Tipps-beim-Surfen

Ob wir wohl eines Tages so gut Surfen können wie Italo Ferreira? Hmm wir wagen das mal zu bezweifeln, aber nichts desto trotz versuchen wir das natürlich trotzdem :P Und dann heißt es: üben, üben, üben! Und Fehler sind zwar menschlich, aber wir wollen natürlich trotzdem versuchen sie zu vermeiden. Leider kann man beim Surfen – gerade bei den Basics – zahlreiche Fehler machen. Wir wollen mal schauen, wie wir häufige Fehler vermeiden können.

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Richtiges Paddeln

Jaaa die richtige Paddeltechnik ist auch immer eine Sache für sich. Aber wenn ihr die richtige Paddeltechnik raus habt, wird euch das Surfen um einiges erleichtert. Das beinhaltet nicht nur das Paddeln ins Line-up, sondern auch das Anpaddeln und Catchen der Wellen!

Zu aller erst einmal solltet ihr euren Sweetspot auf dem Surfbrett finden – sprich nicht zu weit vorne und nicht zu weit hinten. Leichter gesagt als getan, aber mit der Zeit findet man ihn auf jeden Fall. Die Nose des Boards sollte beim Paddeln nicht ins Wasser eintauchen, aber auch nicht zu weit hinaus ragen. Wenn ihr den Optimalen Punkt auf eurem Brett gefunden habt, wird euch das Paddeln leichter fallen und ihr könnt mehr Geschwindigkeit generieren.

 

Desweiteren ist es wichtig, kraftsparend zu paddeln – und dabei Körperspannung zu bewahren! Denn wer wie eine Schildkröte auf dem Board liegt, wird kaum vorwärts kommen und ist schnell am Ende seiner Kräfte. Beine und Füße zusammen, Körperspannung und Brust hoch! Auch wichtig ist es, unter dem Board zu paddeln. So könnt ihr die Energie des Wassers optimal nutzen, um schneller vowärts zu kommen. Schaut euch das Ganze am besten im Video an, dann wisst ihr, was wir meinen:

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Take-Off

Das Paddeln sitzt und ihr möchtet jetzt natürlich schöne Wellen surfen. Doch wieso taucht das Brett immer wieder vorne ins Wasser? Und irgendwie bricht die Welle dann doch so schnell. Ist der Take-Off zu langsam? Dann heißt es Take-Off optimieren und Nose Dive vermeiden!

Für den Take-Off lohnt es sich auf jeden Fall, immer mal wieder ein paar Trockenübungen zu machen! Im Wasser ist das Ganze dann natürlich nochmal etwas anders, etwas wackeliger und man muss sooo viele Dinge beachten, aber dennoch wird sich das Üben bezahlt machen – für Gleichgewicht und Balance lohnt sich auch immer mal wieder eine DrySurf Session =)

Hier sind ein paar Tipps für die Perfektionierung des Take-Offs:

1. Der richtige Winkel beim Take-Off

Gerade in den Anfangsstunden des Surfens paddelt ihr die Welle im 90 Grad Winkel an. Das ist besonders wichtig bei den ersten Take-Offs im Weißwasser. Ist das Brett hier nicht Richtung Strand ausgerichtet, sondern liegt paralleler zu den Wellen, werdet ihr die Welle kaum bekommen sondern eher in der Waschmaschine landen. Beim Anpaddeln der grünen Wellen ist es allerdings hilfreich, den Winkel zu verändern. Richtet das Brett mehr nach links oder mehr nach rechts aus, je nachdem in welche Richtung ihr die Welle absurfen möchtet. Hierfür braucht es allerdings ein bisschen mehr Übung

2. Position auf dem Surfbrett

Genau wie beim Paddeln ins Line-up ist die Körperposition beim Anpaddeln der Welle auch extrem wichtig! Ist der Körperschwerpunkt zu weit vorne, wird das Brett mit der Nose ins Wasser tauchen – Hello Nosedive und Waschmaschine heißt es dann :P Liegt ihr zu weit hinten auf dem Brett, wird es extrem schwierig, richtig in die Welle hineinzugleiten. Optimal auf eurem Surfboard liegt ihr, wenn die Nose des Boards beim Anheben des Oberkörpers leicht aus dem Wasser schaut. Durch die Körperspannung könnt ihr dann ein Druck auf den vorderen oder den hinteren Teil des Boards ausüben, ohne die Position des Körpers auf dem Surfbrett verändern zu müssen.

3. Positionierung der Hände

Wenn ihr beim Take off die Hände an den Rails des Boards habt, wird das Aufstehen sehr erschwert. Es verleitet dazu, sich an den Rails festzuhalten und der Take off wird meistens schief gehen. Außerdem fällt es so viel schwerer, das Brett stabil auf dem Wasser zu halten. Legt ihr die Hande flach aufs Board, bekommt ihr die nötige Stabilität für den Take off. Außerdem könnt ihr das Board so auch nochmal in die Welle “hineindrücken”: Sobald das Wasser euch mitnimmt und ihr im Flow mit der Welle seid, könnt ihr ein wenig Druck auf die Nose des Surfboards ausüben und zack – ihr seid in der Welle =)

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Setzt euch mit dem Meer auseinander!

Surfen kann ganz einfach sein! Wenn man die perfekte Welle hat, keine Strömung, leichten Offshore Wind usw. Aber wir echten Surfer gehen ja auch bei jeden Bedingungen ins Wasser :) Surfen ist nicht einfach nur ein Sport, es ist ein Zusammenspiel mit der Natur.

Und da das Meer immer stärker sein wird als wir, müssen wir lernen es zu verstehen. Gerade in den Anfängen des Surfens interessiert die meisten nur, dass sie ihre erste Welle surfen möchten. Jedoch solltet ihr euch unbedingt mit dem Meer etwas genauer auseinander setzen. Lernt, die Wellen zu lesen, Strömungen zu erkennen, aufgrund der Wellen den Untergrund identifizieren zu können usw. Klar, einfach rauspaddeln ist meistens nicht verkehrt, dabei kann man aber auch oft ordentlich kassieren! Gerade bei einem neuen Surfspot – nehmt euch die Zeit, das Ganze erst mal anzuschauen! Denn nur wenn ihr den Surfspot versteht, lernt ihr die Wellen zu lesen, findet heraus, wo ihr euch am besten Positionieren solltet und ihr werdet die schönsten Wellen surfen!

 

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