Andy irons

Andy Irons, eine Legende unter den Surfern! Der im Mai 2018 erschienene Film “Kissed By God” ist eine Dokumentation über Andy’s Leben. Die Surffilmnächte in Deutschland zeigten den Film diesen Sommer schon. Und auch hier auf Fuerteventura haben wir das Glück, dass diese Dokumentation bei uns als Kinofilm gezeigt wird. Denn gerade so einen Film möchte man ja auf großer Leinwand und mit anderen Surfern erleben. Die “Surf Movie Night Canarias” organisierte für “Kissed by God” bereits Events auf Gran Canaria und Tenerriffa. Und am Samstag, den 24.11.2018 bringt die Surf Movie Night Canarias Andy Iron’s “Kissed by God” zu uns nach Fuerteventura!

Surffilmnacht auf Fuerteventura – Save the date!

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Wann: Samstag, 24.11.2018 um 20 Uhr

 

Wo: Auditorio Corralejo (ca 20 Minuten von El Cotillo entfernt)

Warum: Weil der Film einfach nur EPIC ist!

 Tickets: erhältlich bei ausgewählten Partnern:

  • Aqua Tiki
  • Protest Surf Center
  • La Sombra Bar
  • El Reposo del Guerreo
  • Radical Magazine
  • Bar Buena Onda
  • Olivo Corso
  • Shockwave Surfschool

 

Preis: 7€ im VVK und 12€ an der Abendkasse

 

Zusätzlich wird es eine Tombola geben, bei der ihr tolle Give Aways wie Catamaran Trips, eine Boardbag von MIGRA oder sogar ein Surfboard gewinnen könnt. Und natürlich noch vieles mehr =) Das Ganze ist im Ticketpreis inkludiert!

Alsoooo save the date und verpasst dieses einzigartige Surffilmevent bloß nicht =)

Andy Irons – Kissed by God – Der Film

Zum ersten Mal wurde eine Dokumentation gedreht, die einen Blick hinter den Vorhang des Lebens und den Tod von Andy Irons gewährt. Die Filmemacher von Teton Gravity Research haben vollen Zugang zur Familie Irons erhalten und „Andy Irons: Kissed by God“ enthüllt im Laufe von anderthalb Stunden diese unerzählte Geschichte. Eine Geschichte, die einen Blick durch die Augen derer gewährt, die ihm am nächsten stehen – mit erzählerischen Facetten von Andys jüngerem Bruder Bruce.

Dieser Film ist kein Mittel oder Medium, um Andy auf ein Podest zu stellen oder ihn zu glorifizieren. Er ist roh und emotional aufgeladen, er fährt frei durch die intensiven Höhen und Tiefen von Andys Leben. Er ist ehrlich und lehnt es ab, sich vor Auseinandersetzungen mit dem Thema Drogenmissbrauch zu scheuen, “wenn es kein Grass war, dann Alkohol, und wenn er nicht trank, dann nahm er Koks, viel Koks und dann noch die Pillen, und dann war es hart, ihm entgegen zu treten, doch genau das war es, was meinen Bruder im Griff hatte (frei übersetzt)”, gibt ein düsterer Bruce zu verstehen. Aber letztendlich wird der Film ein besseres Verständnis für das Innere von Andy hervorrufen und der ganze Film ist von einem starken Gefühl der Hoffnung untermauert.

Ein kleiner Einblick in Andy’s Leben:

Andy Irons wurde am 2. November 2010 in einem Hotelzimmer in Dallas tot aufgefunden. Er war auf dem Heimweg von Hawaii, nachdem er sich von einer Veranstaltung zurückgezogen hatte. Nachrichten von seinem plötzlichen Tod erschütterten die gesamte Surfwelt; der Volksveteran, dreifacher Weltmeister, vielgeliebter Power-Surfer, war gestorben, als er zu seiner Familie zurückkehren wollte.  Inzwischen kennt man die ganze Geschichte. Dengue-Fieber wurde als die ursprüngliche Todesursache genannt doch spätere Gerichtsmediziner fanden heraus, dass Andys Tod durch einen Herzinfarkt und “akuten Drogenmissbrauch von verschiedensten Substanzen” verursacht wurde.
Andy Irons: Kissed by God. ist eine Zeitleiste der Ereignisse des Lebens des 32-Jahre alten Andys. Sein Aufstieg zum Prominenten, der kleine Junge aus Hawaii, der Herzen fesselte, sein Charisma und seine Persönlichkeitsstörungen, die er mit in die Welt des professionellen Surfens brachte. Dieser Film ist ein einzigartiges Kunstwerk des Geschichtenerzählens, das zum ersten Mal einen ehrlichen Bericht über Andys Leben vermittelt – und dies ist keine leichte Aufgabe.

Aber das erfahrene Team von Teton Gravity Research haucht dem Film Herz und Seele ein und versteht es aus erster Hand, Eindrücke aus dem Leben von Andy Irons zu gewähren. Es sind die Wahrnehmung und die Erinnerungen der Menschen, die Andy am nächsten standen, die diese Geschichte und ihre Geschichte teilen und voranbringen. Angefangen bei Freunden und Verwandten, bis hin zu einer breiteren North Shore-Gemeinde und sogar Ärzten – viele verschiedene Beobachtungen und Betrachtungsweisen –  und jede bietet einen starken Blick auf die eigene Beziehung mit Andy. Es sind vielleicht genau diese Aussagen und Berichte, durch die sich der Film auszeichnet. Es gibt so viel Dank für Andy, so viel Liebe von der North Shore Community, von der globalen Surf Community. Es gibt dieses Element, alle Dinge zu feiern; Die Höhepunkte von Andys Karriere, die Siege, die Weltmeistertitel, die Rivalität mit Kelly Slater. Aber nachdem sie mit den Regisseuren Steve und Todd Jones gesprochen hatten, haben sie deutlich gemacht, dass sie die ganze Geschichte erzählen wollten; was hinter diesen Siegen in und außerhalb des Wettbewerbstrikots vor sich ging.

“Wir haben kompletten Zugang erhalten”, erzählte Steve. “Niemand hat etwas zurückgehalten. Bruce und Lyndie sagten allen, dass sie alles frei raus erzählen sollten. Keine Einschränkungen. Da ist zum Beispiel die letzte Aufnahme aus der Mailbox von Andy an Lyndie aus Dallas im Film. Es ist schwer dies zu hören.”

 

“But it was also simple in some regards, that Andy was volatile and inspiring all in one”

 

Es ist die Inspiration von Andy Irons und seinem Vermächtnis, die im Verlauf der Doku so greifbar ist und den Rest der Ereignisse, die sich abzeichnen, untermauert. Und man fühlt die Angst vor jedem Rückschlag in Andys Nüchternheit. Aber da ist so viel mehr unter dem Mikroskop; Eine strenge Untersuchung von Andys bipolarer Störung, für den Anfang, ist etwas, das vorher nicht berührt wurde und definitiv noch nie so gesehen und so offen angesprochen wurde. Es geht nicht darum anderthalb Stunden, Schuldzuweisungen zu machen, noch geht es darum, professionelles, wettbewerbsorientiertes Surfen im evangelikalen Licht zu betrachten. Es geht nur darum, zu erklären, dass Freesurfen Andys Katharsis war. Näher ist man Andy Irons noch nie gekommen und noch näher haben ihn wohl nur diejenigen erlebt, die ihn persönlich kannten. Es ist eine Geschichte, die durch die liebevollen Augen derjenigen erzählt wird, die Andy Irons am nächsten waren, aber auch von denen, die keine Angst haben, genau die Dämonen anzusprechen, die ihn geplagt haben. Bruce verteilt keine Schläge auf seinen Bruder, aber untermalt den ganzen Film mit einer Art der Feierlichkeit des Lebens seines Bruders.  Es ist ein roher und kraftvoller Film und dient gleichzeitig als emotionale Ehrung und Feier einer der schimmernsten Söhne des Surfens. Es ist eine Form der Therapie für alle Beteiligten, Familie, Freunde und Publikum gleichermaßen. Wenn man etwas aus dem Film mitnimmt, dann sind das die Gefahren des Drogenmissbrauches und die Inspiration, jeden Tag in vollen Zügen zu genießen und Wert zu schätzen.

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Wellen Trenner Ende