Hier kommt der zweite Kultur Teil mit Tipps, was ihr hier auf Fuerteventura abseits vom Wellenreiten noch so erleben könnt. Neben dem Surfen gibt es nämlich einige kulturelle Highlights und die wollen wir euch nicht vorenthalten: Convento de San

Buenaventura – Betancuria

Am Ortseingang von Betancuria befindet sich die Kirchenruine des Convento de San Buenaventura, die hier bestaunt werden kann. Die Kirche gehörte zu einem Franziskanerkloster und stammte aus dem 17. Jahrhundert. Der Kreuzgang des Klosters existiert nicht mehr, da die Anlage von Einheimischen als Steinbruch genutzt wurde. In einer am Hang gebauten Kapelle, die Reisende auch heute noch besichtigen können, soll im 15. Jahrhundert ein wundertätiger Missionar namens San Diego gelebt haben. Auch die Kirche Iglesia de Santa Maria, um 1620 erbaut, ist für Kulturinteressierte auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie gilt als Ersatz für die erste Kathedrale des Ortes, die im Jahre 1593 der Zerstörungswut von Piraten zum Opfer fiel. Das dreischiffige, historische Gebäude beherbergt gleich mehrere Altare, wie zum Beispiel den barocken Hauptaltar aus dem Jahre 1684. Die beeindruckende Holzdecke ist im typischen Mudejarstil angefertigt worden. Eines der ältesten Kunstwerke der Insel Fuerteventura kann der Besucher in der nördlichen Altarnische bewundern, ein Bildnis der Santa Catalina. Die Sakristei ist ebenfalls mit einer wunderschönen Holzdecke ausgestattet, die aufwändige Schnitzereien und gemalte Ornamente aufweist.

Das Wrack der American Star

Eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art ist das Wrack der American Star an der Küste des Strandabschnitts Playa de la Solapa. Im Jahre 1994 sank das Schiff aus unerklärlichen Gründen während eines Sturms. Der Betrachter kann es nur vom Ufer aus, in rund 100 Meter Entfernung, sehen, trotzdem ist es ein imposanter Anblick. Da sich im Gebiet um das Wrack herum verrostete Teile befinden, ist das Schwimmen hier strengstens untersagt. Schon einige Neugierige, die das Schiff aus nächster Nähe betrachten wollten und dort hinschwammen, bezahlten dieses Abenteuer mit ihrem Leben. Mittlerweile ist jedoch kaum noch etwas von dem Wrack zu sehen. Ein großer Anziehungspunkt für Touristen stellt der Montana Tindaya dar, ein 401 Meter hoher Berg im Nordwesten der Insel Fuerteventura. Hier kann der Reisende eine ehemalige Opferstätte der Guanchen besichtigen, die noch gut erhaltene Felszeichnungen aufweist.

Das Fischerdorf Ajuy

Das kleine Fischerdorf Ajuy an der Westküste der Insel besticht durch seine Beschaulichkeit und seinen dunklen Strand. Ein Spaziergang an den Klippen mit einem atemberaubenden Meerblick ist ein ganz besonderes Erlebnis. Direkt unter den Klippen befinden sich einige Höhlen, die aber nur bei ruhiger See begehbar sind.

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