Sunset Sri Lanka

Du warst schon auf Bali? Du hast Bock auf Surfen? Du hast Bock auf die Tropen? Dann ab nach Sri Lanka!

Du wagst den Sprung in ein neues Gewässer und wirst es nicht bereuen, Sri Lanka empfängt dich mit paradiesischer Natur und perfekten, glassy Wellen mitten im indischen Ozean. Und auch neben den Stränden bietet das Land viel: nette Menschen, ein wenig Trubel und aufregende Bahnfahrten! Schauen wir uns das “Little India” doch mal genauer an.

Eines der schönen Dinge bevor der Urlaub richtig anfängt ist eigentlich, dass der Flug nicht einmal so lange dauert. Mit knapp 12 Stunden Popo flach sitzen hat man es geschafft und taucht ein in ein Land voller Trubel und unendlicher Schönheit. Setzt man sich am Flughafen in eines der 100 Tuk- Tuks, um erstmal nach Colombo zu kommen, geht das Abenteuer los. Denn wie sollen Koffer, Backpacks und Surfboards plus 2 Reisende in eines von diesen kleinen Dingern passen? No problemo, trust the locals. Die Jungs kriegen das mit viel Geschick hin. Von Colombo aus machen sich die surfbegeisterten Urlauber entweder auf in Richtung Südosten oder Nordwesten, je nach Jahreszeit.

Der Süden

Von November bis April rollen hier die Wellen an unzähligen Spots rein. 

Black Sands in Matara: ein kleiner aber feiner Beachbreak mit rechten Wellen. Je nach Swell für jedes Level geeignet.

Midigama: hier findet ihr ein Reefbreak mit rechten, als auch linken Wellen. Einer meiner Lieblingswellen ist die Lazy Left, die für fortgeschrittene Anfänger als erster Reefbreak geeignet sein kann, daneben eine schnelle Rechte mit wenig Wasser (Rams Right) und in der Mitte Coconuts, sowohl rechts als auch links.

Weligama: schöner Beachbreak zwischen zwei Riffs für Anfänger und Longboarder.

Mirissa: schneller Reefbreak, der sich lohnt wenn man eh einen leckeren Kaffee in dem schönen Dörfchen trinken will.

 

Der Südosten

Von Mitte Mai bis Ende Oktober zieht es hier die Surfer der Welt hin. 

Arugam Bay: hier findet ihr die wohl bekannteste Welle Sri Lankas. Eine schnelle und lange Rechte, bei der du bei wenig Wasser auch mal das Riff knutschen kannst.

Whiskey Point: Hier wird nicht getrunken sondern gesurft! Und das geht an dem Point Break so gut wie immer…aber klar, wo immer Wellen sind, findet man auch immer viele Leute im Wasser ;)

Okanda: wohl ein Geheimtipp auf Sri Lanka. Nach einer guten Stunde durch Wald und Gewächs tuckern, strandest du an einer ruhigen Bucht die mit ein wenig Glück die besten Wellen deines Aufenthaltes parat hat.

Baby Point: Habt ihr grade erst angefangen zu surfen, werdet ihr hier auf eure Kosten kommen. Die Welle bricht relativ weit vorne in der Bucht und ist relativ langsam mit viel Wasser.

 

 

Natürlich bietet Sri Lanka neben einem fantastischen Surf noch Einiges mehr! Weite verlassene Strände, aufregende Städte und verschlafene Dörfchen. Natur pur und zu unser aller Überraschung: erstaunlich wenig Tourihochburgen. Ist man auf der Suche nach Entspannung, ist man auf Sri Lanka also genau richtig. Die Bewohner der im indischen Ozean liegenden Insel sind die liebenswürdigsten Menschen, die ich jemals kennen lernen durfte und freuen sich über jedes Gespräch mit Reisenden.

Udawalawe Nationalpark: Nehmt euch einen guten local Guide zur Hand und erkundet dieses wunderschöne Stück Natur. Wild lebende Elefanten, Krokodile und Vögel warten auf Euch. Am meisten Spaß macht es mit einem großen 4 WD ;)

Kandy: Die letzte Stadt der Könige und der wohl heiligste Ort der Insel. Wenn man sich für Heiligtümer und Religion (Buddhismus) interessiert, ist man hier richtig. Ein ruhiger Ort zum Runterkommen.

Sigiriya: Hier findet ihr einen “Löwen- Felsen” der seit einigen Jahren zum Weltkulturerbe gehört und mit seinen 370 m ganz schön hoch ist. Oben erhascht ihr einen tollen Ausblick über das grüne Umland und den Lustgarten. Auf eurer kleinen Wanderung nach oben passiert ihr auch die Spiegelwand – eine durch Naturgewalt glänzende Felsenwand und unzählige Malereien an den Wänden. Hammer!

Natürlich gibt es noch unzählig weitere Sehenswürdigkeiten. Aber wie immer gilt: Redet mit den locals und erkundet das Land auf eigene Faust. Thats how memories are made ;)