Ein Film über das Heranwachsen der Surfindustrie und die Liebe zum Surfen

Samstagnachmittag, der Swell spielt nicht mit und auch die Sonne hat sich heute noch nicht blicken lassen. Eigentlich ging auch der Abend gestern noch länger als geplant –  was eignet sich an so einem Tag besser, als mit einer kalten Coke oder einem frisch gepressten Orangensaft und kleinen Snacks auf der Couch einen guten Film zu schauen? Und wenn wir die großen Wellen schon nicht live vor Ort haben, wieso denn dann nicht auf der Mattscheibe? Es gibt viele Surffilme und wir haben einige geschaut… Wie wäre es dieses Wochenende mit:

Drift

Sydney, 1966: Die Brüder Jimmy und Andrew fliehen mit ihrer Mutter Kat vor ihrem gewalttätigen Vater aus Sydney. Nach einigen Tagen Autofahrt kommen sie an der südlichen Westküste Australiens und in dem kleinen Vorort von Adelaide, Seacliff, an! Nachdem Andy und Jimmy von der Küste aus das Line Up gesichtet haben steht für sie fest: Hier wollen wir bleiben! Noch einige Sekunden Überredungskunst und dann hat Andy auch seine Mutter überzeugt, in Seacliff zu bleiben.

Die beiden Brüder leben ihr Leben im typischen Surflifestyle und verbringen jede Minute, in der sie nicht arbeiten müssen, mit dem Wellenreiten. Andy arbeitet nebenbei in der Surfindustrie. Als er den Surffotografen JB und seine Begleitung Lani kennenlernt, entdeckt er eine neue Chance.

 

Eine Idee, die alles verändert

Andy entdeckt die Möglichkeit mit dem Surfsport in die Industrie einzusteigen. Zusammen mit seiner Mutter, seinem Bruder Jimmy und einem Freund entwirft er Surfboards und die ersten Wetsuits.

„Tolle Brandung! Traut ihr euch nicht rein? Ist heute ziemlich frisch, oder?“

Jimmy geht trotzdem surfen und bald bemerken auch die anderen Bewohner von Seacliff, welche Vorteile die neuen Surf-Produkte mit sich bringen, sodass Kat immer mehr Wetsuits anfertigt und Andy auch schon bald die ersten selbst geshapten Boards verkauft. Der Geschäftsalltag hält aber niemandem vom Surfen ab:

“Wenn Wellen sind, surfen wir! Wenn flaute ist, arbeiten wir..”

Klingt vielleicht ein bisschen wie eine Doku über O’Neill, ist aber deutlich unterhaltsamer, denn es geht natürlich nicht nur ums Surfbusiness. Neben den spektakulären Surfsequenzen hält der Film auch einiges an spannenden Konflikten, wie Stress mit der einer anderen Surf-Crew, der Biker-Gang aus Seacliff, Drogen und – natürlich – der Liebe bereit – alles, was ein Sonntags-Blockbuster eben so braucht.

 

Noch einmal zusammengefasst

Der Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht,  hat alles, was ein Surffilm mit sich bringen sollte: Die klassische Surf-Requisiten, wie bunt bemalte VW-Busse, wunderschön geshapte Boards und die typische Surf-Mode, so wie Unterwasseraufnahmen und die Bilder von den Rides auf den größten Wellen bringen uns das Surfgefühl nach Hause, sodass wir eigentlich in Wetsuit auf der Couch sitzen – entschuldigt – stehen und die Wellen selbst surfen wollen. Aber erstmal machen wir jetzt Popcorn :)

Wellen Trenner Ende