checking the spotSurfen ist eine der beliebtesten und schönsten Sportarten die man kennt. So einzigartig und einfach Surfen auch aussieht – es gehört tatsächlich so einiges an Wissen, Können und Übung dazu um so schwerelos auf den Wellen zu gleiten. Dazu gehören auch ein paar Grundregeln, die grundsätzlich jeder Surfer, egal ob Beginner oder Advanced, kennen sollte! Dabei geht es nicht nur um die eigene Sicherheit, sondern auch darum weder sich selbst noch andere in Gefahr zu bringen. Hier also die wichtigsten Ratschläge, wie ihr sicher durch’s Jahr surft:

1. Checke den Surf-Spot

Surfen unterscheidet sich nicht nur von Land zu Land, nein jeder einzelne Spot ist unterschiedlich. Daher ist es auch wichtig, sich bevor man sich in die Wellen stürzt, zuerst über den Spot genauer zu informieren. Welche Verhältnisse herrschen dort? Wo sind Strömungen? Wo sind Riffs oder Felsen? Lauern sonstige Gefahren? Ein guter Tipp ist es immer sich an einen Local zu wenden oder an Surfer direkt am Spot. Eine gute Faustregel ist auch, immer nur dort ins Wasser zu gehen, wo bereits schon andere Surfer sind.

4. Know your Limits!

Wie bei jedem anderen Sport ist es wichtig, seine eigenen Grenzen zu kennen. Nicht bringt dich und auch andere mehr in Gefahr, als wenn du dein eigens Können nicht richtig einschätzt. Hör auf dein Bauchgefühl! Wenn die Wellen zu groß sind oder du ein ungutes Gefühl hast bei einem Spot, setzt eine Runde aus. Better safe than sorry!

2. Checke dein Equipment

Verträgt dein Board noch etwas Wachs? Sitzt die Leash und die Finnen deines Boardes fest?

5. Die Bedeutung der Flaggen

An vielen Stränden, wirst du Flaggen vorfinden, welche dich sofort über die Verhältnisse im Wasser informieren. Diese solltest du nicht nur kennen, wenn du im Meer baden möchtest, sondern auch als Surfer. Eine Rot-Gelbe Flagge bedeutet, dass das Baden erlaubt ist und ein Rettungsschwimmer den Strand bewacht. Eine Gelbe Flagge bedeutet, dass das Schwimmen erlaubt ist, wenn auch aufgrund der Wellen vielleicht etwas erschwert ist. Eine Rote Flagge bedeutet als Schwimmer, dass man hier nicht ins Wasser gehen soll bzw. wenn man geht, dann auf eigene Gefahr. Meist ist die Ursache große Wellen oder starke Strömungen. Für einen geübten Surfer kann eine rote Flagge daher auch ein gutes Zeichen zum Surfen sein – natürlich auch auf eigene Gefahr.

3. Wie sind die Verhältnisse

Wann sind die besten Bedingungen am Tag. Schau auf jeden Fall bei Magic Sea Weed nach, wie der Forecast für den Spot ist. Check auch, wie sich die Verhältnisse in den nächsten Stunden laut Prognose verändern sollen. Grundsätzlich sollten die Bedingungen immer am Spot selbst noch beobachtet werden und sich nicht nur auf Prognosen verlassen. Auch hier bietet es sich an, einen Surfer vor Ort zu fragen, der gerade aus dem Wasser kommt.

6. Warm-Up

Ein gutes Warm-Up ist das A und O eines jeden Surfer. Welche Übungen und auch die Dauer des Warm-Ups unterscheidet sich bei jedem Surfer – wichtig ist nur, dass du dich aufwärmst, um einerseits Verletzungen und Zerrungen vorzubeugen, andererseits auch um deine Muskeln aufzuwärmen um deine Bewegungen beim Surfen dynamischer und effizienter ausführen zu können.

lets go surfing

7. Zu zweit ist alles schöner!

Das gilt in gewisser Weise auch fürs Surfen. Als geübter Surfer ist es natürlich sich allein in die Wellen zu begeben. Wenn du allerdings noch nicht 100% sicher bist, ist es immer besser, noch jemanden an der Seite zu haben als allein zu gehen. So könnt ihr euch nicht nur gegenseitig Tipps geben und die Wellen beobachten, sondern im Notfall euch auch helfen oder Hilfe holen.

10. Don’t Drink and Drive

Die selbe Regel giltet auch fürs Surfen. Überraschender Weise beachten das vielleicht nicht alle oder gehen auch mit einiges an Restalkohol noch surfen – aber im Grunde passiert hier das selbe wie beim Autofahren. Die Reaktionsfähigkeit und Konzentration ist vermindert und auch das Urteilsvermögen ist getrübt. Das bringt nicht nur dich in Gefahr, sondern auch alle anderen im Wasser. Also lieber ein gemütliches After-Surf-Bier.

 

8. Surf Fair

Auch im Wasser gibt es einige Regeln, die man als Surfer beachten sollte. Grundsätzlich gilt, dass der Surfer der am nächsten bei dem brechenden Teil der Welle ist auch die Vorfahrt hat. Drop Ins sind absolut Tabu und auch um wartende Surfer herum zu paddeln um sich die beste Position zu sichern ist in den meisten Fällen absolut unfair. Surfen soll Spaß machen – daher sollte auch jeder jeden Respektieren und sich an die „Regeln“ halten.

11. Wasser, Wasser und nochmal Wasser

Als Surfer ist Wasser nicht nur essentiell wichtig zum Surfen, sondern auch um den Körper mit genug Flüssigkeit zu versorgen. Viel trinken lautet die Devise (Alkohol ist damit nicht gemeint)! Vor dem Surfen, während einer Pause und auch danach. Auch ein kleiner gesunder Snack kann nie schaden um deinen Körper mit genug Vitaminen zu versorgen.

9. Behalte dein Board unter Kontrolle und die anderen im Auge

Es kann schon einmal passieren, dass dir das Board bei einem Duck Dive oder einer Eskimo- oder Turtle-Rolle entgleitet. Absichtlich solltest du dein Board aber nie loslassen. Das Board könnte nicht nur andere Surfer hinter dir treffen, durch die Kraft der Welle könnte sich genau so die Leash lösen und du bist ohne Board mitten in den Wellen. Versuche daher immer am Board zu bleiben und nur dann dein Board loszulassen, wenn es wirklich nicht anders geht und du dich vorher versichert hast, dass kein anderer Surfer getroffen werden kann.

12. Use Protection

… die Rede ist von Sonnencreme, Sunblocker oder auch Surfhüten. Sonnenschutz ist wichtig um deine Haut zu schützen, also immer reichlich vor dem Surfen auftragen. Egal bei welchem Wetter!

Safety Rules fürs Surfen
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