Titelbild Skate Aid

Skaten, wie die Kids in den Halfpipes und Bowls in Deutschland – das wollte Titus Dittmann auch Kindern und Jugendlichen in Afghanistan, Algerien, Albanien, Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Indien, Kenia, Libanon, Mosambik, Palästina, Sudan, Südafrika, Tansania und Uganda ermöglichen.

Wie kam die Sache in’s “Rollen” ?

Im Jahr 2008 erfuhr Titus Dittmann von der Initiative „Skateistan“ und war sofort Feuer und Flamme.

„Was für ein grandioser Ansatz, mit Kids in einem derartig extremen Krisengebiet zu arbeiten.“

Daraufhin startete er in circa 40 Titusgeschäften eine Spenden und Sammelaktion – hier kamen zwei Tonnen Skateboards und 15.00 Euro für “Skateistan” zusammen und gemeinsam mit dem Gründer Oliver Percovich schafften sie es, die Lieferung aus dem Zoll in die Skateschulen zu liefern.

Ein Jahr später ist es so weit: nachdem Titus erste kleine Projekte in Afghanistan gestartete hatte, gründete er im Jahr 2009 die Stiftung skate-aid. Neben dem großen Hauptprojekt in Afghanistan, gibt es noch weitere Projekte in Afrika, Asien, Amerika und Europa. Hier arbeitet er mit verschiedenen Partnerorganisationen zusammen.

Projekte in Afghanistan

Das Ziel von skate-aid

„Skateboarding ist einzigartig, global und universell: Es kennt weder Grenzen noch Krieg, Hautfarbe oder Hass, arm oder reich. Bewegung und Körperbewusstsein werden auf einzigartige Weise mit der Möglichkeit der Selbstdefinition und Identifikation vereint.“

Unabhängig von sozialer Herkunft, Ethnie, Sprache, Nationalität oder Religion, soll allen eine echte Kindheit geboten werden. Während des Skatetrainings sollen Werte, wie Selbstvertrauen und Gemeinschaftsbewusstsein vermittelt und das Verantwortungsgefühl gestärkt werden.

Die Kinder strahlen beim Skattraining

„Es ist das erste Mal, dass sie Zuwendung erleben, dass jemand etwas für sie ganz alleine, zu ihrer puren Freude tut.“

Titus Dittmann hat es nicht nur geschafft, den Kindern etwas zu geben, dass ihnen Spaß macht. Sie sind Teil einer Gemeinschaft, in der es darum geht, aufeinander acht zu geben und Freude an einer gemeinsamen Sache – dem Skaten – zu haben.

Noch mehr über skate-aid und die Projekte auf der ganzen Welt, erfahrt ihr hier.

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