Was macht man eigentlich auf Fuerteventura, wenn der Surfkurs vorbei ist und man zu kaputt ist, um weiter die Insel zu erkunden? Lesen! Und damit das auch zum neuen Hobby passt, stellen wir euch in unserer Serie Surf- Lektüren vor, die nicht nur unterhaltsam und spannend sind, sondern auch noch ein bisschen weiterbilden.

Heute: ATEM von Tim Winton

ATEM ist kein normaler Roman. Vielmehr ist das Buch eine Anleitung, wie man seine körperlichen und mentalen Grenzen überwindet. Winton berichtet über den Rausch, den man erlebt, wenn man diese Angst vor z.B. großen Wellen besiegt. Es geht aber auch um die Gefahr, in die man sich begibt, wenn man seine eigenen Fähigkeiten überschätzt. Das Buch beschreibt also Zustände, die jeder Surfer sehr gut kennen sollte auf eine wunderbar poetische Art, ohne kitschig zu wirken. Es werden viele Fragen über das Verhalten der Menschen gestellt, durch jedoch fehlende Antworten kann diese jeder für sich selbst beantworten.

ATEM ist zugegebenermaßen keine einfache Lektüre, hat man aber einmal den Einstieg geschafft, so lässt einen dieses Buch nicht mehr los. Wichtig: Bitte lest das Buch im englischen Original, da in der deutschen Übersetzung viele wichtige Begriffe falsch gedeutet werden z.B. Fins = Flossen, was nur verwirrt.

ATEM ist im englischen Original “Breath” bei z.B. Amazon für 9,70 € erhätlich (https://amzn.to/PYGOdA).

 

 

Wellen Trenner Ende