Beim Ripcurl Pro in Peniche ließ Rookie Carissa Moore (18), die in diesem Jahr ihre erste Saison auf der Dream Tour parallel zu ihrem letzten Jahr Highschool absolviert, die Australierin Stephanie Gillmore ganz schön alt aussehen.

Carissa‘s Topscore von 17.44 Punkten im Finale hatte Steph’s mit 4,00 Punkte (ein Rekordwert!) kaum etwas entgegen zusetzen. Grund zur Trauer besteht bei der 22-Jährigen aber dennoch nicht, denn der Fakt, dass ihr vierte Weltmeistertitel in Folge praktisch nicht mehr aus der Hand zu nehmen ist, hat sich in Peniche noch einmal verfestigt – Carissa sein Dank.

Diese schlug im Viertelfinale nämlich mit knappen Vorsprung Sally Fitzgibbons (19), die als Nr. 2 im Ranking sowie einer der besten Surferinnen auf der Tour, als einzige eine wirkliche Chance auf den Titel hatte.

 

Der Heat zwischen den beiden Young Guns war wohl das Ereignis des Events, denn sowohl Carissa, als auch Sally gelten als die Vertreterinnen der neuen Generation von Mädchen, die den Jungs in Sachen Brettbeherrschung in praktisch nichts nach stehen. Da die Contestwelle Lagido – eine langsame, kurze Left auf Seeigel-bevölkertem Riff – dafür leider kein Potential ließ, gab es zwar keine der bei einem solchen Heat zu erwartenden Airs und New School Manöver zu sehen, dass sich die beiden in dieser Materie aber gut auskennen, konnten sie in der Vergangenheit mehrfach eindrucksvoll beweisen. Hier noch ein Video von Carissa Moore.

 

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Wellen Trenner Ende