Habt ihr schon mal Leute gesehen, die ihre Snowboards packen und damit die Sanddünen herunterrasen als wären sie im Powder in der Schweiz? Sieht witzig und verrückt aus, aber scheint jede Menge Spaß zu machen!

Sandsurfen/Wüstensurfen oder auch Sandboarding hat seine Anfänge in den frühen 60ern nördlich von Malibu, wo Surfer an flachen Tagen Abwechslung suchten und so einfach auf ihren Longboards Sandberge heruntersurften. Sandboarding gilt als Extremsport und bedarf einer Menge Kondition und Kraft – schon allein um das Brett die großen Sandberge hochzuschleppen! Im März 2006 wurde es offiziell als Extremsport anerkannt nach dem ersten Sandsurfing Turnier, das vom Thrasher Magazine, Skateboarder Magazine und DC Shoes gesponsort wurde. 
 
In der Regel benutzt man ein Sandboard mit Bindung dafür; viele Sandboarder bevorzugen es aber, nicht am Board angekettet zu sein. Im Gegensatz zum Snowboard ist das Sandboard aus viel härterem Material und meist wird die Unterseite des Brettes eingewachst um besser im Sand gleiten zu können. Bei steileren Sandbergen funktionieren auch Snowboards ganz gut.
Josh Tenge, professioneller Sandboarder und vierfacher Turniergewinner hält momentan unter anderem den Weltrekord im weitesten Backflip (ca. 15 Meter!). Erik Johnson hält den Weltrekord für Geschwindigkeit auf einem Sandboard mit 82km/h.

Was passiert nun, wenn man das Snowboard/Sandboard gegen ein Bodyboard austauscht? Auf diese Idee kamen nun ein paar Jungs aus Neuseeland und wir müssen zugeben – sieht gut aus! Neben Bodyboards versuchten sie auch auf Luftmatratzen und aufblasbaren Flugzeugen die Sanddünen zu surfen und "it looks like a hell of fun", wie die Neuseeländer sagen würden.

 
SWEET AS, Jungs!

 
 
Ps. Auch die Sanddünen südlich von Corralejo hier auf Fuerteventura eigenen sich hervorragend zum Sandsurfen :)
 
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