Nachhaltigkeit ist ein Thema, mit dem wir uns heutzutage alle beschäftigen sollten. Vollkommen nachhaltig zu leben oder nachhaltig zu reisen ist kaum machbar. Jedoch gibt es ein paar Dinge, die insbesondere wir Surfer beachten können. Besonders durch die Naturverbundenheit, die wir schließlich mit dem Ozean und dem Strand haben, fühlen wir uns automatisch noch ein Stückchen verantwortlicher für unsere Umwelt. Hier haben wir ein paar Dinge für Surfer zusammengefasst, die euch helfen können etwas umweltbewusster zu Handeln.

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1. Benutze nachhaltige und biologisch abbaubare Sonnencreme und Zink

Sonnenschutz ist wichtig, um unsere Haut zu schützen. Verzichten sollten wir darauf nicht, aber das ganze sollte am besten nicht auf Kosten der Umwelt sein! Die chemischen Inhaltsstoffe der Sonnencremes schaden nämlich vor allem den Korallenriffen. Da es auch keine Lösung ist sich nicht einzucremen, könnt ihr zumindest auf die umweltfreundlicheren Varianten zurückgeifen. Bei den Produkten von Suntribe wird komplett auf Zusatzstoffe verzichtet. Einzig Kokosöl, Bienenwachs und Zinkoxid ohne Nano-Partikel als UV-Filter werden hier verwendet.

 

 

Suntribe Bio-Sonnencreme

2. Achte auch beim Wax auf umweltvertäglichere Varianten

“Nur ein bisschen Wax macht ja nichts!” Leider schon. In unseren geliebten Sticky Bumos, Sexwax &Co. sind leider einige Chemikalien verarbeitet. So ganz ohne geht es zwar leider nicht, aber dennoch gibt es einige Hersteller, die versuchen das Wachs so ökologisch und organisch wie möglich zu gestalten. Dazu gehören zum Beispiel Rob Machados Organik Blend oder Matunas’ Organic Wax. Viele weitere etablieren sich gerade im Waxmarkt – wir freuen uns auf neue umweltfreundliche Waxinnovationen =)

 

3. Augen auf beim Surfboardkauf – es geht auch Second Hand

Wir lieben Surfboards – am liebsten ganz viele, ganz unterschiedliche. Ein neues Surfboard kann auch verdammt glücklich machen, aber leider sind unsere Lieblingsbretter nicht unbedingt nachhaltig. Natürlich gibt mittlerweile auch Materialien die umweltfreundlicher sind, aber habt ihr schon mal über ein Secondhand Surfboard nachgedacht? Beispielsweise werden bei einem 6‘0er Shortboard  im gesamten Lebenszyklus (Herstellung, Reperatur, Müll) rund 600 lbs CO2 emittiert. Also warum nicht erst mal nach Secondhand Brettern schauen, bevor man sich ein Neues anschafft?! =)

 

holz

used surfboards

4. Surfbretter aus Holz als Alternative

Habt ihr schon mal über ein Surfboard aus Holz nachgedacht? Das ist auf jeden Fall eine umweltfreundlichere Variante für die schönste Beschäftigung der Welt =) Mittlerweile werden auch vereinzelte Workshops angeboten, bei denen man sich sein Holzbrett selber bauen kann. Hier wird mit Balsa Holz, Buchholz oder weiteren Holzarten gearbeitet. Doch wie bekommt man die Bretter so schön leicht? Wie auch beim Schiffsbau wird das Blank als Hohlkörper gebaut. Stabilität bekommen die Bretter durch Längs- und Querspanten innerhalb des Bretts. Natürlich muss am Ende auch ein Glassing und Finish gemacht werden. Auch wenn hier nicht zu 100% nachhaltig gearbeitet werden kann, werden bei dieser Bauvariante des Surfbretts deutlich weniger Schadstoffe ausgestoßen.

5. Beach Clean Ups

Eine Sache, bei der ihr einfach immer helfen könnt Ist Beach Clean Ups zu unterstützen. Vielleicht organisiert ihr doch auch einfach mal eins an eurem Lieblingsbeach, denn sobald der Stein einmal ins Rollen kommt, finden sich sicher immer ganz viele engagierte Surfer, die helfen wollen unsere Strände sauber zu halten. Aber auch generell könnt ihr darauf achten, Plastik zu vermeiden, euren Müll mitzunehmen oder gar erst weniger Müll zu produzieren. Das schöne an den Beach Clean Ups ist nicht nur, dass der Strand wieder sauber wird, sondern macht es auch Spaß zusammen zu helfen!

Beach Clean up Fuerteventurra

6. Nachhaltige Neoprenanzüge – machs wie Patagonia

Gerade in kälteren Gewässern brauchen wir Neoprenanzüge, damit der Körper während des Surfens warmgehalten wird und nicht auskühlt. Doch so richtig nachhaltig ist auch Neopren nicht. Da hat die Firma Patagonia es vorgemacht und die ersten Neoprenanzüge aus der Wüstenpflanze Guyale hergestellt, welche fast komplett Erdöl frei sind. Also vielleicht habt ihr ja Lust beim nächsten Neokauf doch mal ein paar Euro draufzulegen und dafür etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Auch wichtig: kaputte Neoprenanzüge können repariert werden! Es muss also nicht gleich ein neuer her, wenn ein kleines Loch in dem Wetsuit ist. Oder ihr spendet eure alten Neos, damit sie für andere Zwecke verwendet werden können =)

7. Worauf wir Surfer noch achten können

Neben nachhaltigen Surfbrettern und Neoprenanzügen gibt es noch ein paar mehr surfspezifische Dinge, auf die wir Surfer achten können. Soll es zum Beispiel ein neuer Bikini sein, dann schaut euch doch mal die Modelle von Zealous an. Da mit Nachhaltigkeit ja nicht nur Umweltschutz, sondern auch faire Arbeitsbedingungen gemeint sind, legen die Mädels von Zealous da besonders viel Wert drauf – das ganze natürlich zusätzlich zu einem Bikini, der nicht nur gut aussieht sondern auch bombenfest hält :) Auch werden mittlerweile Finnen und Pads aus dem ganzen Müll, der im Ozean gesammelt wird, produziert. Das nennen wir doch mal ein gelungenes Recycling! Achtet einfach beim Kauf von neuen Finnen oder dergleichen, ob es die auch recycelt gibt :)

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