Surfen lernen auf Fuerteventura

“Regen – ernsthaft jetzt?!”, dies war wohl die am meist verbreitetste Reaktion am heutigen Morgen. Ein grauer, Wolken verhangener Himmel und Bindfäden – nicht ganz das, was man sich für den Surfurlaub auf Fuerteventura wünscht. Also wurde erst einmal ausgiebig gefrühstück und die Blicke verfinsterten sich immer mehr, als es Richtung Mittag ging.

Doch was war das? Ein erster kleiner blauer Fleck am Himmel … ein erster Sonnenstrahl … und auf einmal riss der Himmel auf und wir hatten wieder das Traumwetter, was wir uns schon am Morgen hier auf der Insel im Urlaub gewünscht hätten. Am Strand angekommen fanden unsere Surfkurse schöne Bedingungen vor. Es war etwas kleiner als gestern, die Wellen brachen etwas sanfter und waren nicht ganz so kraftvoll, was unseren Surfschülern sehr entgegenkam. Leichter Offshore-Wind und ein Warm-up von und mit Dani? Was will man eigentlich mehr … na dann mal ab in die Wellen. Also wurden unsere Surfschüler in kleine Gruppen zu je fünf Personen mit einem Surfcoach aufgeteilt.

“Improvement of the take-offs” (Jordi)

Es ging daran den Take-off, die Aufstehbewegung beim Surfen, zu verbessern. Jordis Tipp für seine Gruppe war heute “calm down and do what you have to do!” Auf gut deutsch: “Ihr wisst, was zu tun ist, also relaxed ein wenig und dann wird das schon!” Gesagt, getan und ohne Stress und damit auch ein wenig entspannter, ging es wieder ins Wasser und wie man auf den Fotos sehen kann, wurden tolle Wellen abgeritten.

“Super nice – and they caught a lot of waves” (Dani)

Dani war heute mit unserer Family unterwegs und besonders bei Daniel und Carina hat es heute klick gemacht. Es wurde an der richtigen Position der Hüfte gearbeitet, denn mit der richtigen Hüftdrehung, kommt man schneller in die richtige Position auf dem Board.

“The importance on pushing onto the front foot” (Pablo)

Zum Nachmittag hin traf ein weiterer, größerer Swell auf die Küste Fuerteventuras. Es brachen an der äußeren Sandbank relativ große Wellen, was jedoch super für unsere Surfschüler war, denn aufgrund dessen konnten sie super lange das Weißwasser surfen und an ihrem Take-off arbeiten. Für Turns war es jedoch fast ein wenig zu schnell heute. Somit wurde fleißig daran gearbeitet, kleinere Fehler auszubügeln. Vor allen Dingen wurde geübt, immer den Kopf zu heben und nicht nach unten auf die Brettspitze des Surfboards zu schauen. Also immer dran denken “Kopf hoch” ihr Lieben. Laut Pablo stach besonders Blerta heute heraus. Sie verstand es meisterhaft Druck auf den vorderen Fuß zu geben und hat sich heute super verbessert.

“He is a warrior” (Morti)

Auch unser kleinster Surfkursteilnehmer, Leo, hatte heute viele Erfolgserlebnisse und sorgte für einen Schreckmoment, als er eine größere Welle surfte, einen Wipe-out hatte und in die Waschmaschine geriet. Er blieb einige Momente länger als erwartet unter Wasser, tauchte wieder auf und hatte ein riesengroßes Lächeln im Gesicht. Da fiel unseren Coaches nichts anderes ein, als das folgende Urteil zu fällen: “He is a warrior – ein wahrer Krieger der Kleine!”

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