Diesen Sonntag haben wir für euch ein kleines Interview mit Liza, die nun schon zum 2. Mal hier bei uns auf Fuerteventura war und schon wieder nach Fügen für ihren nächsten Surfturlaub ins wunderschöne Cotillo schaut…

Interview-Liza

Hi Liza! Danke, dass du dir kurz Zeit für uns nimmst!

Die meisten Surfer fallen nach ihrer Zeit am Meer immer in die schlimme „After-Surf-Depression“. Hast du dieses Phänomen auch erfahren und wenn ja, was hast du dagegen getan?

Leider ja! Das ist leider auch nichts Neues mehr. Da hilft eigentlich nichts als sofort vom Flieger zu den lieben Daheimgeblieben zu fahren, sich aufs Dach zu setzen und vom und übers Surfen zu reden! Meistens endet der erste Abend dann auch mit einem Surffilm/Video, was die Sehnsucht leider dann nur schürt und den ersten Morgen mit Aufstehschwierigkeiten beginnen lässt, weil man sich fragt „für was denn aufstehen wenn nicht für die Wellen?“ Dieses Mal war es auch echt keine leichte Nummer – hab das Gefühl, das wird immer schlimmer ;) Wenn man aus Cotillo kommt, dann kommt neben dem Gefühl des Missens hier in Berlin auch einfach noch die Hektik und Enge der Stadt hinzu.  Also nix wie ab aufs Tempelhofer Feld, Himmel sehen, Weite spüren, draußen sein, Ruhe finden!

Was die Rettung diesmal war, war, dass ich auf dem Feld unheimlich viele Leute gesehen habe, die mit Ihren Boards Longboarden, Kiten, Windsegeln…und das ganz ohne Wellen. Irgendwie absurd auf dem Asphalt aber irgendwie auch ein wenig Zuhause…Und zack hab ich meine Aufgabe für das nächste halbe Jahr gefunden, ich fang jetzt an mit dem Longboarden – irgendwas muss ich machen auf dem Brett.

AH UND ALLERBESTES ALLHEILMTTEL IST HEIMKOMMEN UND SICH SOFORT MIT DER PLANUNG FÜR DEN NÄCHSTEN TRIP BESCHÄFTIGEN UND FLÜGE BUCHEN!

Das Surf-Fieber hat dich ja jetzt auch schon zum zweiten Mal gepackt – was genau hat für dich denn den Ausschlag gegeben, wieder nach Fuerteventura zu kommen?

Man sagt ja entweder man liebt Fuerteventura oder hasst es, guess what I do! Fuerte bedeutet einfach Ruhe, gute Wellen, tolle Buchten und Strände, super Klima und mittlerweile Menschen, die ich ins Herz geschlossen habe. Ankommen in Porto war ein wenig wie heimkommen, obwohl es erst das 2. Mal war, dass ich auf der Insel gelandet bin!

Erzähl uns ein bisschen von deiner bisherigen „Surfkarriere“ – wo warst du das erste Mal im Wasser und wann hat dich die Sucht erwischt?

Zum ersten Mal im Wasser mit Brett war ich 2011 in Frankreich und ehrlich gesagt war das auch der Moment in dem es um mich geschehen war, seit dem will ich in meiner freien Zeit eigentlich nichts anderes mehr als Surfen gehen! Ich habe meine Verbindung zum Meer & den Wellen schon immer gespürt, aber irgendwie wussten wir nie was miteinander anzufangen. Seit meinem ersten Tag mit Surfbrett im Wasser weiß ich es!

Fürs Surfen ist eine gewisse Paddelpower essentiell. Hast du dich besonders auf den Trip nach Cotillo vorbereitet?

Nicht wirklich, die Idealvorstellung ist immer schwimmen zu gehen vorher oder – noch besser – zu paddeln, leider schaffe ich das aber meistens nicht! Was mir aber natürlich hilft ist, dass ich ohnehin regelmäßig Laufe und Kraftübungen für die Arme mache. Zum Ausgleich mache ich dann noch unregelmäßig Yoga.;) Ich glaube Ausdauersport ist die einfach die halbe Miete…

Und glaubst du, dass du je wieder ohne Surfen Leben kannst?

NEIN!!! Tendenziell richte ich mein zukünftiges Leben eher so aus, dass ich die Möglichkeit habe irgendwann neben meinem Job jeden Tag surfen zu gehen, wenn ich will!

Du warst ja diesmal auch schon viel Surfen ganz unabhängig vom Kurs – hast du ein paar Tipps für unsere Leser, die eventuell zum ersten Mal ohne Betreuung losziehen wollen?

WATCH, LISTEN TO YOURSELF, KNOW YOUR LEVEL & LIMITS, KNOW THE RULES AND HAVE FUN!

Eine Frage noch zu FreshSurf: Du hast ja schon zum zweiten Mal bei uns im Surfhouse gewohnt – wie hast du die Atmosphäre wahrgenommen?

Sehr entspannt! Das liegt natürlich auch immer an den Menschen mit denen man dort zeitgleich lebt. Ich mag das Surfhouse sehr gerne, vor allem die erste Etage! Grund hierfür ist, dass es sich eher wie eine ungezwungene WG anfühlt als ein Hostel, Hotel oder ähnliches. Gemeinsam Essen, lachen, chillen und wenn man seine Ruhe will, bekommt man sie auch! Dadurch, dass ich mich zumindest abends selbst versorgt habe, fühlt es sich für mich mehr wie wohnen als gastieren an. Aber auch wenn man den Rundumservice in Anspruch nimmt und sich abends von Micha bekochen lässt, fühlt man sich doch wie Zuhause.

Was unterscheidet für Dich FreshSurf von anderen Surfschulen?

Die Möglichkeit, ganz individuell und auch kurzfristig Angebote annehmen zu können. Ich buche meist recht kurzfristig, wenn ich surfen gehe, will ich mich nicht immer von vornherein zu sehr festlegen und auch mal kurzfristig entscheiden ob ich nebenbei noch Yoga mache, ob ich evtl. noch zusätzliche Kurse buchen möchte oder, oder … FreshSurf war immer super flexibel und ist auf meine „nur nicht zu sehr festlegen Attitüde“ immer sehr eingegangen und das bezieht sich auf das ganze TEAM! In anderen Schulen gibt es oftmals nur entweder oder. Mein Eindruck: das Team scheut keine Kosten und Mühen um auf jeden seiner Gäste einzugehen. That makes it special!!! DANKE DAFÜR!

Und kommst du bald wieder zu uns oder zieht es dich für deinen nächsten Surftrip in andere Gefilde?

So wie es jetzt gerade aussieht, werde ich kommenden Februar/März wohl noch einmal für etwas länger nach Fuerte kommen, um mit den lieben Menschen, die ich hier in mein Herz geschlossen habe zu surfen und noch die vielen weiteren Plätze, an denen ich noch nicht war, zu entdecken und zu surfen! CAN'T WAIT! Sicherlich geht’s in Zukunft noch an viele andere Orte aber Fuerte wird immer ein wenig wie Zuhause sein und ich werde sicher immer wieder mal vorbeikommen.

Und jetzt darfst du gerne noch ein paar Worte an Freunde, Familie oder auch vollkommen Unbekannte richten J

Leslie, Miri, Maria, Meike, Anke, Birgitt, Tomi, Toby, Tina, Sophie, Sarah, Steff, Andy: ES WAR MIR EIN FEST!!!

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Wellen Trenner Ende