Unsere liebste Insel ist schon ganz schön kahl, eher braun als grün und manchmal vielleicht etwas trist. Viele Menschen, die hier ankommen, lieben aber genau das an Fuerteventura: Den Minimalismus, durch den man sich nicht “gezwungen” fühlt, rund um die Uhr, den ganzen Tag Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Hier kann man sich entspannen, dem Alltag entfliehen und wirklich einfach mal nichts tun.

Aber warum sieht Fuerteventura denn nun überhaupt so aus, wie es aussieht? Viele denken immer, das wäre einfach so, da die Insel eine Vulkaninsel ist. Aber nein, das stimmt so nicht ganz. Warum die Landschaft nun also so ist, kannst du hier lesen.

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Fuerteventura ist vor 22 Millionen Jahren aus vulkanischem Ursprung entstanden. Diese Vulkane sind jetzt allerdings schon lange inaktiv.

 

So wie die Landschaft hier nun also heute aussieht, kann man sich wirklich nur schwer vorstellen, dass es hier früher ein mal Wälder gegeben hatte und die Insel sogar als sehr fruchtbar galt. Es heißt, dass die Böden für intensive Weidewirtschaft genutzt wurden und die Bäume hauptsächlich dem Schiffsbau zum Opfer fielen.

 

Es wurde skrupellos abgeholzt und in Kombination mit Naturkatastrophen wie Dürre oder Heuschreckenplagen, konnte sich die Landschaft nicht mehr vollends erholen.

 

Aufgrund dieser schlechten Versorgungslage, wanderten viele Majoreros (= so werden die “Einheimischen” Fuerteventuras auch heute noch bezeichnet) nach Südamerika aus.

 

Bis heute hat sich die Vegetation nicht mehr regenerieren können, da hier die starke Sonneneinstrahlung, der Wind etc. dies mit beeinflussen.

 

Wir sind uns aber einig, dass Fuerteventura definitiv seinen Charme hat und neben ein paar Ausflugszielen, wie zum Beispiel dem kleinen Örtchen Betancuria, den Piscinas Naturales im Osten der Insel oder den Wanderdünen im Norden der Insel, einfach perfekt für’s Surfen ist!

 

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Wanderdünen Corralejo Fuerteventura

 

Betancuria Fuerteventura

Warum Fuerteventura so aussieht, wie es aussieht
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