Lachen im Surfkurs

Heute mussten sich unsere Surfschüler entscheiden, ob sie ein Freund oder ein Feind der WIndwellen sind. Der Wind nämlich ist der Hauptgrund für das entstehen von Wellen, die wir dann wenn sie am Strand oder am Riff ankommen, absurfen können. Streift er die Wasseroberfläche entsteht eine Reibung, die die Form des Wassers verändert. Die Größe der Wellen ist dann davon abhängig auf welcher Fläche und vor allem wie Strak der Wind über die Wasseroberfläche weht. Die einzelnen Wasserteilchen im Meer fangen an sich zu bewegen und bringen wiederum die nächst liegenden Teilchen in Bewegung. Auf dem offenen Meer entsteht dadurch eine Welle. Durch den aufkommenden Wind (onshore oder Offshore) werden die Wellen in eine Richtung “bewegt” und ein Wellenkamm entsteht. Durch die Schwerkraft beziehungsweise die Erdanziehung werden die Wassermassen nach ihrem Höhepunkt wieder ins Wellental gezogen. Am Piek beginnt die Welle zu brechen und das Weißwasser entsteht.

Für heute gab es einen großen Swell mit Onshore- Wind, das heißt der Wind hat die Wellen “zum Glück” ein wenig gedrückt. Unsere Intermediates machten sich daher auf in Richtung Corralejo und stellten sich dem Swell an der Ostküste in El Morro. Mit genügend Respekt dem Meer gegenüber paddelten sie hinaus und bezwangen die herein rollenden Wellen gekonnt. Ein schneller Take- Off im Weißwasser bliebt unverzichtbar und mit viel Geschwindigkeit wurden die ersten Turns gefahren. Unsere Surfschüler aus dem Surfcamp in El Cotillo nahmen sich die Tipps und Tricks von Coach Angie zu Herzen und legten eine interessante Session vor! Es war sicher nicht einfach, aber auch so ein Tag gehört zu dem Leben eines Surfers dazu. Ein sehr gute Leistung! :)

Die Beginnerkurse fuhren mit Surflehrer Cri und Miki an eine Bucht des Cotillo Beaches. Die Weißwasserwellen kamen in der Bucht an und sorgten für viel Aufstehen und ermöglichten die ersten gefahrenen Meter. Durch den Swell rollten sie konstant und mit viel Power in den Beach. Für Andi und Britta war es der erste Tag auf dem Surfbrett und man sieht ihnen an, dass die Wellen kein Problem waren. Sicheres Stehen und erste Frontside Turns standen auf dem Plan. Coach Miki war am Ende der Session zufrieden und ich glaube ein bisschen stolz? “Die Wellen waren heute kräftig aber der Kurs war super motiviert und surfte ab!” So etwas hören wir gerne im Office! :)

Morgen gehts es weiter, ein Prosurfer ist noch nie vom Himmel gefallen…obwohl man das von John John glatt denken könnte. Wenn ihr so etwas sehen wollt, schaut euch doch mal die Pipemasters an!

 

 

 

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Wellen Trenner Ende