei! Falls du keine der genannten Einkaufsalternativen vor der Haustüre hast, gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten recyclebare Verpackungsalternativen.
Keep in mind: Alles ist besser als eine Plastikverpackung!

4.   Für nachhaltige Produkte!

Umweltschutz rückt zwar immer mehr in die Köpfe der Gesellschaft. Nichtsdestotrotz produzieren immer noch viele Unternehmen Plastik tagtäglich neu, statt bereits bestehende Kunststoffe zu recyclen und erneut zu verarbeiten. Achte bei deinem nächsten Einkauf darauf, wie das Produkt hergestellt wurde und wo es herkommt.
Was Sportkleidung angeht, weißt du ja jetzt zumindest, wo du fündig wirst! Was ist bitte cooler als behaupten zu können, dass deine Sportschuhe aus recyceltem Müll hergestellt sind, den der Ozean an die Küste gespült hat? Hier gehts zur nachhaltigen Adidas x Parley Kollektion!

5.   Fisch & Meeresfrüchte – von wegen gesund!

Etwa ein Viertel der Meeresfrüchte, die auf den Fischmärkten verkauft werden, enthalten Mikroplastik. Mikroplastik ist nichts anderes als winzig kleine Kunststoffpartikel, die unter anderem in Kosmetikprodukten und synthetischen Textilien zu finden sind und bei jeder Wäsche über Abwasser in Flüsse und Ozeane gelangen. Jedes Mal wenn, wenn du also Fisch oder Meeresfrüchte „genießt“, nimmt dein Körper direkt kleine Mengen an Plastik auf. Dieser Gedanke gefällt dir nicht? Dann achte beim Kauf deines nächsten Pflegeproduktes, wie Shampoo, Duschdas, etc. doch darauf, dass es keine Mikroperlen enthält. Außerdem solltest du bei deiner nächsten Shoppingtour neue Lieblingskleidungsstücke mit den Begriffen Aramid, Nylon, Polyester, etc. auf dem Tag besser im Laden hängen lassen!

6.   Tschüss Plastikflasche!

Weltweit werden jährlich etwa eine halbe Billion Plastikflaschen konsumiert. Ja, du hast richtig gelesen – eine halbe Billion! Davon werden nur knapp über 30 % wiederverwertet. Dabei ist es doch so einfach den Kauf von Plastikflaschen im Alltag zu vermeiden und sie durch Glas- und Aluminiumflaschen oder andere wiederwendbare Kunststoffgefäße zu ersetzen. Besonders in Ländern, wo Leitungswasser trinkbar ist, kannst du mit diesem einfachen Schritt, der Plastikverschmutzung aktiv entgegenwirken. Auf Nimmerwiedersehen, Plastikflasche!

7.   Das Adidas Run For The Oceans Event

„Run for the Oceans ist eine weltweite Initiative, die mithilfe von Sport auf das Problem der Plastikverschmutzung in den Meeren aufmerksam macht. “
Für jeden gelaufenen Kilometer spendet adidas einen US-Dollar an die Parley Ocean School.  Dieses Bildungsprogramm schafft bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für die Gefahren der Plastikverschmutzung und organisiert Veranstaltungen gegen sie. Im Juni kannst du Teil dieser sportlichen Bewegung werden und gemeinsam mit über einer Million anderen Läufern über die Runtastic App Kilometer sammeln. Wie? Hier erfahrt ihr mehr darüber.

Das reicht dir noch nicht? 

Für noch mehr Umwelttipps, klick dich doch mal durch unsere Nachhaltigkeitsblogs. Dort findest du etwa Ratschläge, wie du deinen Plastikgebrauch im Alltag reduzierst oder du deine Küche plastikfreier machst. Noch mehr nachhaltige Swim- und Streetwear sowie passende Accessoires findest zu bei nachhaltigkeitorientierten Unternehmen, wie wiemeer, Zealous, Seabishop Surfwear, Makhoul Swimwear, Got Bag und vielen mehr!