Surfen ist ein Natursport, das weiß jeder. Die Wetterbedingungen können sich täglich ändern und somit auch der Swell, der uns den Surfspaß bringt. Es wird nie 100% verlässliche Vorhersagen geben, die einem gut Wellen garantieren. Wer dennoch Surfen unbedingt surfen gehen möchte, auch wenn am Strand garnichts geht, kann immer noch auf künstliche Wellen ausweichen. 

Eine solche Welle gibt es beispielsweise direkt auf Fuerteventuras Nachbarinsel Teneriffa. Dort befindet sich an der Südspitze der Insel der größte Wasserpark Europas. Neben zahlreichen Attraktionen für die ganze Familie, gibt es auch ein Wellenbad, wo die bislang größte künstliche Welle der Welt erzeugt wird. Diese kann bis zu 3 Meter hoch werden und läuft auf einen hellen Sandstrand mit Beachvolleyballanlage zu.

Im Grunde kann die Welle von allen Parkbesucher genutzt werden. Da sie jedoch immer gleich läuft und einfach in der Größe und Periode zu regulieren ist, nutzen Profisurfer und auch Windsurfer die Gelegenheit gerne, um dort erstklassige Fotoshoots zu veranstalten.

 

Neben Teneriffa gibt es natürlich auch noch andere Orte, an denen man solche Wellen finden kann. Einer davon ist Seagaya – der weltgrößte Indoor-Wasserpark in Miyazaki, Japan. In einer riesigen Halle wurde eine karribische Landschaft erschaffen mit einem großen Pool in der Mitte, wo 2,5 Meter hohe, perfekte Wellen erzeugt werden. Darüber befindet sich das ebenfalls weltgrößte, einziehbare Dach, welches selbst bei grauem Regenwetter einen strahlend blauen Himmel simuliert, um ein rundum karribisches Flair zu erhalten.

Ein weiteren großen Wasserpark findet man noch eine Stunde von Pretoria, Südafrika, entfernt. Im "Sun City – Valley of the waves" werden die künstlichen Wellen so erzeugt, dass man sogar ansagen kann, ob man lieber eine Rechte, eine Linke oder einen A-Frame surfen möchte…. 

 

 

Und zu guter Letzt hier noch die Bilder vom heutigen Kurs:

Surfkurs am 6.1.

Wellen Trenner Ende