1946 wurden die Bretter nicht länger einfach aus Holz geshapted, sondern Bob Simmons stellte ein schaumstoffgefülltes Board mit Balsaholz Rails und einem Deck aus Sperrholz her. Kurz danach machte Pete Peterson noch einen Schritt weiter und entwickelte ein Fiberglasboard, das nur noch 12 kg wog. Fiberglas war während des zweiten Weltkrieges entwickelt worden. 1958 waren Hobie Alter und Gordon Clark die ersten, die Boards komplett aus Schaum und Fiberglas herstellten und somit den Markt revolutionierten. Aber nicht nur die Boards wurden schneller und leichter, auch an Schutz vor dem kalten Wasser wurde geforscht und so stellte Jack O’Neill Anfang der 50er Jahre den ersten Neoprenanzug her.

1953 erschien ein Foto in Zeitungen auf der ganzen Welt, das Woody Brown und zwei andere beim Surfen in einer gigantischen Welle in Makaha zeigte. Zu dieser Zeit boomte das Surfen in Californien und dieses Bild bewegte viele nach Hawaii zu fahren.

Zwei von Ihnen waren Fred van Dyke und Peter Cole, die zusammen mit Edie Aikau und Buffalo Keaulana zu den besten Big Wave Surfern dieser Ära wurden. In diesen Jahren entwickelte sich das Surfen von einer Randsportart zum Mainstream- Sport.

Ab diesem Zeitpunkt liebte auch Hollywood die Sportart der Könige und der Markt wurde mit Surffilmen wie „Gidget“ oder „The Endless Summer“ regelrecht überschwemmt. Zusammen mit diesem Boom entstand auch die Surfmode, jeder trug ab jetzt Boardshorts und hörte die Songs der Beachboys. Alles, was mit Wellenreiten zu tun hatte, wurde absolut gehypt. In 1966 stellte Nat Young das erste 9‘4‘‘ Board her und leitete so die Ära des Shortboards ein, was den Sport noch mehr zum boomen brachte.

Wo früher nur ein Dutzend Menschen surften, fanden sich nun Tausende ein. Surfbretter wurden nun aus Plastik hergestellt, massenfabriziert und immer kürzer, weit entfernt von den altertümlichen hawaiianischen Wurzeln. Nun gibt es dutzende von Surfmagazinen, Videos, Film und Websites über das Surfen weltweit und es hat sich ein millionenschwerer Markt entwickelt, der sich über den ganzen Globus erstreckt.

Trotz der Kommerzialisierung liegt der größte Nutzen des Surfens im Spaß und der besonderen Verbindung mit der Natur für Millionen Menschen auf der Welt. Surfen ist ein Element der traditionellen hawaiianischen Kultur, das bis in die Neuzeit überlebt hat und viele andere Aspekte des Hawaiianischen Lebens mitbringt- Surfen ist wahrlich ein Geschenk von Polynesien an die Welt.

Post by Maria

Quellen Fotos: https://www.surfingforlife.com/history2.html; https://glitterati-gossip.com/.a/6a01156f5ae6a9970c011572468c54970b-800wi

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