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Erholung vom Behördenwahnsinn
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Die Bilder des heutigen Tages am Strand von Esquinzo! Warum wir diese Strandbilder zur Erholung bitter nötig hatten … lest selbst:
Gerne hätten wir euch heute die frohe Kunde überbracht, dass wir das “blaue Formular” bekommen haben, jedoch stand da mal wieder der Spanien-Wahnsinn im Weg. Hier weiß offenbar die Rechte nicht, was die Linke tut. Im Vodafone-Shop haben wir die Auskunft bekommen, dass sie gar kein DSL auf Fuerteventura anbieten (was aber im Internet steht). Sie haben uns damit sozusagen direkt in die Arme der Konkurrenz auf der anderen Straßenseite getrieben. Doch weit gefehlt, hier erhielten wir die Auskunft, dass Movistar so etwas zwar für Firmen anbietet, dass der kleine Laden jedoch nicht in der Lage wäre diese Vertragsbedingungen (die auch online stehen) einzusehen. Na gut, aber sie könnten uns helfen und uns kurz mal jemanden an die Strippe holen, der das könnte. Von wegen… die Verbindung war nicht möglich, der gute Junge brauchte 15 Minuten um unsere Daten aufzunehmen und in der Zeit wurden wir von einem freundlichen Spanier zugetextet, dass er das beste Restaurant auf der Insel habe, etc. … Ein wunderschöner Tag ging damit zu Ende, dass wir leider nichts erreichen konnten, jetzt auf einen Anruf von der Telefonica (Movistar) warten [der vielleicht am Montag kommt] und unverrichteter Dinge und ohne das “blaue Formular” abdampfen mussten. Zuhause haben wir uns kurz in das Internet von unserem Super-Nachbarn Mirco gesneakt und konnten dort einige Angebote online vergleichen. In der Zwischenzeit wissen wir, dass es sehr wohl möglich ist hier eine Linie von Vodafone zu bekommen und deshalb fahren wir morgen nach Puerto del Rosario, um dort mal im Vodafone-Shop für Firmen vorzusprechen. Mal sehen, was die uns da morgen erzählen werden – ich freu mich.
Post by Toby
Gestrandete Wale und einsame Strände
An der Nordküste, Richtung Majanicho, wo beinahe jedes Jahr Wale stranden (der größte hatte eine Länge von 21 m), verläuft die Schotterstraße, die an der North Shore entlang verläuft und einzigartige Wellen sowie weitere Kleinode verbirgt. Ansonsten kann man Wale hier auf den Kanarischen Inseln auch des öfteren quietsch lebendig erleben.
Das Gebiet rund um die Nordküste nennt sich “Mal Pais”, das “schlechte Land“ von Mascona. Hier haben Archäologen viele Spuren der Ureinwohner gefunden: Höhlen, Beerdigungsstätten, “Casas Hondas” (tiefliegende, runde Behausungen), Dörfchen, Ritualplätze, Hirtenunterkünfte, Keramiken und Trockenmaueranlagen sind hier zu finden. Es gibt sogar eine Karte von allen Fundstätten auf Fuerteventura, herausgegeben von der Inselregierung und erhältlich in jedem insularen Fremdenverkehrsbüro. Viele Pflanzen, welche speziell die Meeresbrise zum Leben brauchen, sind hier zu finden.
Unmittelbar an der Mündung des Barranco Esquinzo liegt die jetzt verwaiste ehemalige meteorologische Station “La Taca”. Vielleicht habt ihr Glück und findet die Treppe zu einem der langen, einsamen Sandstrände hier an der Küste, dem Strand, der sich „Escalera“ nennt. Falls ihr die Treppe nicht beim ersten Anlauf finden solltet, so helfen wir euch gerne und zeigen euch den Weg.
Post by Toby



