surf australien

Wir stellen euch heute Saltwater Dreamtime und den Künstler Zachary Bennett-Brook vor, der dahinter steht. Zach stammt von Torres Strait Island in Australien und gehört dem dortigen indigenen Stamm an. Im Interview erzählt er uns mehr über seine einzigartige Kunst, mit denen er Häuserwände, Surfboards und Finnen verschönert und so gute Laune und gute Vibes verbreitet. 

Schaut euch auf jeden Fall Zach’s Social Media vorbei und folgt ihm auf Instagram und Facebook, um euch an seiner good vibe Kunst erfreuen. Wir sind jedenfalls begeistert von seiner farbenfrohen Dot Work und bekommen immer ein positives Gefühl, wenn seine Art in unserem Feed auftaucht. Also alles richtig gemacht, Zach! Und wer weiß, vielleicht bekommt auch unser Surfhouse mal einen bunten, gepunkteten Anstrich….

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Hi Zach, stell dich doch bitte mal vor und erzähl was du machst.

Hey, ich bin Zachary Bennett-Brook. Ich bin in Wollongong an der Südküste Australiens, außerhalb von Sydney aufgewachsen und gehöre zum indigenen Stamm der Torres Strait Insulanern. In der Kunst bringe ich die Einflüsse meiner indigenen Kultur zum Ausdruck und verbinde sie mit meiner Liebe zum Meer, zum Surfen und zum Reisen.

Wie kam es dazu, dass du Künstler wurdest und wie hast du den Stil entwickelt, den du heute hast?

Ich habe immer schon in irgendeiner Art und Weise Dinge erschaffen, sei es malen, fotografieren oder zeichnen. Das war einfach immer schon mein Ding. Während meiner Studienzeit habe ich immer mehr Zeit im Malen verbracht, obwohl ich etwas ganz anderes studiert habe (High School Sport Teacher). Nach meinem Studium, beschloss ich meinem Traum nachzugehen und Vollzeit Kunst zu machen. Sollte es nicht funktionieren, könnte ich ja immer noch an der Schule Sport unterrichten. Mein Stil hat sich meiner Meinung nach sehr verändert mit der Zeit. Ich habe eine Weile herumexperimentiert bis sich mein Stil zu dem entwickelt hat, was er heute ist.

Woher bekommst du deine Inspiration als Künstler?

Als Erstes natürlich der Ozean. Ich bin fasziniert von der fließenden, weichen Art des Wassers, die ich versuche in meinen Arbeiten zu zeigen. Außerdem arbeite ich mit dem verschiedenen Blautönen des Wassers. Als Surfer kann ich Boards und Finnen als unkonventionelle Leinwände verwenden. Die Art von Kunst, die ich mache nennt sich Dot Work und ist eine indigene Art der Kunst. Ich mag es aber nicht mich auf eine Form zu beschränken, daher verwende ich auch Linien und andere Formen.

Welches Gefühl möchtest du mit deiner Arbeit rüberbringen?

Mir ist es wichtig, dass die Menschen sehen wie viel Arbeit ich in jedes Stück meiner Kunst steckt. Runde Formen haben generell eine beruhigende Wirkung, einerseits für mich während ich male, aber auch wenn man die Werke betrachtet. Die satten Farben und die Mischung aus verschiedenen Farben sollen außerdem Freude und ein Wohlgefühl verbreiten.

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Wie kamst du zum Surfen?

Da ich in Wollongong direkt am Wasser aufgewachsen bin, war ich immer schon vom Surfen umgeben und kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das erste Mal Surfen war. Eine besonders schöne Erinnerung habe ich an einen Surftrip nach Bali, als ich noch ziemlich jung war. Es war gerade Winter in Australien und auf Bali konnte man in Boardshorts im warmen Wasser surfen. Das war so toll!

Welcher ist dein Lieblingssurfspot?

Wir haben den einen local Spots namens South Beach direkt in der Nähe. Ich bin eher ein fauler Surfer und der Spot ist perfekt dafür. Man kann ein Stück über die Felsen, die bis ins Meer ragen laufen, sodass man hinter den brechenden Wellen einsteigen kann. Dann surft man bis an den Strand und springt einfach über die Felsen wieder rein. Ich habe aber auch schon einige Surftrips hinter mir. Hawaii und Bali haben auf jeden Fall auch einen besonderen Platz in meinem Herzen gewonnen.

Wie sieht dein perfekter Surftag aus?

Im Gegensatz zu den meisten Surfern in Australien, stehe ich nicht so gerne früh auf. Ich würde also so gegen 9 aufstehen, bei einem Kaffee die Wellen checken und um 10 im Wasser sein.Über Mittag bleibe ich lieber aus der Sonne und male ein wenig. Nachmittags werden dann nochmals die Wellen gecheckt und dann gibt es abends ein paar Bierchen.

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Wie verbringst du einen Lay Day?

Mit Malen natürlich, blöde Frage!! Ich male jeden Tag, manchmal bemale ich Häuserwände, manchmal male ich im Studio. Ein Lay Day wäre also hauptsächlich malen, Kaffee trinken und gute Musiks und kreativ sein.

Hast du irgendwelche größeren Projekte in Planung oder bestimmte Ziele, die du erreichen willst?

Auf jeden Fall. Es gibt einige Projekte, über die ich noch nicht sprechen darf. Aber ein großer Wunsch von mir wäre es mit Quantas (einer australischen Fluglinie) zusammen zu arbeiten. Generell möchte ich einfach mit möglichst vielen coolen Leuten aus aller Welt arbeiten.

 
 
All photo rights Zachary Bennett-Brook
Saltwater Dreamtime – inspiriert von australischer Kultur & dem Meer
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