tao-schirmacher-surf-and-style-muenchen-copyright-flo-hagena

Wer kein Meer vor der Tür hat, wie wir, muss andere Wege finden auf Wellen zu kommen. Eine Möglichkeit ist auf eine Stationary Wave zu steigen. Dies haben am Sonntag, den 12. August, zum dritten mal die Profis getan auf der weltweit größte künstliche stehende Welle am Münchner Flughafen unter den Augen von 25.0000 Zuschauern.

Der Europameister 2013 im „Stationary Wave Riding“ stehen nun fest:  Die Eisbach-Kranate Tao Schirrmacher (30) und die Österreicherin Kathrin Gappmayr (31) konnten ihre Titel erfolgreich verteidigen. 

„Ich bin absolut stoked! Surf & Style ist ein super geiles Event – Dank an all die Wahnsinnigen, die das ermöglicht haben“

so Schirrmacher, der alte und neue Europameister.

In zwölfminütigen Final-Heat der Männer setzte sich der Münchner Schirrmacher gegen die Zweit- und Drittplatzierten Münchner, Gerry Schlegel und Quirin Rohleder, durch. 

Bei den Frauen überzeugte Kathrin Gappmayr aus Dürrenberg in Österreich die Jury rund um den Spanier Juan Carlos Rubio.
In der Klasse der Über-40-Jährigen gewann Fritz Holweck den Europameistertitel des Masters. Bereits am Samstag konnte der 13-jährige Simon Bitterlich in der Klasse der „Grommets“, (U16) den Sieg verbuchen.

Der neue Europameister im Stationary Wave Riding gilt als einer der Lokalmatadore des Münchner Eisbachs und zählt dort zu den progressivsten und schnellsten Surfern. Der in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul geborene Industriedesigner wird in der Szene auch „Surf-Ninja“ genannt.

Mit über 100 Teilnehmern aus neun verschiedenen Nationen war die dritte Europameisterschaft im „Stationary Wave Riding“ erneut ein voller Erfolg. Bei schönstem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen im MAC-Forum des Münchner Flughafens konnten sich die Sieger über Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro freuen. Zu den prominentesten Teilnehmern gehörten Shane Beschen (USA), der Hawaiianer Kalani Robb und der wohl beste deutsche Surfer Marlon Lipke. Absoluter Publikumsliebling war der 12-jährige Noah Beschen, der als Begleitung seines Vaters immerhin den zweiten Platz in der Klasse der Unter-16-Jährigen belegte.

Konzipiert und gebaut wurde die künstliche Welle mit 10 Metern Breite und bis zu 1,5 Metern Höhe vom atv action Team rund um Geschäftsführer Rainer Klimaschewski. Der ehemalige Welt- und Europameister im Ski-Freestyle entwickelt gemeinsam mit seiner Frau Susi – beides diplomierte Ingenieure – schon seit über 30 Jahren Sportsimulationsgeräten wie das Surfmodul „The Wave“.

Weitere Informationen zu Surf & Style 2013 finden Sie auf der Event-Homepage des Flughafen München www.munich-airport-events.de.

Hat dir unsere Inhalt gefallen? Dann bewerte ihn doch. Danke schön <3
Wellen Trenner Ende