Prominenter Besuch in unserem Surfcamp – NDR-Journalist Willem Konrad war gemeinsam mit seinem Freund Felix für zwei Wochen auf Fuerteventura. Diesen Urlaub musste er für knapp zwei Tage unterbrechen, um nach Düsseldorf zu fliegen, um dort dem diesjährigen Deutschen Fernsehpreis beizuwohnen, bei dem er im Format „Beste Information“ für seine neueste Reportage „Panama Papers – Im Schattenreich der Offshorefirmen“ nominiert wurde. Diesen Preis durfte er am Abend des 2. Februar dann tatsächlich gemeinsam mit seinem Team entgegennehmen.

Dies ist nicht die erste Reportage, die Willem sein eigen nennen darf. Immer wieder sieht man Sportreportagen von ihm, so auch die Surferdokumentation „Sea Surf Sex“ aus dem Jahre 2013. Hier hat er vier deutsche Surfer begleitet: Tim Schubert, Janni Hönscheid, Sebastian Steudtner und Nic von Rupp. Die Drehs haben an vielen bekannten Surfspots Europas stattgefunden, wie Nazaré, Peniche, Biarritz und natürlich Fuerteventura.

Um euch einen Eindruck von Willem, seiner Arbeit und seiner Lust am Surfen zu vermitteln, hat er uns ein paar Fragen beantwortet.

1. Ist diese Doku aus einer persönlichen Motivation heraus entstanden?

Klar. Dauernd begegnet man Surfen im Alltag, meistens als Werbung in irgendwelchen Geschäften. Irgendwie hat mich zum Beispiel dieser Spruch “Life is better in board shorts” provoziert, weil ich dachte, so lebt hier bei uns zu Hause doch eh niemand. Das war dann auch die Ausgangsfrage des Films: “Gibt es Deutsche, die so Leben, wie es die Werbung verspricht?”

2. Hat dich die Doku dazu angeregt, selber surfen zu lernen?

Probiert habe ich es vorher schon ein paar Mal, aber leider immer ohne Coaching. Das war eine Katastrophe, obwohl selbst das Scheitern Spaß gemacht hat. Zwischen dem Erscheinen des Films und meinem ersten Kurs hat es dann noch ein paar Jahre gedauert, warum, weiß ich selbst nicht. Immerhin hatte mich Nic von Rupp sogar eingeladen mit ihm surfen zu gehen. Aber da hätte ich eh nur staunend am Strand gestanden.

3.Hat dich dein damaliger Besuch auf Fuerteventura dazu angeregt, selber zum Surfen zurück hierher zu kommen?

Nein, ehrlich gesagt nicht. Als ich damals hier war, ging gar nichts. Die Wellen liefen praktisch nicht und ich konnte mit Janni Hönscheid kein Surfen filmen. Wir haben dann Material von einem ihrer Indonesien-Trips verwenden müssen.

4. Wie bist du auf FreshSurf gestoßen?

Felix, mit dem ich hier war, hat nach Surfcamps im Januar gesucht und ist dabei auf euch gestoßen. Ihr seid im Internet leicht zu finden! Wahrscheinlich wegen der vielen Blogs, die ihr veröffentlicht. ;) Nachdem wir dann gebucht hatten, habe ich einem Kollegen aus unserer Redaktion von unseren Plänen erzählt und da hat sich herausgestellt, dass der auch schon dreimal bei euch war.

Wellen Trenner Ende