Manchmal stellt man sich schon die Frage, ob man sich ein Surfboard ausleihen oder direkt kaufen soll. Dazu komme ich aber gleich, erst zeige ich euch noch die Bilder vom heutigen Surfkurs. Alles haben sich super gut angestellt und unsere Fotografin hat das ein oder andere Mal ihr Leben riskiert, aber seht selbst:

Surfkurs am 19.10.2010

 

 

 

 

 

Leihen
Wer nur einmal pro Jahr im Urlaub Surfen möchte, der braucht sich um eigenes Material nicht zu kümmern, vorausgesetzt eine Surfschule ist vor Ort. Immer nachfragen, ob es sich um eine Wellenreit- oder Windsurfschule handelt, denn beides nennt sich Surfschule. Die meisten Surfschulen bieten neben den Surfkursen meistens auch Wetsuits (Neoprenanzüge, Surfanzüge) und Boards zum Verleih an. Informiert euch am besten vorher über die Preise, denn bei einem zweiwöchigen Aufenthalt kann es auch günstiger sein, eine eigene Ausrüstung zu kaufen und mit in den Flieger oder mit auf die Reise zu nehmen.

 

 

Das Mietmaterial ist zumeist nicht älter als ein oder zwei Jahre, kann aber wegen dem Dauereinsatz schon mal in einem stark abgenutzen Zustand sein. Wir gucken, dass wir unser Material in gutem Zustand halten und sollte euch mal etwas auffallen, so weist uns bitte darauf hin und wir tauschen das betreffende Teil dann umgehend aus. Bei den Neo's ist es wichtig auf die Hygiene zu achten, immerhin werden die Wetsuits übers ganze Jahr von unterschiedlichen Personen getragen – aber entsprechend oft gereinigt. Wir waschen die über den Tag verwendeten Anzüge am Abend immer noch einmal mit Süßwasser aus.

 

 

 

Kaufen
Mit eigener Ausrüstung seit ihr jederzeit einsatzbereit und nicht an die Öffnungszeiten einer Schule gebunden. Wer den Kauf von Board, Anzug und Zubehör plant, sollte sich vorab über das Angebot, unterschiedliche Produkteigenschaften und die Preise informieren. Wer die Möglichkeit hat, vor dem Kauf eines Boards verschiedene Modell zu testen, der sollte dies unbedingt tun. Auch bei uns könnt ihr verschiedene Boards zur Probe ausleihen und fahren. Die eigene praktische Erfahrung sagt mehr aus, als eine theoretische Beratung. Leiht euch z.B. am letzten Tag eures Surfkurses ein kleineres Brett aus. So merkt ihr schnell, ob der Umstieg schon sinnvoll oder noch mehr Praxiserfahrung auf einem größeren Brett erforderlich ist.

Beim Kauf eines neuen Boards gibt es große Preisunterschiede. Je nach Herstellungsverfahren kann man z.B. für einen neuen 7'6"er Mini-Malibu zwischen 299,- und 600,- Euro auf den Tisch legen. Günstige Boards in Polypropylen-Bauweise erfüllen auf jeden Fall ihren Zweck und sind extrem robust. Exklusiver, steifer aber auch empfindlicher sind die Boards in Polyester-, Epoxy- oder Sandwich-Bauweise. Gebrauchte Wellenreitboards sind eine günstige Alternative, die ihr in Shops, auf Surfflohmärkten oder über private Kleinanzeigen findet. Auch bei ebay wird gebrauchte Ausrüstung angeboten.

Für den Kauf eines Wellenreitanzuges (Wetsuits, Neoprenanzuges) solltet ihr euch etwas mehr Zeit nehmen und im Shop verschiedene Modelle anprobieren. Wichtig: Keinen Windsurf- oder anderen Wassersportanzug andrehen lassen – diese Modelle sind zum Wellenreiten ungeeignet. Der Anzug sollte genau passen und möglichst faltenfrei anliegen. Die Neoprenstärke muss zur Temperatur der Region passen, in der ihr aufs Wasser gehen wollt. Für einen Wetsuit bezahlt ihr ca. 120,- bis 250,- Euro. Dazu kommen dann noch eine Leash und Surfwax für ca. 30 €.

Falls ihr Fragen zur Anschaffung von Material habt, so schreibt uns einfach eine E-Mail und wir beantworten diese gerne.

Post by Toby

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Wellen Trenner Ende