Kulturzentrum Casa Mane in La Oliva
Unter dem Namen Casa Mane ist das kanarische Kulturzentrum in La Oliva bekannt und zieht viele Kunstliebhaber an. In einem restaurierten Herrenhaus etablierte sich das von Kunstmäzen Manuel Delgado Camino (Mane) gestiftete Forum für die Werke junger kanarischer Künstler. Mehrere Säle des Anwesens beherbergen wechselnde Ausstellungen dieser begabten Canarios, aber auch Arbeiten bekannterer spanischer Maler und Bildhauer. Der weitläufige Garten der Casa Mane ist ein Kunstwerk für sich. Opuntien und junge Palmen bilden die Bühne für über 70 kunstvoll geschmiedete Metallziegen. Hier schuf der kanarische Künstler Albert Agullo im Stil des Scherenschnitts ein unverwechselbares Arrangement vom Exodus der Ziegen.
Kornspeicher Casa de la Cilla – Landwirschaftsmuseum
Der sehr gut erhaltene Kornspeicher Casa de la Cilla beherbergte früher in seinem abgedunkelten Inneren die Erträge der Felder sowie die des Steuerzehnts. Bis in die 1970er Jahre lebte die Bevölkerung des Ortes vorrangig von Landwirtschaft. Auskunft über die damalige Anbauweise gibt das im Speicher untergebrachte Landwirtschaftsmuseum Museo del Grano La Cilla.
Molino de Antigua
Umgeben von zahlreichen Kakteen zieht die typische, vierflüglige Windmühle Molino de Antigua am Rande der Ortschaft die Blicke auf sich. Früher wurde hier Gerste und Mais gemahlen. 1997 eröffnete in der Mühle von Antigua ein Kunsthandwerkszentrum. Die Anlage, die 1998 fertiggestellt wurde, ist sehr schön angelegt und bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Ein Kunsthandwerksladen und die dazugehörigen Ausstellungsräume stehen den Besuchern, ebenso, wie eine Galerie und ein Kaktusgarten, zur Freizeitgestaltung zur Verfügung. In dem gemütlichen Restaurant oder dem kleinen Cafe kann man eine kleine Pause einlegen und ausruhen. Interessant zu sehen, ist auch die große archäologische Sammlung aus der Lavahöhle von Villaverde mit einzigartigen Fundstücken. Die Mühle selbst ist auch im Inneren zu besichtigen und sogar am Wochenende geöffnet.
Bei Antigua gibt es zudem eine alte, weiße Pfarrkirche zu sehen, deren Bau im Jahre 1785 abgeschlossen wurde. Der Vorplatz der Kirche ist mit wunderschönen, subtropischen Pflanzen verziert und wird oft von Reisenden als schattiger Ruheplatz genutzt. Die Pfarrkirche wurde der Jungfrau von Antigua geweiht und besteht aus einem einschiffigen, großen Bau, der auch einen schönen Glockenturm beinhaltet. Außergewöhnlich ist die einzigartige Mudejardecke des Chors, sowie ein klassizistischer, ockerfarbener Altar.
Ecomuseo de Algocida in Tefia
Im Nordwesten der Insel wurden alte, verfallene Bauernhöfe liebevoll restauriert und können nun von Jedermann besichtigt werden. Die Besucher können Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und die Lebensweise der Einheimischen aus der Zeit beobachten, in der der Tourismus auf der Insel Fuerteventura noch keine Rolle spielte. Das Freilichtmuseum wird von Reisenden gern besucht, die die Handwerkskunst der Stickerinnen, Steinmetze und Bäcker interessiert begutachten.
da will ich bestimmt hin. vielen dank für die info.
dein artikel hat mein interesse völlig geweckt
einen schönen tag wünscht
steffen