Heute haben wir zwei Surfkurse gegeben und die Bedingungen waren morgens vielleicht ein wenig besser als am Nachmittag. Trotzdem hatten alle viel Spaß und haben schnell Fortschritte gemacht, wie ihr auf den Fotos sehen könnt:

Aber vorher noch kurz der Nachtrag der Bilder vom gestrigen Tag:

Wellenreiten am 03.08.2010

 

 

 

 

 

Der Surfkurs am Morgen

Wellenreiten am 04.08.2010 – Teil I

 

 

 

 

 

Der Surfkurs am Nachmittag

Wellenreiten am 04.08.2010 – Teil II

 

 

 

 

 

Einige Hinweise zum richtigen Board für einen Surf-Beginner

Je länger, breiter und voluminöser das Board ist, desto einfacher werden die ersten Take-off Versuche (das Aufstehen auf dem Board und das Surfen vor dem Weißwasser) sein. D.h. am Anfang solltet ihr darauf achten, dass das Board relativ lang ist, im Verhältnis zu eurer Körpergröße – natürlich!

Sobald der Take-off sitzt, kommt es auf die gutmütigen Fahreigenschaften an, das Board soll sich leicht steuern lassen, dabei ist es wichtig, dass das Board am Anfang Fehler verzeiht. Dadurch, dass ein langes Board lange Rails, lange Kanten hat, die zu relativ langen Kurven/Turns führen, verzeiht ein längeres Board einfacher Fehler, als ein Shortboard (ein kurzes Board).
Den besten Kompromiss bieten die sogenannten Mini-Malibus oder Malibus. Das sind Surfboards mit einer Länge zwischen 7 und 9 Fuß. Ein Fuß ist dabei 30,48 cm lang und besteht aus 12 inches.

Diese Boards haben vorne eine breite Nose (Boardnase) und hinten ein breites Tail (Boardende). Sie sind sehr drehfreudig, lassen sich leicht paddeln und sind lang genug, um auch von kleineren Wellen mitgenommen zu werden. Diese Boardform ist sehr fehlerverzeihend, wenn man z.B. nach dem Take-off nicht direkt die richtige Standposition findet. Ein Einsteigerboard sollte nicht kürzer als 7'6" (7 Fuß 6 Inch) sein.

Viele Einsteiger machen den Fehler sich für zu kurze Surfbretter zu entscheiden. Das sieht zwar cooler aus, verlängert aber die Lernphase erheblich, denn mit größeren Boards bekommt man viel mehr Wellen und auch das Aufstehen fällt leichter. Nur wer viele Wellen stehend surft wird schnelle Fortschritte machen und kann dann früher auf kleinere Surfboards umsteigen.
Longboards über 9 Fuß sind für Einsteiger nicht geeignet, da sie sich aufgrund der Länge und des höheren Volumens schwerer steuern lassen.

Faustformel
Je nach Körpergröße und Gewicht kann man sich nach dieser Regel richten: Ein Einsteigerboard sollte mindestens 50 cm länger sein, als die eigene Körpergröße. Je höher das Körpergewicht, desto breiter und voluminöser sollte das Board sein. Wer sehr sportlich ist, kann die Boardlänge etwas kürzer wählen (Körpergröße + mindestens 30 cm). Dies bedeutet für euch: Ein ausreichend großes Board ist die beste Wahl für schnelle Fortschritte und kann euch auch später noch gute Dienste leisten, wenn ihr bei kleinen oder kraftloseren Wellen surfen gehen wollt.

Wellen Trenner Ende