Intermediatekurs am Riff

Nur Übung macht den Meister und das bedeutet sich immer wieder aufs Neue zu motivieren … Der Take-off, das Aufstehen auf dem Brett, ist der wahre Feind jedes Brettneulings bzw. der seines inneren Schweinehundes, den er immer wieder bezwingen muss. Immer und immer wieder müssen unsere Surfschüler, ob am Strand oder am Riff, diesen üben, allerdings nicht nur im Wasser, sondern auch an Land und das noch zwischen ganz vielen Sonnenanbetern. „Surfen ist 50 Prozent Paddeln, 45 Prozent Warten und nur 5 Prozent Wellenreiten“, das erklären unsere Surflehrer immer wieder – keine Warnung, sondern die Wahrheit.

Naja und in der Wirklichkeit angekommen fühlt es sich für unsere Surfschüler oftmals so an: “Ich soll beim Take-off meine Füße nämlich nicht irgendwie drauf stellen, sondern mit System: in die Mitte des Bretts, quer zur Fahrtrichtung, parallel, in leichter Kniebeuge. Dafür hat man gefühlte 0,2 Sekunden Zeit. In Wirklichkeit ist es weniger.” Dazu dann noch die Arme richtig positionieren und nach vorne – nicht nach unten schauen. Am Anfang ist das ganz schön viel und es kann ganz schön “nervig” sein. Aber irgendwann ist er da, dieser magische Moment und dieser geniale Tag, an dem man das “richtige Surfer-Feeling spüren kann“. Der Tag für die perfekte Welle!

Diesen konnten unsere Surfschüler im Aufsteigerkurs am Riff heute teilweise und immer mit einem Lächeln auf den Lippen erleben. Doch dazu mussten sie erst einmal ins Line-up paddeln, also an den Punkt, wo die Wellen brechen. Dort sitzen die Surfer auf ihren Brettern, gucken und warten auf ihren ersten Ritt. Unsere Coaches versuchen unsere Schüler hier immer noch ein wenig zu pushen und zu motivieren, ganz nach dem Motto: MINDESTENS EINE TOLLE WELLE SURFEN!

Und dann kommt sie auf unsere Surfschüler zu, die erste “echte, perfekte, tolle Welle. Sie baut sich langsam am Horizont auf und rollt auf sie zu. Derjenige, der am nächsten am Peak positioniert ist paddelt kräftig an, stützt sich im Richtigen Moment hoch und steht – der Take-off sitzt …  Das Wasser läuft über die Füße und man hat in dem Moment vielleicht noch ein wenig Mühe, die Balance zu halten. Das Brett wird von Sekunde zu Sekunde schneller, aber es fühlt sich verdammt gut an, so über das Wasser zu gleiten. Abspringen und den Kopf schützen nicht vergessen! Wenn man wieder auftauchst, dann schwimmt man auf der Welle des Glücks. Und schon ist man süchtig nach der legalsten Droge der Welt.

Willkommen im Club der Wellen-Junkies und Surfliebhaber. Willkommen in deinem Zuhause am Meer, hier auf Fuerteventura!

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Hier gibts die Fotos von heute!
Wellen Trenner Ende