Was ist eigentlich diese Eisbachwelle, von der jeder redet und nur wenige sie wirklich mit eigenen Augen gesehen haben?

Die Eisbachwelle befindet sich – wie der Name schon sagt – im Eisbach, genauer genommen am Haus der Kunst in der  Prinzregentenstraße. Diese knapp 1m hohe Welle zieht einige nationale und internationale Surfbegeisterte an und gibt München das gewisse Surfflair. Im Sommer tummeln sie sich um die Welle, machen Picknick, fahren mit ihrem VW-Bussen vor und verbringen dort mit Jack Johnson Sounds und kühlem Bier den schönen sommerlichen Nachmittag.

Doch ganz offiziell darf erst seit Juni 2010 auf der „stehenden Welle“  gesurft werden. Der Grund? Durch die allgemeine Beschilderung bestand ein offizielles Bade- und Surfverbot. Großräumig angelegte Unterschriftenaktionen und diverse Internetseiten führten zum Erfolg die Welle endlich seit 35 Jahren auf legale Grundlage zu stellen. Insgesamt wurden 15.000 Unterschriften gesammelt, die ein Surfen auf eigene Gefahr erlaubt. Der Film „Keep Surfing“, der die Situation der Eisbachwelle porträtiert und einige coole Shots von Wellensurfern zeigt ist im Mai 2010 in die Kinos gekommen und erlangte große Begeisterung bei den Beteiligten.

Im Mai nun das endgültige Ergebnis der vielen Mühen: Die Eisbachwelle ist definitiv gerettet! Der 80m Abschnitt, um den  es sich die ganze Zeit gedreht hat wurde von dem Land Bayern an die Stadt München übertragen, die das Surfen durch Änderung der Beschilderung und eine Allgemeinverfügung ab sofort für geübte Surfer erlaubt.

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Vali

Wellen Trenner Ende