BLOG-14.08.

"We have the best weed in town (and we are giving it away)" – Wer diesen Werbeslogan von Patagonia liest, denkt vermutlich erst mal an Marihuana, liegt damit aber vollkommen falsch. Gemeint ist damit nämlich ein Neoprenanzug, der aus der Wüstenpflanze Guyale produziert wird und damit fast Erdöl-frei ist und zudem 30% dehnbahrer ist, sofort trocknet und eine länger warm hält.

Mehrere Jahre lang hat das Unternehmen gebraucht, um den umweltfreundlichen Wetsuit herzustellen. Normalerweise werden Wetsuits aus Neopren, einem Erdöl-basierten Gummimaterial, in einem sehr giftigen Herstellungsprozess gefertigt. Nachdem Patagonia unterscheidliche Materialien wie Wolle getestet hatte, bemerkten sie schnell, dass ein Alternative gefunden werden muss um die Verwendung von Neopren zu minimieren.

In Kooperation mit dem amerikanischen Unternehmen Yulex, das auf pflanzlicher Basis Bio-Kautschuk herstellt, entwickelte Patagonia ein einzigartiges Material, das es ermöglicht, einen Neoprenanzug auf 60% Guayule-Basis (und 40% Neopren) zu produzieren. Ziel des Unternehmens ist es, das Material so weiterzuentwickeln, dass die Neoprenanzüge am Ende auf 100% Pfalnzenbasis produziert werden können. Die Wüstenpflanze Guayule wird im amerikanischen Südwesten ohne den Einsatz von jeglichen Pestiziden angebaut und ist damit im Vergleich zur Herstellung von herkömmlichem Neopren sehr ökoligisch.

Patagonias Ziel ist es, auch andere Wetsuit-Hersteller anzuregen, mit dem ökologischen Material zu produzieren und macht deshalb auch kein Geheimnis aus der Formel des Materials und bieten sie öffentlich und frei an.

Wer Interesse an einem solchen Neoprenanzug hat, kann sich diese auf der Webseite von Patagonia anschauen und bestellen.

Hier noch ein kleines Video zum ersten Neoprenanzug auf Pflanzenbasis:

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