Da freut man sich eigentlich nur darauf, schnell aus dem kalten Deutschland wegzukommen und auf Fuerteventura mit den Lieben gebührend den Abschluss des Studiums zu feiern, sitzt voller Vorfreude gemütlich im RyanAir Billigflieger und dann Folgendes:

" Sehr geehrte Fluggäste, da es den dringenden Verdacht gibt, dass wir eine Bombe an Board haben, müssen wir leider in wenigen Minuten in Malaga notlanden. Bitte versuchen Sie ruhig zu bleiben. Danke für Ihr Verständnis."

Ruhig bleiben. Bei einer Bombe an Board. Sicher nicht. Vorallem nicht mit mindestens 50 schreienden, in Panik heulenden Kindern an Board, die die Situation nicht gerade erleichtert haben. Nun gut, aber was will man machen, rausspringen ist ja auch keine Alternative.

Im Anflug auf  Malaga waren gut deutlich die schon auf uns wartenden Feuerwehren und Polizeistaffeln zu erkennen, was die Lage auch nicht entspannte. So schnell wie möglich verließen wir die Boeing und wurden ins Terminal gebracht, wo wir unsere Ausweise abgeben und unser Gepäck identifizieren sollten. Das Flugzeug wurde in der Zwischenzeit mit Spürhunden durchsucht und nachdem man nach 3-stündiger Suche keine Bombe gefunden hatte, durften wir alle wieder in den Flieger und unsere Reise fortsetzen.

Im Nachhinein stellte sich raus, dass der Verdacht auf eine Bombe durch einen anonymen Anruf aus Deutschland aufgekommen war.

Gut, dass nichts geschehen ist, aber nochmal muss ich das definitv nicht erleben…

Eure Maria

Wellen Trenner Ende