Nachdem das hawaiianische Archipel 1900 als 51ter Staat an die USA angegliedert wurde, bereisten immer mehr Menschen die Inseln. Einer von ihnen war Jack London, der 1907 von dem Journalisten Alexander Ford Hume surfen lernte und so auch den zu dieser Zeit meist gefeierten Waikiki Beach Boy namens George Freeth kennenlernte. Alle drei hattens eins gemeinsam: Sie liebten den „Sport der Könige“. Im gleichen Jahr noch schrieb London „A Royal Sport: Surfing in Waikiki“ und ein Jahr später gründeten sie den „Hawaiian Outrigger Canoe Club“, den ersten Club, der sich der Bewahrung des hawaiianischen Wellenreitens widmete und aus Strandhütten Leih-Boards sowie Surfunterricht anbot. 1915 hatte der Club 1200 Mitglieder.

Im gleichen Jahr wurde die Welt das erste Mal auf Duke Paoa Kahanamoku aufmerksam, der nicht nur dreimaliger Weltmeister über 100m Freistil war, sondern auch zu den besten Surfern Hawaiis zählte und als angesehener Schauspieler um die Welt kam und seinen Ruhm nutzte, um das Surfen zu verbreiteten. 1915 musste er im Rahmen einer Schwimmvorführung nach Australien, shapte sich dort spontan ein Board aus Pinienholz, dass er am Freshwater Beach in Manly unter großem Aufsehen vorführte und legte so im Alleingang den Grundstein für die „Surf-Supermacht Australien“.

1928 organisierte Tom Blake, der Erfinder der Finne, den ersten Contest, die „Pacific Coast Surfriding Championships“ in Corona del Mar. Top Surfer aller Länder konkurrierten jährlich miteinander bis 1941 der zweite Weltkrieg dem Event ein Ende setzte. Jedoch hielt der Trend des Surfens an und zog Menschen wie Woodbridge Parker an, der einfach Freiheit und Frieden suchte und zusammen mit dem hawaiianischen Ladies´ Man Rabbit Kekai und John Kelly, einem Big-Wave Pionier, den Spot Makaha entscheidend prägte. Auch sie waren es, die in den 30er, 40er und 50er Jahren immer schnellere und leichtere Boards entwickelten.

Lest morgen mehr über die Ära des modernen Surfens in unserem History of Surf Teil 3…

Post by Maria

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