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Die zwei erfahrenen Fischer aus Norddeutschland stellen sich dem wohl größten Abenteuer ihres Lebens.

Geschmeidig schleudern sie ihre Köder in die aufgewühlte See. Ursprünglich zum Wellenreiten auf dem Island gelandet, haben sie es nun auf den König der Meere abgesehen, den gemeinen Kanarischen Gelbflossentuhn. Ausgemergelt von zu viel Sonne und zu wenig Schlaf beharken sie seit Stunden die Hafeneinfahrt von El Cotillo. Unter den leidenschaftlichen Anfeuerungsrufen der Dorfbewohner, werden die beköderten Leinen immer wieder weit hinaus ins blaue Ungewisse katapultiert.
Die Luft vibriert, die Spannung ist greifbar, als sich scheinbar aus dem Nichts das Meer hinter dem Köder zu teilen beginnt. Ein heftiger Ruck an der Leine – das Wasser scheint förmlich zu explodieren.
Mit aller Kraft stemmen sich die zwei tapferen Petrijünger gegen die aufbrausende Urgewalt der Bestie.
Die Stunden vergehen. Mittlerweile sind auch die Bewohner der benachbarten Inseln sowie einige Zaungäste vom spanischen Festland vor Ort.
Das Gerät hält. Ein ums andere Mal bäumt sich der Fisch auf, flüchtet vehement Richtung offene See. Doch es hilft nichts. Nach unzähligen Stunden schwinden seine Kräfte.
Unter den liebevollen Blicken der weiblichen Dorfschönheiten gewinnen die zwei Krieger Meter um Meter. Dann ist es soweit: Das beeindruckende Tier zeigt Flosse. Er legt sich auf die Seite und kapituliert. Der Kampf ist entschieden. Ermattet von den Strapazen ziehen Basti und Kristian das Ungetüm an Land.
Und dann tun sie, was sie eigentlich am besten können. Kristian schießt schöne Fotos, woraufhin Basti das leckere Fischfilet in der Küche des Surfhouses für die hungrigen Surfschüler zubereitet.

Wellen Trenner Ende