Vom 20. bis 31. August 2011 treffen die 32 besten Surfer der Welt und vier Wildcard-Surfer beim Billabong Pro Tahiti im Südpazifik aufeinander. 
Die Welle von Teahupoo bricht über einem messerscharfen, tropischen Riff, das durch Süßwasser aus den Bergen im Zentrum der Insel gespeist wird. Die Welle zeigt ihre Perfektion bei einer West- bis Südost-Dünung mit einem Wind aus Nordost. Sie kann leicht bis 18ft erreichen und bricht dann nach links über dem knietiefen Wasser auf das Riff. Jeder Sturz und jede falsche Entscheidung beim Surfen dieser Welle kann fatale Folgen haben….

Kelly Slater (USA), der zehnfache Weltmeister im Wellenreiten, hat in der vergangenen Nacht jenen Contest gewonnen. Der 39-Jährige besiegte in den sechs Fuß hohen Wellen (zirka 2m) im Finale den jungen Australier Owen Wright. Slater erreichte im letzten Heat des Events mit seinen zwei besten Wellen 18.43 Punkte (maximal 20 Punkte) und behauptete sich so knapp gegen Owens Ergebnis von 17.10 Punkten.
„Ich denke, dass ich seit dem Halbfinale auf dem richtigen Weg war“, sagte Slater. „Ich bin im Finale bei einigen Wellen gestürzt, die mir vielleicht sogar noch mehr Punkte eingebracht hätten. Damit hatte sich der Druck für mich erhöht und Owen konnte vielleicht etwas befreiter surfen. Er erwischte dann diese eine richtig große Welle, die ihn vermutlich ziemlich nah an die benötigte Punktzahl brachte, um noch zu gewinnen. Die Bedingungen waren die besten, in denen dieser Event jemals stattgefunden hat. Es war eine phänomenale Woche.“

Slater übernimmt mit seinem Sieg in Tahiti die Führung in der Gesamtwertung im Rennen um die Weltmeisterschaft. Seine engsten Verfolger sind der Südafrikaner Jordy Smith und der Australier Joel Parkinson auf den Plätzen Zwei und Drei.

Eine besondere Ehrung erfuhr der Franzose Jeremy Flores, der mit dem erstmals verliehenen „Andy Irons Commitment Award“ ausgezeichnet wurde. Flores zeigte während des gesamten Events die konstanteste Leistung und erreichte in der fünften Runde einen perfekten Heatscore von 20 Punkten. Die Auszeichnung wird in Erinnerung an den im vergangenen November verstorbenen Vorjahressieger des Billabong Pro Tahiti und dreimaligen Surfweltmeister, Andy Irons (HAW), verliehen.

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