Diese Email habe ich heute erhalten… Sie kam von Jeanine, die wir liebevoll J A C K E L I N E genannt haben (mit ihrer Einverständniserklärung)! Enjoy…

hey Toby, 1. Ich wiederhole mich zwar immer und immer wieder, aber: Der Urlaub war ein absoluter Traum. Ich habe wirklich jede minute genossen, jeden Sonnenstrahl, jede Welle , die mich umgehauen hat, jeden Atemzug frische Luft und vor allem jede begegnung/jedes Erlebnissen mit allen den Menschen, die ich bei Euch oder auf meinen Inselexkurstionen getroffen habe. 2. Natürlich habe ich auch so manche diskussion mit meinem surflehrer genossen und hier kommt noch mal eine kleine nachhilfestunde in physik: Auftrieb oder warum schwimmt ein Surfbrett Die Auftriebskraft (FA )eines Körpers in einem Medium ist genauso groß wie die Gewichtskraft des vom Körper verdrängten Mediums. das hat der gute Archimedes vor über 2000 Jahre entdeckt und es heisst daher auch Archimedisches Prinzip. Für die Auftriebskraft gilt:

F = \rho \cdot V \cdot g Dabei ist V das verdrängte Fluid-Volumen und ρ ist dessen Dichte. Also ist \rho \cdot V die verdrängte Masse und \rho \cdot V \cdot g ihre Gewichtskraft Somit ist der Auftrieb nicht abhängig davon, wieviel Wasser sich unter Deinem Surfbrett befindet. Falls es Dich wirklichk interessiert, kannst Du hierzu natürlich noch tonnenweise Infos im internet finden. Dr. Google lässt grüssen.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich die Diskussionen mit unserer Jackeliene sehr genossen habe – klar hatte SIE immer Recht!

3. Mercurochrom – das mittel enthält den Wirkstoff Merbromin. Merbromin ist quecksilberhaltig und somit auch toxisch. Seit juli 2003 darf es in Deutschland nicht mehr verkauft werden. Naja, nun hab ich also ne geringfügige Quecksilbervergiftung, dafür sieht meine Schulte wieder einigermassen ok aus. allerdings muss man dazu sagen, dass der Hersteller auf eine nachzulassung verzichtet hat, da diese immer sehr risikoreich und kostspielig ist. D.h es hätte durchaus sein können, dass das Mittel bei uns weiter auf dem Markt geblieben wäre. Und hier für die Chemiker unter uns auch noch die Strukturformel von Merbromin :-)

Sehr geiles Mittel, wenn man sich einen cut am Riff zugezogen hat … dann hilft das definitiv und der Riss z.B. im Fuss gehört nach spätestens 5 Tagen der Vergangenheit an. Zu schade, dass man sich jedes Mal dabei vergiftet.

4. Kragentrappe – chlamydotis undulata fuerteventurae Und weil ichs doch nicht lassen konnte, musste ich natürlich doch noch ein paar infos über meine geliebte Kragentrappe sammeln. Ein weiterer guter Grund übrigens , um wieder nach Fuerteventura zukommen. Schliesslich habe ich das Ding ja immer noch nciht in live gesehen. Die kanarische Kragentrappe ist die seltenste Kragentraoppenart. Es handelt sich um eine Unterart der auch in Nordafrika und Asien vorkommenden Kragentrappe. Diese Unterart, deren Gesamtbestand auf nur etwa 400 Exemplare geschätzt wird, gibt es weltweit nur auf Fuerteventura und der Nachbarinsel Lanzarote. Wie die meisten Trappen ist die Kragentrappe eine Gemischtköstlerin. An pflanzlichen Stoffen verspeist sie vielerlei Knollen und Zwiebeln, Beeren und Früchte, Blüten und Samen sowie Blätter und Triebe. An tierlichen Bissen sind vor allem grössere Wirbellose wie Heuschrecken, Käfer, Raupen und Schnecken zu nennen.Die Nahrungsaufnahme der Kragentrappe gestaltet sich als ruhiges «Esswandern»:Bemerkt die Kragentrappe während des Esswanderns einen potenziellen Feind in grösserer Entfernung, so versucht sie entweder, unbemerkt hinter einem Busch zu verschwinden, oder sie drückt sich in einer Bodenmulde flach auf den Boden und vertraut auf ihren «Tarnanzug». Bei konkreter Gefahr verlässt sie sich anfänglich auf ihre schnellen Beine und flüchtet mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern je Stunde vor dem Feind. Erst in höchster Not greift sie schliesslich auf ihre Flügel zurück. In der Luft erweist sie sich jedoch keineswegs als schwerfällig, wie man vielleicht anzunehmen geneigt ist, sondern fliegt mit kräftigen Flügelschlägen geschwind dahin. Tatsächlich erreicht sie mühelos 65 Kilometer je Stunde, und zwar auch über weite Strecken, wie man vom Zugverhalten der zentralasiatischen Kragentrappen her weiss. Die «Flughemmung» der Kragentrappe bei der Feindvermeidung ist also keineswegs auf mangelhaftes Flugvermögen zurückzuführen, sondern stellt eine in ihrem kargen Lebensraum wichtige Energiesparmassnahme dar.

Na gut, dann wissen dir das jetzt also auch. Ha’m wir also wieder jede Menge gelernt und falls ihr das hier wirklich alles gelesen habt – Respekt!!! Wir vermissen unsere J A C K E L I N E jetzt schon und hoffen, dass sie bald mal wieder hier bei uns aufschlägt. Wir sehen dich bald! Post by Toby