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Tom strikes again

CotilloBeach Tom strikes again

Nachdem Felix gemeinsam mit unseren Kurs-Gästen beschlossen hat, das der Hausstrand in Cotillo "zu gut besucht" ist, um dort den Surfkurs zu geben, wurde der Playa de las Escaleras angesteuert. Dort waren die Bedingungen besser als am Playa Ultima, der auf dem Web zum Treppenstrand auch noch gecheckt wurde. Am Strand angekommen (nach dem Abstieg über die 110 Treppenstufen, die schon ein gutes Warm-Up sind, ging es nach einem kurzen Stretching in die Wellen.

Nachdem Tom sich kurz vor dem Kurs noch eines unserer Equilibrium-Armbänder zugelegt hat, welche mithilfe zweier kleiner Magnete die Leistungsfähigkeit des Trägers steigern soll, hat er nach eigener Aussage auch gleich dessen Wirkung beim heutigen Surfkurs gespürt. Mit seinem neuen Powerarmband konnte er gleich viel besser die Wellen anstarten und hat auch immer einen Take-Off geschafft. Nur am Stehen auf dem Board üben wir dann morgen weiter ;o) … 

Hier noch die Bilder von heute:

Kitesurfen auf Fuerteventura

Kitesurfen Kitesurfen auf Fuerteventura

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer von euch hat es nicht auch schon einmal erlebt: du stehst auf, die Sonne scheint und es ist ein perfekter Swell vorhergesagt. Du schnappst dir dein Board und läufst aus dem Haus, bereit die in die Fluten zu stürzen und dann bemerkst du ihn – den Wind. Der natürliche Feind eines jeden Wellenreiters, wenn er mal wieder aus der falschen Richtung kommt. Und genau dieser Wind ist es auch dieses Mal wieder, der dir deine spitzenmäßigen Wellen einfach so zerbläst. Super… Doch warum nicht aus der Not eine Tugend machen und an den windigen Tage einfach auf's Kitesurfen umsteigen?! Und da es auf Fuerteventura so einige Spots gibt, die für diesen Sport geradezu geschaffen zu sein scheinen, wäre das doch eine super Alternative.

Das dachte sich auch René Egli, als er 1984 sein erstes Windsurf Center im Süden Fuertes gründete und 2001 auch gleich ein Kitecenter in Sotavento hinzufügte. René hatte diesen Ort damals bewusst gewählt. Sotavento liegt aufgrund der geographischen Gegebenheiten in einer Starkwindzone. Diese entsteht durch Komprimierung und Dekomprimierung. Der im Süden vorherrschende Nord-Ost-Passat wird zwischen den Bergzügen zusammen gedrückt und beschleunigt. Die Luft von der Insel, welche von der Sonne aufgeheizt wird, steigt nach oben und zwängt somit den von den Bergen bereits komprimierten, kälteren Wind unter sich hindurch. Dieser wird dann auf dem offenen Meer wieder dekomprimiert und erhöht erneut sein Tempo. Durch all dieses Zusammenpressen und Dekomprimieren des Windes wird dessen Geschwindigkeit um ein Vielfaches gesteigert. Dadurch herrscht dort auch an windärmeren Tagen ein stäkerer Wind als in der Umgebung.

Im Norden der Insel kann man vor allem am Flagbeach in Corralejo und am Strand von Cotillo auf viele Kiter treffen.

Die Ausrüstung, welche man zum Kiten benötigt ist etwas umfangreicher als die beim normalen Wellenreiten. Neben einem Board benötigt man eine Bar mit Steuerungs- und Sicherheitsleinen und selbstverständlich einen Kite. Das Equipment wird je nach Körpergewicht, Surflevel und vorherrschende Windstärke an den Surfer angepasst.

Auch wenn manche Kiteboards denen vom Wellenreiten sehr ähneln, sind sie dennoch unterschiedlich. Sie besitzen selbst kaum Auftrieb, da dieser erst beim schnellen Fahren über das Wasser (wie beim Wasserski) entsteht. Die Größe eines solchen Boards liegt zwischen 120 und 165cm in der Länge und 26 und 45cm in der Breite. Es gibt 3 verschiedene Arten von Boards: Twin Tips ("Bidies", "TT") – welches ähnlich einem Wake- oder Snowboard geshaped ist und in beide Richtungen gefahren werden kann, Directional Board/ Waveboard – mit der Form eines normalen Surfbretts mit Bug und Heck, wobei es keine Finnen besitzt, zum Bug hin spitz zuläuft und nur in eine Richtung zu fahren ist, Mutant-Board – eine Mischung aus den vorhergehenden Boards mit der Form eines Waveboards und dem bidirectionalen Fahrverhalten eines Twin Tips.

Die Kites an sich unterscheiden sich in der Angriffsfläche und dem Winkel zum Wind. Die gängigsten Größen liegen bei 9 – 12 m², wobei die kleinen Kites für Tage mit viel Wind und die Großen für Tage mit wenig Wind genutzt werden. Es gibt Softkites für die Benutzung an Land und Tubekites mit integrierten Luftschläuchen für die Benutzung im Wasser. Bei den Tubekites gibt es wiederrum verschiedene Ausführungen, welche sich lediglich in der Form und damit in der Eignung für verschiedene Level unterscheiden.

Die Verbindung zwischen dem Kite und dem Surfer wird über die Bar (Steuerungsstange) und den Steuerungs- und Sicherheitsleinen vorgenommen. Diese Leinen sind zwischen 24 und 30m lang und ermöglichen die Steuerung für die Richtung und Kraftentwicklung des Kites. Um großen Verletzungen zu entgehen, haben clevere Köpfe sich verschiedene Sicherheitssysteme einfallen lassen, die im Notfall (z.B. bei Kontrollverlust über den Kite) eine Trennung vom Kite ermöglichen.

Darüberhinaus gibt es natürlich noch weiteres Equipment, wie dem Trapez, einem Hüftgurt mit Metallhaken, an welchen die Bar bei zu viel Wind eingehangen werden kann, einer Boardleash, einem Helm, einer Prallschutzweste und vielem mehr.

 

Wer jetzt Lust auf diesen windigen Sport bekommen hat oder mehr übers Kiten erfahren möchte, kann sich gerne bei unserem kompetenten Kitesurflehrer Achim von der Kiteschule "Natural Sense" melden. Die Kontaktdetails findet ihr hier:  http://www.freshsurf.de/surfschool/surfkurse-kitesurfen/

WaveJet – die neue Erfindung für den Wassersport

Der Surfsport wird revolutioniert – Die Firma WaveJet Propulsion hat eine Innovation für Surfer und andere Wassersportbegeisterte auf den Markt geschmissen. Mithilfe eines batteriebetriebenen Miniatur-Jet-Antriebes, welcher bis zu 12 Meilen pro Stunde schafft, können Surfer bis zu 4-mal schneller paddeln und somit praktisch jede Welle bekommen ohne von einem Jetski hineingezogen werden zu müssen. Aber nicht nur erfahrenen Surfern, sondern auch gerade Anfängern könnte diese Erfindung durchaus Vorteile bringen. Aufgrund des Antriebes werden die ersten Hürden, welche durch noch nicht genügend Kraft in den Oberarmen und fehlende Balance auf dem Board entstehen, durch mehr Geschwindigkeit und mehr Stabilität des Boards ausgeglichen. 

Doch nicht nur Surfern wird die Fortbewegung im Wasser erleichtert, sondern auch dem Rettungsdienst, welcher den Antrieb nutzt, um Rettungsaktionen schneller durchführen zu können und Leben zu retten.

Das System funktioniert wie folgt:

Wavejet 300x210 WaveJet   die neue Erfindung für den Wassersport

In ein beliebiges Surfboard mit einer Mindestdicke von 7cm wird ein Minitaur-Jet-Antrieb eingebaut, welchen man über eine normale Steckdose oder sogar über den Zigarettenanzünder vom Auto aufllädt. Gesteuert wird der Antrieb über ein salzwasserresistentes Armband, welches man am Handgelenk befestigt. Wenn der Surfer dann vom Board getrennt werden sollte, erkennt das Armband das und schaltet den Antrieb sofort aus. 

Wie erfolgreich das Ganze sein wird, wird sich zeigen, denn bislang ist es nur für die wenigsten erschwinglich…

 

Hier findet ihr die Bilder vom heutigen Kurs:



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