DrySurf

Heute blies der Wind unseren Surfern um die Ohren, die Sonne schien auf die Beginner herab und forderte große Motivation. Surfen lernen auf Fuerteventura ist halt nicht immer einfach, aber wenn man es hier kann, dann surft man die Wellen in anderen Ländern mit Leichtigkeit. Unsere Coaches begaben sich in den frühen Morgenstunden auf Wellensuche mit dem Intermediate- Kurs und landeten an der Westküste am Waikiki- Beach. Dort rollten 3 Meter Windwellen in die kleine Bucht herein…die werden dann in ein paar Jährchen gesurft! Mit unserem Surflehrer Dani ging es mit dem Surfbus zurück zur Surfschule und die DrySurf- Boards wurden ausgepackt. Was ist das genau? Wie funktioniert das? Die Erklärung folgt!

Auch für die Beginnerkurse in den Mittagsstunden waren die Bedingungen heute zu windig um sich mit den Softboards in die Wellen zu schmeißen. Der eine Surfkurs wagte sich dennoch an den Strand in El Cotillo und surfte die langen Weißwasserwellen mit den ersten Turns ab. Sie hielten die Stirn gegen den Wind und hatten durchaus ein gutes Workout in den heutigen Bedingungen. Hände hoch, das war eine starke Leistung!

Zum Glück war unser Carver- Pro Jordi heute dabei. Deswegen gab es ein aktives Alternativprogramm zum Surfen: super weiche, bewegliche Skateboards kamen zum Vorschein und die Straßen El Cotillos wurden abgeskatet. Durch die Achsen der Skateboards lassen sich die fahren wie Surfboards und es ist daher ein optimales Training für das Turnen im Wasser. Denn hat man den Take- Off einmal verinnerlicht möchte man natürlich seitlich die Welle abfahren. Während des Carvens bewegt sich der Körper ähnlich wie auf dem Surfboard, das heißt die Arm- und Rumpfbewegungen und die Gewichtsverlagerung können optimal trainiert werden. Und das Beste ist: Morgen kann das alles im Wasser ausgepackt werden!

Natürlich war das noch nicht alles und zum Schluss durften alle unsere Surfcamper sich mit den DrySurf- Boards bekannt machen. Die Bretter haben den gleichen Shape wie unsere Surfboards und stehen auf einer flexiblen Feder, das heißt die sind relativ wackelig – genau wie das Surfboard auf dem Wasser. Hiermit lassen sich Take- Offs auf einem beweglichen Untergrund üben und die Tiefenmuskulatur für Beine und Oberkörper trainieren. Die ganze Zeit über wird die Muskulatur durch das ständige Ausbalancieren und Gleichgewicht halten beansprucht. Beim DrySurf wird die Gleichgewichtsverlagerung auf dem Board geübt, die man auch im Wasser haben muss, um beispielsweise schneller zu werden – das Gewicht muss also auf das vordere Bein. Möchte man einen Turn machen, dreht sich der Oberkörper mit und das Gewicht verlagert sich zur gleichen Zeit. Wenn man also mal wellenlose Tage oder wie wir heute, etwas zu viel Wind hat, kann man trotzdem seine Surfskills auf Fuerteventura verbessern. Ein Hoch auf diese cleveren Erfinder!

Heute lassen wir den Tag ganz entspannt bei unserer leckeren Burgernight ausklingen..und vielleicht statten wir mal wieder dem Schweizer einen kurzen Besuch ab?

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Wellen Trenner Ende